Europatag: Kulturelles Erbe der Oberschlesier wahren

5. September 2010

46 Jahre Patenschaft des Landes über die Landsmannschaft der Oberschlesier / Ministerin Schwall-Düren: „Nordrhein-Westfalen unterstützt Oberschlesier bei der Wahrung ihres kulturellen Erbes“

Zur Eröffnung des Europatages der Oberschlesier bekräftigte Europaministerin Angelica Schwall-Düren die Bedeutung der Patenschaft des Landes über die Landsmannschaft der Oberschlesier: „Mit dieser Patenschaft unterstützen wir die in Nordrhein-Westfalen leben­den Oberschlesier bei der Aufgabe, ihr kulturelles Erbe zu bewahren.“

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Zur Eröffnung des Europatages der Oberschlesier heute in Rheinberg bekräftigte Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren die Bedeutung der Patenschaft des Landes über die Landsmannschaft der Oberschlesier: „Mit dieser Patenschaft unterstützen wir die in Nordrhein-Westfalen lebenden Oberschlesier bei der Aufgabe, ihr kulturelles Erbe zu bewahren.“ Nordrhein-Westfalen, seit 1964 Pate der Oberschlesier, fördert die Aktivitäten der Landsmannschaft und des Bundes der Vertriebenen (BdV) in diesem Jahr mit rund 1,8 Millionen Euro. Damit werden unter anderem das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen und das Kulturzentrum Gerhard-Hauptmann-Haus in Düsseldorf unterstützt. In diesen Häusern wird die Geschichte und Kultur der Oberschlesier dokumentiert sowie die Vertreibung aus ihrer früheren Heimat nach dem zweiten Weltkrieg.

Die Ministerin würdigte insbesondere die aktive Unterstützung der Oberschlesier beim Ausbau der Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der polnischen Woiwodschaft Schlesien, die im September 2000 mit einer „Gemeinsamen Erklärung“ eingeleitet wurde: „Der unfreiwillige Verlust der Heimat und der Neubeginn in einer fremden Umgebung sind schwer; oft bleibt Verbitterung zurück. Deshalb finde ich es besonders anerkennenswert, dass Sie mit eigenen Ideen und Projekten zum Gelingen dieser Kooperation beitragen.“

Im deutsch-polnischen Verhältnis hat die Aufarbeitung der gemeinsamen Vergangenheit und die Versöhnung zwischen beiden Völkern eine große Bedeutung. Für Nordrhein-Westfalen als Teil der Bundesrepublik Deutschland ist deshalb der Beitrag zu Verständigung und Versöhnung zwischen beiden Völkern ein zentrales Element in seinen Beziehungen zu Polen. Der kulturelle Austausch zählt zu den wichtigsten Instrumenten der Förderung von Verständigung zwischen Polen und Deutschen und daher auch zu den wichtigen Aktivitäten von Nordrhein-Westfalen.

Mit einem Polen-NRW-Jahr 2011/2012 will die Landesregierung die Freundschaft zwischen Polen und Deutschen weiter ausbauen und plant eine Vielzahl von Veranstaltungen in beiden Ländern, die zum kulturellen Austausch einladen und den politisch-gesellschaftlichen Dialog fördern.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.