2,3 Millionen Euro für die Integration vor Ort

21. Oktober 2009

2,3 Millionen Euro für die Integration vor Ort - Minister Laschet: „Mit KOMM-IN NRW effiziente und passgenaue Strukturen aufbauen“

„Das Landesprogramm zur innovativen Integrationsarbeit stößt auch in diesem Jahr bei den Kommunen Nordrhein-Westfalens auf großes Interesse. Die strategische Partnerschaft des Landes mit den Kommunen für eine erfolgreiche Integration hat sich bewährt: Landesweit hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Landesprogramm KOMM-IN sehr hilfreich sein kann, effiziente und passgenaue Strukturen mit nachhaltiger Wirkung vor Ort aufzubauen“, teilte heute Integrationsminister Armin Laschet mit.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Das Landesprogramm zur innovativen Integrationsarbeit stößt auch in diesem Jahr bei den Kommunen Nordrhein-Westfalens auf großes Interesse. Die strategische Partnerschaft des Landes mit den Kommunen für eine erfolgreiche Integration hat sich bewährt: Landesweit hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Landesprogramm KOMM-IN sehr hilfreich sein kann, effiziente und passgenaue Strukturen mit nachhaltiger Wirkung vor Ort aufzubauen“, teilte heute (21. Oktober 2009) Integrationsminister Armin Laschet in Düsseldorf mit.

Die Erfolgsgeschichte des Programms verdeutlichen folgende Zahlen: Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 110 Kommunen und Kreise mit insgesamt 287 Projekten teilgenommen. In diesem Jahr werden insgesamt 74 Projekte in 71 Städten und Kreisen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro gefördert. Darunter sind 20 Städte und vier Kreise, die erstmalig einen Antrag gestellt haben.

Minister Laschet: „Diese positive Entwicklung ist auch auf die innovative Kraft des Landesprogramms selbst zurückzuführen. Wir haben in diesem Jahr das Förderspektrum erweitert, um auf aktuelle Probleme besser reagieren zu können. Jetzt geht es auch um Ansätze zur Steigerung der Einbürgerungszahlen und zur Verbesserung des Zugangs vor allem bildungsferner Gruppen. Diese Möglichkeiten haben die Kommunen gerne aufgegriffen.“

Beispielhaft für die vielen geförderten Projekte ist die Stadt Münster: In Münster widmet sich das diesjährige KOMM-IN-Projekt dem Programmpunkt „Einbürgerung“. Durch eine gezielte Kampagne soll die Zahl der Einbürgerungen erhöht, und so die politische und gesellschaftliche Partizipation von Zugewanderten verbessert werden. Im Projekt wird nichts dem Zufall überlassen. Es sieht die Analyse der Bedarfe, die Einrichtung einer Steuerungsgruppe sowie konkrete Handlungsschritte zur Werbung für Einbürgerung vor.

Die Stadt Lünen wiederum setzt auf die Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements, um den „Zugang spezifischer Gruppen zur Integrationsförderung“ zu erleichtern. Das Projekt mit dem Titel „Lüner Dialog – Migrantinnen und Migranten als Kulturmittlerinnen und Kulturmittler im Stadtteil“ versucht durch Entwicklung und Aufbau eines Netzwerkes von Stadtteilmüttern und Stadtteilvätern Zuwanderinnen und Zuwanderern Bildungsmöglichkeiten zu erschließen, die bisher nicht zur Verfügung standen.

Neben den drei bewährten Förderschwerpunkten Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung werden auch 2009 wieder Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit gefördert.

„Die Landesregierung steht zu ihrer in 2005 begonnenen strategischen Partnerschaft mit den Kommunen. Die bisher durchgeführten KOMM-IN Projekte belegen eindrucksvoll, dass die Integrationsarbeit vor Ort einen entscheidenden Schritt vorangekommen ist“, so Laschet.

Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2010 können ab Ende 2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.

Weitere Informationen unter http://www.mgffi.nrw.de/integration/foerderbereiche/integration-kommune/index.php.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.