Wir in Nordrhein-Westfalen stehen zusammen

1. Januar 2010

2010 als Jahr der Mitmenschlichkeit und des Miteinanders: Wir in Nordrhein-Westfalen stehen zusammen

In seiner Neujahrsansprache hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die besondere Verantwortung für die Mütter in Nordrhein-Westfalen hervorgehoben: „Vor allem die jungen Mütter brauchen unser aller Hilfe.” Dabei ist dem Ministerpräsidenten gerade auch an der Unterstützung alleinerziehender Mütter gelegen: „Für sie ist es besonders schwierig, Beruf und Familie miteinander zu verbinden. Die Landesregierung wird die alleinerziehenden Mütter in diesem Jahr besonders unterstützen – noch mehr als bisher: Mit mehr Kindergartenplätzen und Ganztagsplätzen an Schulen. Und indem wir sie gezielt bei Ausbildung und Beruf fördern.“

Die Staatskanzlei teilt mit:

In seiner Neujahrsansprache hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute (1. Januar 2010) die besondere Verantwortung für die Mütter in Nordrhein-Westfalen hervorgehoben: „Vor allem die jungen Mütter brauchen unser aller Hilfe.” Dabei ist dem Ministerpräsidenten gerade auch an der Unterstützung alleinerziehender Mütter gelegen: „Für sie ist es besonders schwierig, Beruf und Familie miteinander zu verbinden. Die Landesregierung wird die alleinerziehenden Mütter in diesem Jahr besonders unterstützen – noch mehr als bisher: Mit mehr Kindergartenplätzen und Ganztagsplätzen an Schulen. Und indem wir sie gezielt bei Ausbildung und Beruf fördern.“

Der Ministerpräsident würdigte das gemeinsame Vorgehen aller gesellschaftlichen Kräfte in der Wirtschaftskrise: „Wir sind besser als gedacht durch die Krise gekommen. Der Grund dafür ist, dass wir in Nordrhein-Westfalen zusammenstehen: Unternehmer und Gewerkschaften, Landesregierung und Sozialverbände, die Kirchen und die Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam haben wir Erfolg gehabt. Der soziale Friede blieb bewahrt.“

Jürgen Rüttgers warnte davor, jetzt mit den Anstrengungen nachzulassen: „Die Krise ist noch nicht vorbei. Keiner weiß, was noch kommt.“ Das vergangene Jahr habe zudem noch einige ungelöste Aufgaben hinterlassen. „Es gibt noch keine neuen Regeln für die internationalen Finanzmärkte“, betonte der Ministerpräsident mit Blick auf die Notwendigkeit, aus der Finanzkrise die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

Rüttgers forderte auch weitere Anstrengungen in der Umweltschutzpolitik: „Beim Klimagipfel in Kopenhagen hat es keine bindenden Verabredungen gegeben. Das kann und darf nicht das letzte Wort gewesen sein.“

Mit Blick auf das Jahr 2010 ermutigte Rüttgers die Bürgerinnen und Bürger, auf die Stärken der Menschen in Nordrhein-Westfalen zu vertrauen: „Wir sind ein starkes Industrieland im Herzen Europas. Wir sind Deutschlands größtes Exportland und wollen es bleiben. Wir wollen Leistung erbringen. Ich bin sicher: Wir schaffen das!“

Der Ministerpräsident dankte allen, die sich im Verein, in der Gemeinde und in der Familie für andere einsetzen: „Danke, dass Sie Verantwortung übernehmen. Danke, dass Sie Gemeinsinn vorleben. Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass wir noch mehr für dieses Miteinander tun. Dass wir Solidarität noch erfahrbarer machen. Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, dass das neue Jahr ein Jahr des Miteinanders wird, ein Jahr der Mitmenschlichkeit.“

Die Neujahrsansprache des Ministerpräsidenten als Video finden Sie auf den Seiten des WDR: http://www1.wdr.de/mediathek/video

Neujahrsansprache 2010 von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers

- Es gilt das gesprochene Wort -

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Hinter uns liegen die Weihnachtstage mit all der Hoffnung, die von ihnen ausgeht. Aber hinter uns liegt auch ein Jahr, in dem wir gemerkt haben, wie zerbrechlich all das ist, was unsere Väter und Mütter und was wir selbst aufgebaut haben:  Hinter uns liegt das Jahr der größten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland.

Wir sind besser als gedacht durch die Krise gekommen. Der Grund dafür ist, dass wir in Nordrhein-Westfalen zusammenstehen: Unternehmer und Gewerkschaften,  Landesregierung und Sozialverbände, die Kirchen  und die Bürgerinnen und Bürger.

Viele Unternehmer haben trotz rückläufiger Aufträge  ihre Mitarbeiter nicht entlassen. Arbeitnehmer und Gewerkschaften haben Verzicht geübt. Beides zusammen hat Arbeitsplätze erhalten!  Auch die Politik hat maßgeblich geholfen, Arbeitsplätze und Unternehmensstandorte zu sichern: Mit Krediten und Bürgschaften für mehr als 20.000 Unternehmen zwischen Rhein und Weser. Mit hohen Investitionen in Bildung, neue Forschungsinstitute und Infrastruktur. Mit der Verlängerung des Kurzarbeitergeldes.  Und mit dem Deutschlandfonds.

Gemeinsam haben wir Erfolg gehabt. Der soziale Friede blieb bewahrt. Die Soziale Marktwirtschaft hat sich bewährt. Im neuen Jahr wird es wirtschaftliches Wachstum geben.

Doch die Krise ist noch nicht vorbei! Keiner weiß, was noch kommt. Es gibt noch keine neuen Regeln für die internationalen Finanzmärkte. Beim Klimagipfel in Kopenhagen hat es keine bindenden Verabredungen gegeben. Das kann und darf nicht das letzte Wort gewesen sein.

Lassen wir uns nicht lähmen. Furcht verhindert Zukunft. Wir haben keinen Anlass, uns zu fürchten. Wir dürfen auf unsere Stärken vertrauen: Wir sind ein starkes Industrieland im Herzen Europas. Wir sind Deutschlands größtes Exportland und wollen es bleiben. Wir wollen Leistung erbringen. Ich bin sicher: Wir schaffen das!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich habe auch im vergangenen Jahr mit vielen Menschen im Land  gesprochen. Eines haben sie fast alle gesagt: Dass das Entscheidende nicht der Kontostand ist. Auch nicht die Herkunft. Dass es aber entscheidend ist, ob andere für einen da sind und ob man selber für andere da sein kann: Im Verein, in der Gemeinde, in der Familie.

Dafür sage ich: Danke! Danke, dass Sie Verantwortung übernehmen. Danke, dass Sie Gemeinsinn vorleben. Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass wir noch mehr für dieses Miteinander tun. Dass wir Solidarität noch erfahrbarer machen. Und dass unsere Kinder spüren, dass daraus Sicherheit erwächst und Verlässlichkeit.

Die Landesregierung hat der Kinderarmut den Kampf angesagt: Zum Beispiel mit dem Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“. Oder mit unserem Einsatz dafür, dass Kinder bei Hartz IV bessere Leistungen erhalten. Die Aktion „Jedem Kind ein Instrument“ wollen wir auf das ganze Land ausdehnen. Das ist auch ein wichtiger Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2010 in Europas neuer Metropole Ruhr.

Auch 2010 gibt es viel zu tun: So wünsche ich mir, dass die Mütter in diesem Land mehr Unterstützung erfahren – alle Mütter. Ich denke dabei vor allem auch an die alleinerziehenden Mütter. Für sie ist es besonders schwierig, Beruf und Familie miteinander zu verbinden. In Nordrhein-Westfalen lebt fast jeder zweite Haushalt einer Alleinerziehenden von Hartz IV. Damit will ich mich nicht abfinden.

Die jungen Mütter brauchen unser aller Hilfe. Die Landesregierung wird die alleinerziehenden Mütter in diesem Jahr besonders unterstützen – noch mehr als bisher: Mit mehr Kindergarten-Plätzen und Ganztagsplätzen an Schulen. Und indem wir sie gezielt bei Ausbildung und Beruf fördern.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun,  dass das neue Jahr ein Jahr des Miteinanders wird,  ein Jahr der Mitmenschlichkeit.

Meine Frau und ich wünschen Ihnen –  und besonders denen, die in diesen Tagen krank oder einsam sind –  ein gutes und gesegnetes Jahr 2010!


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