Pilotprojekt zur sonderpädagogische Förderung wird deutlich ausgeweitet

28. April 2009

30 weitere Regionen können an den Start gehen – Pilotprojekt zur sonderpädagogische Förderung wird deutlich ausgeweitet

Nachdem die ersten 20 Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung in Nordrhein-Westfalen gestartet sind, wird die Pilotphase jetzt deutlich ausgeweitet. Bis August 2010 wird die Zahl der Pilotregionen in mehreren Schritten auf bis zu 50 erhöht. Schulministerin Barbara Sommer: „Ich freue mich, dass Schulträger, die bereits zur ersten Pilotphase ihr Interesse angemeldet hatten, damals aber nicht zum Zuge kamen, nun die Möglichkeit erhalten, sich an der Pilotphase zu beteiligen."

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Nachdem die ersten 20 Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung in Nordrhein-Westfalen gestartet sind, wird die Pilotphase jetzt deutlich ausgeweitet. Bis August 2010 wird die Zahl der Pilotregionen in mehreren Schritten auf bis zu 50 erhöht.

Schulministerin Barbara Sommer: „Ich freue mich, dass Schulträger, die bereits zur ersten Pilotphase ihr Interesse angemeldet hatten, damals aber nicht zum Zuge kamen, nun die Möglichkeit erhalten, sich an der Pilotphase zu beteiligen. Es ist mein Ziel, eine ‚Kultur des Behaltens’ zu entwickeln. Wir bauen deshalb Förderschulen zu Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung aus. Damit entwickeln wir die traditionellen Systeme Förderschule und Gemeinsamer Unterricht weiter. Unser Ziel ist ein regionales Gesamtkonzept für die sonderpädagogische Förderung. So können vor allem allgemeine Schulen ihre Schülerinnen und Schüler mit besonderen Förderbedarfen frühzeitig individuell fördern. Dies gelingt durch die Einbindung sonderpädagogischer und außerschulischer Expertise. Gleichzeitig erhalten wir in den Regionen ein bedarfsgerechtes Angebot an unterschiedlichen Förderorten.“

Der Ausbau soll in folgenden Schritten erfolgen:

 10 weitere Pilotregionen können zum 1. August 2009 einsteigen.

Um Schulen und Schulträgern einen reibungslosen Einstieg zu ermöglichen, wird das Schulministerium zunächst auf die von der Auswahljury im Mai 2008 angelegte „Nachrückerliste“ zurückgreifen. Entsprechende Gespräche mit den Schulträgern über eine Beteiligung an der Pilotphase werden unverzüglich aufgenommen. Zum 1. August 2009 sollen daher folgende Förderschulen und die mit ihnen verbundenen Schulen ihres Einzugsbereichs in die Pilotphase aufgenommen werden können:

  • Käthe-Kollwitz-Schule Kamen (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung)
  • Sodenkamp-Schule Fröndenberg (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung)
  • Fröbelschule Arnsberg (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung)
  • Friedrich-Fröbel-Schule Erkrath (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung)
  • Schule in den Birken Velbert (Förderschwerpunkt Lernen)
  • Janusz-Korczak-Schule Lindlar (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung)
  • Erich-Kästner-Schule Hückeswagen (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung)
  • Armin-Maiwald-Schule Radevormwald (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung)
  • Johannesschule Stadtlohn (Förderschwerpunkt Lernen/)
  • Erich-Kästner-Schule Haltern (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung)

 Jeweils zehn weitere Pilotregionen können zum 1. Februar und zum 1. August 2010 einsteigen.

Für diese Einstiegstermine wird das Schulministerium ein neues Bewerbungsverfahren (Bewerbungsfrist: bis zum 15.10.2009) einleiten. Durch Jury-Entscheidung werden dann die Teilnehmer an der folgenden Pilotphase ermittelt. Die Bezirksregierungen werden interessierte Schulträger beraten.

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