44 Wochen weniger Baustelle durch Beschleunigungsvergütung
5. Juli 2019

44 Wochen weniger Baustelle durch Beschleunigungsvergütung - Für die Beschleunigung einer weiteren Baustelle stellt das Land 5 Millionen Euro bereit

Rund 21 Millionen Euro stellt das Land für die Beschleunigung von insgesamt 14 laufenden Baumaßnahmen an besonders staubelasteten Autobahnbaustellen bereit.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Rund 21 Millionen Euro stellt das Land für die Beschleunigung von insgesamt 14 laufenden Baumaßnahmen an besonders staubelasteten Autobahnbaustellen bereit. Nach derzeitigem Stand bedeutet das insgesamt 296 Wochen weniger Baustellen auf Nordrhein-Westfalens Straßen.
 
Damit auch die Maßnahmen am Tunnel Baukau am Kreuz Herne schneller vorangehen, wird eine Beschleunigungsvergütung von bis zu fünf Millionen Euro bereitgestellt. Mit diesem Anreiz soll die Bauzeit dort um bis zu 36 Wochen beschleunigt werden. Der neue Tunnel Baukau wird die A 3 in Richtung Münster mit der A 42 in Richtung Oberhausen verbinden.
 
„Wir investieren Rekordsummen in die Sanierung, die Modernisierung und den bedarfsgerechten Ausbau unserer Infrastruktur. Dabei muss möglichst schnell gebaut werden, damit Verkehrseinschränkungen so gut es geht verhindert oder verkürzt werden“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst.
 
Seit 2017 nutzt das Land verstärkt die Möglichkeit, mit Bauunternehmen nachträglich Maßnahmen zur Beschleunigung von Baustellen zu vereinbaren. Drei Maßnahmen auf den Autobahnen A1 und A3 sind bereits abgeschlossen. Insgesamt gab es dort 44 Wochen weniger Baustelle.
 
Mit der jetzt neu hinzugekommenen Baustelle am Kreuz Herne wird die Option einer Beschleunigungsvergütung für nun insgesamt 14 Baumaßnahmen genutzt. Die Bauzeit kann damit jeweils zwischen drei und 78 Wochen verkürzt werden. Das Geld aus Mitteln des Bundes wird an die Bauunternehmen gezahlt, die eine zuvor vereinbarte Bauzeitverkürzung auch tatsächlich erreicht haben.
 
Hintergrund:
Die Beschleunigung von laufenden Bauprojekten durch Beschleunigungsvergütungen ist eine von fünf Maßnahmen des Infrastrukturpaketes für ein besseres Baustellenmanagement, das die Landesregierung im Mai 2018 vorgelegt hat. In diesem Rahmen hat der Landtag im Februar auch eine Änderung des Straßen- und Wegegesetzes beschlossen, um Planungsverfahren zu beschleunigen. Im November hat Verkehrsminister Hendrik Wüst die Stabsstelle Baustellenkoordination NRW in der Verkehrszentrale des Landesbetriebes Straßenbau in Leverkusen offiziell in Betrieb genommen und damit eine weitere Maßnahme des Infrastrukturpaketes umgesetzt. Zudem wurde eine Vereinbarung über eine bessere Koordination von Baustellen zwischen Straßen.NRW und der DB Netz am 8. Mai geschlossen.
 
Die Pressemitteilung zum Infrastrukturpaket der Landesregierung finden Sie hier.
 

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