8,2 Milliarden für Wissenschaft und Forschung

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
16. September 2015

8,2 Milliarden für Wissenschaft und Forschung: Gesamtetat des Ministeriums auf Rekordniveau

Haushalt 2016: Investitionen in Studium, Forschung und Unikliniken

Erstmals in der Geschichte des Landes sollen für Wissenschaft und Forschung mehr als acht Milliarden Euro bereitstehen. Das sieht der Haushaltsentwurf 2016 (Einzelplan 06) vor, den Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung vorgestellt hat.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Erstmals in der Geschichte des Landes sollen für Wissenschaft und Forschung mehr als acht Milliarden Euro bereitstehen. Das sieht der Haushaltsentwurf 2016 (Einzelplan 06) vor, den Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung vorgestellt hat. „Das ist ein starkes Signal an Studierende, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Der Gesamtetat für Wissenschaft und Forschung steigt gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent von 7,8 auf 8,2 Milliarden Euro.
 
„Voraussetzungen für gute Studienbedingungen, für Forschung und Lehre auf international wettbewerbsfähigem Niveau, ist eine entsprechende Finanzausstattung der Hochschulen. Mit diesem Haushaltsentwurf setzen wir erneut klare Akzente“, so die Ministerin. Allein den Hochschulen sollen mehr als 5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, im Bereich Forschung und Lehre in der Medizin kommen noch einmal über 1,1 Milliarden Euro hinzu. Ministerin Schulze: „Dieser finanzielle Kraftakt ist für ein zukunftsfähiges Nordrhein-Westfalen unverzichtbar.“
 
Mit dem Haushaltsplan setzt das Land NRW den Paradigmenwechsel zu Gunsten von Bildung, Lehre und Forschung fort: Während zum Beispiel die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger zwischen 2010 und 2016 um voraussichtlich 26 Prozent steigt, legt der Etat für Hochschulen und Kliniken im selben Zeitraum um fast 49 Prozent zu.

Einige Eckpunkte des Einzelplans:

  • Die Mittel für die Hochschulen und die Hochschulmedizin erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 8 Prozent auf fast 6,2 Milliarden Euro. Damit fließen knapp drei Viertel des Etats in Studium, Lehre und universitäre Forschung. Davon sind 1,3 Milliarden Euro für die Ausweitung und Verbesserung des Studienangebots vorgesehen – beispielsweise für die Fortführung des Hochschulpaktes, den Hochschulbau und den Ausbau der Fachhochschulen.
    Für die Sanierung und Modernisierung der sechs nordrhein-westfälischen Universitätskliniken werden Mittel in Höhe von 700 Millionen Euro bereitgestellt.
    Die Zuschüsse für die Studierendenwerke steigen von 62,4 Millionen Euro auf 64,4 Millionen Euro.
     
  • 705 Millionen Euro sind für Forschung und Innovation eingeplant. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten, die einen direkten Nutzen für die Menschen versprechen. Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger wird mittelfristig auf einem hohen Niveau von 120.000 pro Jahr bleiben und nach Berechnung der Kultusministerkonferenz erst ab 2020 langsam wieder sinken. 

Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK) für NRW

Jahr Vorausberechnung der Studienanfängerzahlen in NRW [1]
2015 121.829
2016 122.493
2017 120.999
2018 120.293
2019 120.309
2020 119.075
2025 114.107

[1] unter Berücksichtigung von Haupt- und Nebenhörern

 

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