2000 Jahre nach der Varusschlacht: Römerschiff Victoria kreuzt auf der Spree am Berliner Reichstagsufer

3. April 2009

2000 Jahre nach der Varusschlacht: Römerschiff Victoria kreuzt auf der Spree am Berliner Reichstagsufer

Heute machte die „Victoria“, der originalgetreue Nachbau eines römischen Kriegsschiffs in der Nähe des Reichstages auf der Spree fest. Die „römische“ Rudermannschaft der „Victoria“ und eine Gruppe von „Germanen“ in authentischer Ausstattung warben für das Ausstellungsprojekt „IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht“, das an drei Originalschauplätzen mit Exponaten von Weltgeltung gezeigt wird.

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

2000 Jahre nachdem Hermann der Cherusker drei römische Legionen des Feldherrn Publius Quinctilius Varus in der legendären Schlacht im Teutoburger Wald vernichtend geschlagen hat, sind die Römer auch in Berlin gelandet:

Am Freitag, dem 3. April 2009 machte die „Victoria“, der originalgetreue Nachbau eines römischen Kriegsschiffs in der Nähe des Reichstages auf der Spree fest. Die „römische“ Rudermannschaft der „Victoria“ und eine Gruppe von „Germanen“ in authentischer Ausstattung warben gemeinsam für das Ausstellungsprojekt „IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht“, das an den drei Originalschauplätzen Haltern am See, Kalkriese (bei Osnabrück) und Detmold in der Zeit vom

16. Mai bis 25. Oktober 2009 mit Exponaten von Weltgeltung gezeigt wird.

Die Bevollmächtigten der beiden Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die Staatssekretäre Wolfgang G. Gibowski und Michael Mertes, und Vertreter des Bundes, darunter Staatsminister Hermann Gröhe und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Steffen Kampeter und Georg Schirmbeck bekamen von Vertretern der drei Ausstellungsorte die ersten Eintrittskarten überreicht. Bei der anschließenden Ruder-Partie legten sich die Herren ordentlich in die Riemen und konnten sich von der Fahrtüchtigkeit und Wendigkeit des römischen Kriegsschiffes überzeugen.

Am Wochenende (4./5. April 2009 jeweils von 10.00 bis 13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr) können Neugierige das römische Kriegsschiff besichtigen und selbst mitrudern. An der Anlegestelle unterhalb der Moltkebrücke (Nähe Zollpackhof) heißt es am Samstag und Sonntag „Leinen los“. Zusammen mit der römischen Rudermannschaft können Interessierte ein Stück römische Geschichte hautnah erleben und sich selbst an den Riemen der „Victoria" versuchen.

Das Römerschiff wurde von Geschichtswissenschaftlern der Universität Hamburg und Bootsbauern der dortigen Werft „Jugend in Arbeit e.V.“ nach antiken Funden in Originalgröße nachgebaut. Das hölzerne Schiff ist 16 Meter lang und fast drei Meter breit. Es wiegt etwa vier Tonnen, verfügt über 20 Ruderplätze und jeweils einen Platz für den Steuermann und den Bootsführer. Das Boot hat auch einen Mast mit Segel und kann bei entsprechenden Winden bis zu sechs Knoten Geschwindigkeit erreichen (ca. 11 km/h).

Getragen wird das Ausstellungsprojekt „IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht“ durch eine überregionale Kooperation zwischen dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park Kalkriese – sowie dem Landesverband Lippe und dem Kreis Lippe. Das Ausstellungsprojekt steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Ministerpräsidenten der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Jürgen Rüttgers und Christian Wulff, sowie des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering.

Kontakt: Anja Jänsch, Telefon 030 27575166 oder anja.jaensch@lv-bund.nrw.de

Weitere Informationen: www.imperium-konflikt-mythos.de

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