Ideenwettbewerb „Vision 2025“

9. November 2009

3.000 Einsendungen beim Ideenwettbewerb „Vision 2025“ – Minister Armin Laschet: „Hohe Resonanz bei den Jugendlichen“

Fast 3.000 Jugendliche in Nordrhein-Westfalen haben sich seit Juli 2009 am Ideenwettbewerb "Vision 2025" beteiligt. „Wir haben eine engagierte und ideenreiche Jugend. Die meisten Jugendlichen sehen viele Chancen für sich, wollen an der Zukunftsgestaltung teilhaben, sie blicken aber auch kritisch auf die techno­logische Entwicklung“, sagte heute Jugendminister Armin Laschet in Düsseldorf.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Wir haben eine engagierte und ideenreiche Jugend. Die meisten Jugendlichen sehen viele Chancen für sich, wollen an der Zukunftsgestaltung teilhaben, sie blicken aber auch kritisch auf die techno­logische Entwicklung“, sagte heute (9. November 2009) Jugendminister Armin Laschet in Düsseldorf. Laschet zog dieses Fazit aus Anlass des Jugend-Ideenwettbewerb „Vision 2025“, für den jetzt die Teilnahmefrist endete. „Wir haben mit dem Wettbewerb offenbar einen Nerv der Jugendlichen getroffen, denn wir sind auf eine enorme Resonanz ge­stoßen.“ Fast 3.000 Jugendliche in Nordrhein-Westfalen haben seit Juli 2009 mitgemacht und ihre Vorstellung von der Zukunft im Jahr 2025 geäußert.

Die Visionen der Jugendlichen beschreiben die Zukunft in all ihren möglichen Facetten, ohne dabei klare Botschaften aus dem Blick zu verlieren. Die Themen reichen von sozialer Gerechtigkeit und Frieden über Wüstenstrom und neue Lebensräume, lehrerfreie Klassenzimmer und futuristische Wohnzimmer bis hin zum Familienleben und Zusam­menhalt.

„Ich freue mich über die großartige Beteiligung und das Engagement der Jugendlichen in unserem Land. Die Jugendlichen von heute sind keinesfalls träge und zukunftsmüde. Sie haben vielmehr gezeigt, dass sie sich an der Gestaltung unserer Gesellschaft und ihrer Zukunft aktiv beteiligen wollen“, sagte Minister Laschet.
Mit dem Ideenwettbewerb „Vision 2025“ hat die Landesregierung die Themenfelder aufgegriffen, die Gegenstand des im April vorgelegten Abschlussberichtes der Zukunftskommission waren. Zu diesen Themen­schwerpunkten waren alle Jugendlichen im Alter von 12 bis 21 Jahren in Nordrhein-Westfalen eingeladen, sich mit den verschiedenen Facetten und Visionen der Zukunft in kreativer Form auseinanderzusetzen und ihre Ideen in Bildern, Fotos oder Filmen festzuhalten.

Dies war in drei Kategorien möglich: In der Kategorie „kreativ im team“ konnte teilnehmen, wer mit der Jugendgruppe oder mit Freunden seine Kreativität entfalten wollte. Für alle, die lieber von zu Hause aus mit­machen wollten, stand unter www.yougle.nrw.de für Beiträge in der Kategorie „Einzelbeitrag“ ein umfangreicher Online-Baukasten bereit.

Herzstück des Wettbewerbs war jedoch die „Tour 2025“ durch 15 Städte quer durch Nordrhein-Westfalen: Düsseldorf – Aachen – Hamm – Pulheim – Münster – Grevenbroich – Dortmund – Köln – Olpe – Bad Oeynhausen – Siegen – Coesfeld – Essen – Kreis Warendorf - Kreis Lippe.

In den Workshops vor Ort konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Wünsche, Vorstellungen und Hoffnungen in einer multimedial aus­gestatteten Kreativwerkstatt zum Ausdruck bringen. Dabei entstanden phantasievolle Wettbewerbsbeiträge wie Collagen, Zeichnungen, Daumenkinos, Fotostories, Comics, Rap-Songs, Pod-Casts und Videos. Besonders bei der Begleitung der Jugendlichen vor Ort zeigte sich schnell, dass vor allem die Themen Familie und Umwelt die Jugend­lichen in Nordrhein-Westfalen beschäftigen. Allein auf der Tour 2025 sind knapp 800 individuelle Wettbewerbsbeiträge entstanden.

„Eine so hohe Beteiligung von Jugendlichen an der Diskussion um die Zukunft der Gesellschaft hat es in der Vergangenheit noch nicht ge­geben. Die zahlreichen, kreativen Beiträge zeigen, dass der Ideen­wettbewerb ‚Vision 2025’ dazu beigetragen hat, das Bewusstsein für die Gesellschaft und die Politik zu schärfen und die Beteiligung junger Menschen an der Gestaltung unserer Gesellschaft zu stärken und auszubauen“, so Laschet weiter.

Alle Wettbewerbsbeiträge werden von einer Jury gesichtet. Die krea­tivsten und aussagefähigsten Arbeiten werden noch in diesem Monat prämiert. In der Jury unter Vorsitz von Minister Armin Laschet sitzen unter anderem die Sängerin und Schauspielerin Jeanette Biedermann, der Fußballspieler Gerald Asamoah und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG René Obermann. Mit drei Preisträgern aus dem Wettbewerb „Jugend forscht“ sowie einer Redakteurin des Projekts „yougle!“ kommen auch Jugendliche selbst als Juroren zum Einsatz.

Die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Vision 2025“ werden auf einer großen Preisverleihung am 27. November 2009 im „Theater der Träume“ in Düsseldorf bekannt gegeben und durch die Jury ausgezeichnet.

Ausführliche Informationen zum Ideenwettbewerb Vision 2025 finden Sie im Internet unter www.yougle.nrw.de, dem Jugendportal von Jugendlichen für und über Jugend- und Jugendsozialarbeit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

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