Jubiläum: Landtagsentscheidung zur Gründung der Ruhr-Uni Bochum

16. Juli 2011

50-jähriges Jubiläum der Landtagsentscheidung zur Gründung der Ruhr-Universität Bochum

Am 18. Juli 1961 entschied der Nordrhein-Westfälische Landtag, Bochum zum Standort der ersten Hochschulgründung der Bundesrepublik zu machen. Dieses in der deutschen Hochschulgeschichte historische Ereignis setzte den Startschuss für eine in der Form unvergleichliche Hochschul-Gründungsoffensive.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Am 18. Juli 1961 entschied der Nordrhein-Westfälische Landtag, Bochum zum Standort der ersten Hochschulgründung der Bundesrepublik zu machen. Dieses in der deutschen Hochschulgeschichte historische Ereignis setzte den Startschuss für eine in der Form unvergleichliche Hochschul-Gründungsoffensive.

Akuter Fachkräftemangel in der Zeit des Wirtschaftswunders, gerade in den Ingenieurs- und Naturwissenschaftlichen Fächern und rasant steigende Studierendenzahlen hatten zu einer intensiven Debatte über den nötigen Ausbau der Hochschulen in Deutschland geführt. „Mit der Planung einer Reformuniversität in Bochum waren damals große gesellschaftliche Erwartungen im Hinblick auf die Erleichterung des Hochschulzugangs verbunden“, erklärt NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Die Entscheidung für Bochum im Landtag war kontrovers und knapp; lange Zeit war Dortmund favorisiert worden.

Der Beschluss des Landtags vom 18. Juli 1961 ebnete den Weg für eine Serie von Neugründungen von Universitäten und Gesamthochschulen. Das Anfangs unterlegene Dortmund bekam Ende der 60er Jahre die Technische Universität. „Die Neugründungen in NRW haben sich im Nachhinein betrachtet als eines der wesentlichsten Instrumentarien zur Bewältigung des Strukturwandels in dieser durch Kohle und Stahl geprägten Region erwiesen“, betont Ministerin Schulze. Die Erweiterung der Universitätslandschaft an Rhein und Ruhr schuf Arbeitsplätze, erhöhte die Attraktivität der Region für Unternehmen und spielte eine wesentliche Rolle in der Reformierung und Demokratisierung der deutschen Hochschullandschaft. „50 Jahre später hat Nordrhein-Westfalen eine der dichtesten Wissenschafts- und Forschungslandschaften in ganz Europa. Auch in Zeiten knapper Kassen legt die Landesregierung einen zentralen Schwerpunkt auf Bildung und Förderung der Hochschulen. Denn heute wie damals gilt: Bildung ist der entscheidende Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen von morgen“, so Schulze.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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