4. Integrationskongress des Landes in Solingen

10. Dezember 2009

4. Integrationskongress des Landes in Solingen - Minister Armin Laschet: „Die Kulturhauptstadt 2010 ist auch für die Integration eine große Chance“

„Kultur verbindet Menschen. Sie unterhält und erbaut den Menschen und sie macht neugierig - auf Neues, auf das Gegenüber, das Fremde. Und so kann kulturelles und künstlerisches Schaffen zu gegenseitigem Respekt und Kennenlernen führen“, sagte Integrationsminister Armin Laschet bei der Eröffnung des 4. Integrationskongresses.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Kultur verbindet Menschen. Sie unterhält und erbaut den Menschen und sie macht neugierig - auf Neues, auf das Gegenüber, das Fremde. Und so kann kulturelles und künstlerisches Schaffen zu gegenseitigem Respekt und Kennenlernen führen“, sagte heute (10. Dezember 2009) Integrationsminister Armin Laschet bei der Eröffnung des 4. Integrationskongresses des Landes in Solingen. Mit Blick auf das Jahr der Kulturhauptstadt Europas „Ruhr 2010“ lautete das Motto des diesjährigen Integrationskongresses „LebensArt Nordrhein-Westfalen - Integration und Kultur“.

Laschet forderte die Akteure der Integrationsarbeit und der Kultureinrichtungen sowie die Kulturschaffenden auf, die Potenziale von Vielfalt und Kultur stärker zu nutzen, um die Integration und das Zusammenleben in der Vielfalt zu verbessern. „Die Kultureinrichtungen, Theater, Konzerthäuser und Opern sollten sich stärker als bislang den Zugewanderten als potenzielles Publikum öffnen“, sagte Laschet. Zugleich appellierte er aber auch an die Migrantenselbstorganisationen, in ihren Gemeinden dafür zu werben, die Angebote von Bibliotheken, Musikschulen und Museen und allen anderen großen Kultureinrichtungen noch besser und intensiver zu nutzen.

„Das Jahr der Kulturhauptstadt 2010 in Essen kann auch für die Integration ein gutes und produktives Jahr werden. Wir haben heute schon einmal gezeigt, wie es geht. Im Idealfall ermöglicht Kultur es, ein gemeinsames neues Wir zu erschaffen“, so Minister Laschet. Der Kongress war damit gestartet, dass die über 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Ensemble wurden, das gemeinsam Musik schuf.

Laschet: „Das war eine gute Erfahrung für das, was Kultur kann, nämlich Zusammenhalt schaffen, in dem man sich auf einen gemeinsamen Rhythmus verständigt.“
Kultur liefere nicht nur viele Überraschungen und neue Ideen, so Laschet weiter, sondern könne auch einen produktiven Beitrag für eine erfolgreiche Integration leisten. „Kultur verbindet die Menschen. Sie kann gemeinsame Sprache sein und helfen, Schranken, Barrieren und Mauern zu überwinden. So können aus der Kultur heraus neue menschliche Verbindungen entstehen“, so der Minister.

Allerdings sei die Vielfalt im Alltäglichen nicht immer unkompliziert und konfliktfrei, betonte Laschet. „Aber gerade hier kann uns die Kultur weiter helfen. Sie kann das Fehlen einer gemeinsamen Sprache, Miss- und Unverständnisse zum Ausdruck bringen und das gegenseitige Verstehen und Respektieren erleichtern. Vor allem aber ist die gemeinsame Sprache, in Deutschland also die deutsche Sprache, viel leichter über Kunst und Kultur erlernbar“, sagte Minister Laschet.

Der Integrationskongress ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des fachlichen Diskurses über Integration als Querschnittsaufgabe in Nordrhein-Westfalen geworden. Er findet alljährlich zu wechselnden Themen und mit wechselnden Partnern statt. In diesem Jahr waren neben der Stadt Solingen die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen und das Direktorium der „Ruhr 2010“ mit dabei.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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