800 Millionen Euro für soziale Wohnraum­förderung in NRW

27. Januar 2011

800 Millionen Euro für soziale Wohnraum­förderung in NRW. / Voigtsberger: „Energetische Sanierung fördern und bezahlbare Mieten sichern“

Mit dem Wohnraumförderprogramm 2011 legt Bauminister Harry K. Voigtsberger einen Schwerpunkt auf die energetische Gebäudesanierung. „Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele des Landes zu erreichen, müssen wir dringend die Sanierungsrate im Wohnungsbestand erhöhen. Deshalb reservieren wir 200 Millionen Euro für die energetische Sanierung sowohl im Mietwohnungsbau als auch für Eigentümer mit kleinen Einkommen“, sagte Voigtsberger.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Mit dem Wohnraumförderprogramm 2011 legt der nordrhein-westfä­lische Bauminister Harry K. Voigtsberger einen Schwerpunkt auf die energetische Gebäudesanierung. „Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele des Landes zu erreichen, müssen wir dringend die Sanierungsrate im Wohnungsbestand erhöhen. Deshalb reservieren wir 200 Millionen Euro für die energetische Sanierung sowohl im Mietwohnungsbau als auch für Eigentümer mit kleinen Einkommen“, sagte Voigtsberger heute in Düsseldorf. Insgesamt stellt das Land in diesem Jahr 800 Millionen Euro für die Wohnraumförderung bereit, davon sind 400 Millionen Euro für den Neubau von Mietwohnungen reserviert. „Wir wollen, dass die Mie­ten auch auf angespannten Märkten bezahlbar bleiben“, so der Minister.

Der Anteil der sozialen Wohnraumförderung am gesamten Bauvolumen hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. „Die Landes­förderung stabilisiert die Wohnungsbautätigkeit in Nordrhein-Westfalen und hat erhebliche wirtschaftspolitische Bedeutung“, sagte Voigtsberger. Deshalb sollen Fördermittel verstärkt in den Bau von Mietwohnungen und Wohnraum für ältere und behinderte Menschen fließen. Die Eigen­tumsförderung für Familien wird auf 200 Millionen Euro reduziert. „Die günstigen Zinskonditionen erlauben es, die Eigentumsförderung 2011 zurückzufahren und auf Haushalte mit geringem Einkommen zu kon­zentrieren. Wir wollen Mitnahmeeffekte vermeiden und die Förderung effektiver gestalten“, erklärte Voigtsberger. Leitlinie des Programms sei die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit beim Einsatz der Fördermittel.

Die nötigen Energiesparinvestitionen in den Bestand unterstützt das Land mit zinsgünstigen Darlehen zu deutlich verbesserten Konditionen: Statt wie bisher maximal 30.000 Euro werden künftig bis zu 40.000 Euro Darlehen pro Wohnung gewährt. Die Baukosten werden mit 80 Prozent zinsgünstiger Darlehen - bisher 60 Prozent - finanziert. Neben der ener­getischen Sanierung setzt Voigtsberger auf den barrierefreien Umbau bestehenden Wohnraums, „gerade auch für Haushalte mit geringem Einkommen oder niedriger Rente“.

Im Jahr 2010 hat das Land insgesamt 14.576 Wohnungen mit 1.039 Millionen Euro gefördert. Dabei wurden für den Mietwohnungsbau Dar­lehen in Höhe von 416 Millionen Euro für 4.726 Wohnungen gewährt. Mit rund 26 Millionen Euro entstanden 671 Heimplätze für behinderte Menschen. Der Bau oder Erwerb von 7.564 Eigenheimen wurde mit 567 Millionen Euro unterstützt. 31 Millionen Euro flossen in den Umbau von 1.615 Bestandswohnungen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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