63 Spitzensportler der Polizei geehrt

18. April 2012

63 Spitzensportler der Polizei geehrt / Minister Jäger: Fitness im täglichen Dienst unverzichtbar

Innenminister Ralf Jäger hat 63 Polizeisportlerinnen und Polizeisportler für ihre herausragenden sportlichen Leistungen geehrt. „Ich habe große Hochachtung davor, dass Sie neben dem Polizeidienst diese sportlichen Höchstleistungen erbracht haben. Das verlangt viel Disziplin und Trainingsfleiß“, sagte Jäger in Gelsenkirchen.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Innenminister Ralf Jäger hat 63 Polizeisportlerinnen und Polizeisportler für ihre herausragenden sportlichen Leistungen geehrt. „Ich habe große Hochachtung davor, dass Sie neben dem Polizeidienst diese sportlichen Höchstleistungen erbracht haben. Das verlangt viel Disziplin und Trainingsfleiß“, sagte Jäger in Gelsenkirchen. „Sie sind Vorbild und können andere motivieren, diesem Beispiel zu folgen.“ In insgesamt mehr als 20 verschiedenen Disziplinen bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften sowie bei Deutschen und Europäischen Polizeimeisterschaften sowie Weltmeisterschaften der Polizei holten die geehrten Polizisten zahlreiche Titel.

Der Minister betonte, wie wichtig regelmäßiger Sport für den Polizei­beruf sei. Außerdem steigere er das Wohlbefinden der Beamten. Jäger: „Fitness ist für Polizistinnen und Polizisten unverzichtbar. Deshalb ist es konsequent, dass die Polizei ein ganzheitliches Gesundheitsmanage­ment eingeführt hat.“ Darin werden auch Gesundheits- und medizi­nische Vorsorge sowie Ernährungsberatung mit einbezogen.

Jäger lobte auch das soziale Engagement der Polizeisportvereine und der Polizeibehörden. „Sie bieten beispielsweise sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen gezielt sportliche Aktivitäten an. Mit Sport holen wir sie in die Gemeinschaft“, hob der Minister hervor.

Folgende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte wurden zu „Sportlern des Jahres 2011“ ernannt:

„Polizeisportlerin des Jahres 2011“
ist Kriminalkommissarin Rike Westermann vom Polizeipräsidium Köln. Bei den Polizeiweltmeister­schaften im Marathon in Prag erreichte sie mit der deutschen Mann­schaft den 2. Platz. Nur zwei Wochen später siegte sie mit der NRW-Damen-Marathonmannschaft zum dritten Mal in Folge bei den Deutschen Polizeimeisterschaften in Hamburg.

„Polizeisportler des Jahres 2011“ ist Polizeikommissar Daniel Wienands von der Polizei im Kreis Mettmann. Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Kassel erreichte er im 400-Meter-Hürdenlauf in persönlicher Bestzeit den dritten Platz. In der gleichen Disziplin wurde er in Hannover Deutscher Polizeimeister.

Den Titel Polizeimannschaft des Jahres 2011 teilen sich in diesem Jahr zwei Teams:

Das Damendoppel im Tennis mit Polizeihauptkommissarin Silke Fischer vom Landrat Gütersloh und Kriminaloberkommissarin Frauke Eppert vom Polizeipräsidium Köln siegte bei den europäischen Polizeimeisterschaften in Ungarn.

Die Herren-Fußballmannschaft der NRW Polizei wurde in Göppingen Deutscher Polizeimeister. Sie besiegte im Finale die Mannschaft aus Hessen. Die Spieler kommen aus Düsseldorf, Dortmund, Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen, Bielefeld, Kleve, Warendorf, Borken, Münster, Wesel, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Ennepe-Ruhr-Kreis.

„Polizeisportverein des Jahres 2011“ ist der PSV Mönchenglad­bach. Der im Jahre 1926 gegründete Verein hat 11 Abteilungen mit insgesamt 806 Mitgliedern, die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Im Jahr 2007 wurde die Polizeidienstsportabteilung gegründet, die ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Verein und der Mönchengladbacher Polizei ist. Sie arbeitet eng mit dem Behindertensportverband NRW zusammen. Dadurch kann schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Polizeipräsidiums behindertengerechter Sport und die Abnahme des Behindertensportabzeichens angeboten werden. Im letzten Jahr wurde erstmalig ein Sportkurs für stark sehbehinderte und blinde Menschen durchgeführt. Als Pilotversuch organisierte der Verein einen Selbstbehauptungskurs für Menschen mit und ohne geistige Behinderung. Darüber hinaus wird in Zusammenarbeit mit den Frauenhäusern ein Selbstbehauptungskurs ausschließlich für Frauen mit Migrationshintergrund angeboten.

Die NRW-Polizei fördert junge Spitzensportlerinnen und -sportler aus den Nationalkadern. Sie bietet ihnen eine mit Training und Wettkampf abgestimmte Berufsausbildung und -ausübung für den Polizeidienst.

„Geförderte Spitzensportlerin des Jahres 2011“ ist Polizei­kommissaranwärterin Friederike Leue vom Polizeipräsidium Duisburg. Im Einer-Kajak (K1) über 5000 Meter errang sie den 1. Platz bei der NRW-Landesmeisterschaft in Essen. Bei den Deutschen Meisterschaften in München belegte sie über 1.000 und 5.000 Meter im K1 jeweils Platz 3. Im Juli schaffte sie bei den Europameisterschaften in Frankreich Platz 4 auf 26 km. Über die gleiche Distanz belegte sie bei den Weltmeisterschaften im Oktober in Singapur Platz 7.

„Geförderter Spitzensportler des Jahres 2011“ ist Polizeikommissar­anwärter Christoph Fildebrandt vom Polizeipräsidium Köln. Bei der Schwimm-WM in Shanghai erreichte er mit der 4x200m-Freistilstaffel Platz 4 und mit der 4x100m-Freistilstaffel den 7. Platz. Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im November in Wuppertal siegte er über 100 Meter Freistil, über 50 Meter Freistil belegte er den 3. Platz. Im Mai wurde er Deutscher Hochschulmeister über 100 Meter Freistil.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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