Anti-Stau-Offensive erfolgreich

9. April 2010

22 Prozent weniger Verkehrsstörungen auf den Autobahnen in 2009 – Minister Lutz Lienenkämper: Anti-Stau-Offensive erfolgreich

Weniger Stau auf nordrhein-westfälischen Autobahnen: 2009 ist die Zahl der Verkehrsstörungen im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent gesunken.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Die Zahl der Verkehrsstörungen auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr deutlich um 22 Prozent gegenüber 2008 gesunken. Insgesamt kam es 2009 zu rund 32.500 Verkehrs­beeinträchtigungen, bedingt durch Witterung, hohes Verkehrsauf­kommen, Unfälle und Baustellen. 2008 wurden noch 41.700 Verkehrs­störungen registriert. Der Rückstau sank im Vergleichszeitraum von knapp 76.300 Kilometern auf knapp 57.000 Kilometer. Das entspricht einem Rückgang von 25 Prozent.

Zum Rückgang beigetragen hat zum Teil die Fertigstellung von beson­ders stark frequentierten Autobahnabschnitten wie auf der A 3 zwischen Köln-Heumar und Köln-Dellbrück, auf der A 1 zwischen Hagen/Nord und dem Kreuz Westhofen und auf der A 57 zwischen dem Kreuz Kaarst und dem Kreuz Meerbusch. Ebenso hat das krisenbedingt zurück­gegangene Aufkommen an Schwerlastverkehr eine Rolle gespielt. „Darüber hinaus ist unsere Anti-Stau-Offensive mit einem optimierten Baustellenmanagement sowie mit zusätzlichen technischen Maßnah­men auf einem guten und erfolgreichen Weg“, betonte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper am Freitag (9. April 2010).

Dank verschiedener Maßnahmen konnten vor allem die Bauzeiten er­heblich verkürzt werden. Hierzu zählen die verstärkte Ausschöpfung des Tageslichtes, Nachtarbeit sowie eine festgeschriebene 6-Tage-Woche. Besondere Bedeutung kommt der Bonus-Regelung in den Verträgen mit den ausführenden Unternehmen zu. Bleibt die Firma unter der vom Landesbetrieb Straßen.NRW vorgegebenen Bauzeit, kann sie mit einem finanziellen Bonus rechnen. Bei 26 Baumaßnahmen längerer Dauer wurde zwischen Mai 2006 und November 2009 die Bauzeit im Durch­schnitt um 16 Prozent oder insgesamt um 80 Monate reduziert.
Das Land wird weiter daran arbeiten, das Baustellenmanagement noch effizienter zu gestalten. „Daher sehen wir mit großen Interesse den Ergebnissen des Verkehrsforschers Prof. Schreckenberg entgegen, der gerade eine neue Untersuchung hierzu angekündigt hat“, so der Minister.

Zum verbesserten Verkehrsfluss tragen ferner verschiedene technische Maßnahmen bei. Eine neue intelligente Verkehrssteuerung informiert Autofahrer auf bislang über 66 elektronischen Anzeigetafeln über die aktuelle Verkehrslage. Darüber hinaus sind in Nordrhein-Westfalen bereits rund 95 Zuflussregelungsanlagen an Autobahn-Anschlussstellen in Betrieb. 10 weitere Tafeln sowie 2 Zuflussregelungsanlagen befinden sich derzeit im Bau. Lienenkämper abschließend: „Unsere Maßnahmen greifen, so dass auch der Bund insbesondere die Elemente des Baustellenmanagements der nordrhein-westfälischen Initiative aufgegriffen hat, um sie bundes­weit auszuweiten.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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