20 Städte laden ein zu „Ab in die Mitte!“

5. Januar 2010

20 Städte laden ein zu „Ab in die Mitte!“ und machen im Jahr 2010 ihre „Stadt:Kern:Gesund“

20 nordrhein-westfälische Städte und Gemeinden veranstalten in diesem Jahr die City-Initiative „Ab in die Mitte“ unter dem Motto „Stadt:Kern:Gesund“. Blomberg, Bocholt, Brühl, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Goch, Hamm, Herzogenrath, Ibbenbüren, Neuss, Oberhausen, Ostbevern, Rhede, Rheine, Salzkotten, Schöppingen, Sundern, Vlotho, Wesel und Winterberg erhalten eine Teil- oder Komplettförderung, um ihre überzeugenden Konzepte umzusetzen.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

20 nordrhein-westfälische Städte und Gemeinden veranstalten in diesem Jahr die City-Initiative „Ab in die Mitte“ unter dem Motto „Stadt:Kern:Gesund“. Blomberg, Bocholt, Brühl, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Goch, Hamm, Herzogenrath, Ibbenbüren, Neuss, Oberhausen, Ostbevern, Rhede, Rheine, Salzkotten, Schöppingen, Sundern, Vlotho, Wesel und Winterberg erhalten eine Teil- oder Komplettförderung, um ihre überzeugenden Konzepte umzusetzen. Insgesamt hatten sich 41 Kommunen beworben.

„Die Beiträge für 2010 hatten ein hohes Niveau“, lobte Bauminister Lutz Lienenkämper. „Deshalb ist die Entscheidung, welche Anträge in diesem Jahr gefördert werden, nicht leicht gefallen. Aber: Die Menschen vor Ort profitieren in jedem Fall. Denn keine Bewerbung ist vergebens. Allein durch die Arbeit am Projektantrag kommt vieles in Bewegung. Wenn Ideen entwickelt werden um die eigene Innenstadt zu beleben und über die Bündnisse, die sich dabei zwischen Politik und Verwaltung, Bürgern und anderen Akteuren ergeben, bekommen die Städte ihr individuelles Gesicht“, betonte Lienenkämper.

Zum elften Mal waren die Städte und Gemeinden in Nordrhein-West­falen aufgerufen, sich am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte!“ zu beteiligen. Die offizielle Preisverleihung für „Ab in die Mitte!“ 2010 findet am 19. Februar 2010 in Arnsberg im Rahmen der „Tagung Innenstadt“ statt.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr finanziert die Public-Private-Partnership-Initiative „Ab in die Mitte!“ gemeinsam mit der GALERIA Kaufhof GmbH und der Multi Development GmbH. Darüber hinaus unterstützen die Handelsverbände BAG, LAG und EHV NRW, der Städtetag NRW, McDonald’s Deutschland Inc., die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH und das handelsjournal die Initiative. Knapp eine Million Euro stehen zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.abindiemitte-nrw.de.

Kurzübersicht der ausgezeichneten Projekte:

  • Blomberg baut mit dem Beitrag „Nelke.küsst.Tulpe – Wir blühen auf“ auf den Ideen des Vorjahres auf. Dabei steht „Aufblühen“ als Synonym für gesundes Wachstum, bewusstes Aufwärtsstreben und zunehmende ästhetische Ausstrahlung des Ortskerns.
  • Bocholt konzentriert sich auf einen in der Stadtentwicklung bislang vernachlässigten Bereich. Mit dem Projekt „Ravardiviertel meets Innenstadt – Die City ist komplett!“ werden die bisherigen städte­baulichen Maßnahmen und Umstrukturierungen der Innenstadt er­gänzt.
  • Das Konzept „Lebe deine Stadt Brühl!“ hat zum Ziel, die Brühler Innenstadt als Schauplatz des öffentlichen Lebens, als Zentrum des Handels und als Wohnstandort zu stärken. Damit wird hier erstmalig ein ganzheitlicher Stadtmarketing- und Beteiligungsprozess einge­leitet.
  • Mit dem Projekt „Lange Straße – sozial.vital.international“ setzt Castrop-Rauxel auf die Stärkung seines Nebenzentrums Habing­horst. Motto und Projekt wollen eine Aufbruchstimmung für die nächsten Jahre erzeugen.
  • „Wenn’s möglich ist, mach’s möglich“, heißt es im kommenden Jahr in Gelsenkirchen. Das Projekt setzt die Bereiche nördlich und südlich des Hauptbahnhofs miteinander in Beziehung und macht dabei aus Ladenleerständen neue „Orte der Möglichkeiten“.
  • Goch will „AusUfern“ und setzt mit dem Projekt „Fluss findet Sta(d)tt“ auf die Niers und ihre Potenziale. Der Nierswanderweg und -radwanderweg sollen als touristische Achsen aufgewertet werden und dazu animieren, die Einkaufsmöglichkeiten und Gast­ronomie der City zu entdecken.
  • Im Fokus von „Herzschlag Hamm“ steht das „neue“ Bahnhofs­viertel, das nach dem Abriss eines ehemaligen Kaufhauses eine umfassende Neugestaltung erfahren hat. Das Projekt soll helfen, das Viertel durch gezielte Impulse in Form verschiedener Aktionen insgesamt aufzuwerten.
  • Um die räumliche An- und Verbindung der Burg Rode an die Innen­stadt geht es in Herzogenrath. Das Projekt „Stadt.Burg.Leben“ hat zum Ziel, die emotionale Bindung der Bürger an das neue städte­bauliche und identifikatorische Highlight der Stadt zu fördern.
  • Ibbenbüren will „Den Kern öffnen“. Dazu soll die historische und geografische Mitte der Stadt, der Christuskirchplatz, wieder belebt und besser in den innerstädtischen Handel und Wandel einge­bunden werden.
  • Die „Neusser Räume“ thematisieren die neu gestaltete Innenstadt und ihre Chancen, wie z. B. das attraktivere Einkaufserlebnis. Mittels Container-Installationen sollen historische, ungewöhnliche und neue Stadträume erlebbar gemacht werden.
  • Oberhausen lädt mit „BBQ“ zum „Aufbruch im Bert-Brecht-Quartier“. Die Neuorientierung der Innenstadt Alt-Oberhausen, wo derzeit das Bert-Brecht-Haus und der Saporisha-Platz umgebaut werden, wird mittels Installationen, Baustellenführungen und Veranstaltungen kommuniziert.
  • Die münsterländische Kommune Ostbevern präsentiert sich bei ihrer „Ab in die Mitte!“-Premiere „Kerngesund und natürlich viel­seitig“. Dabei werden bestehende wie in Realisierung begriffene Ortsentwicklungsprojekte thematisiert und bespielt.
  • Rhede gehört ebenfalls 2010 zum ersten Mal zu den Siegerstädten im Wettbewerb. Unter dem Motto „Im Kern: Zuhause“ thematisiert die Stadt die Zukunft einer 6.000 qm großen, innerstädtischen Brachfläche.
  • Im Fokus des Projektes „Komm’ doch mal rüber!“ in Rheine stehen vor allem junge Menschen zwischen 16 und 28 Jahren. Dabei spielen neben Themen wie Wohnen, Sicherheit und Einzelhandel insbesondere neue Formen der Kommunikation und Information für diese Zielgruppe eine Rolle.
  • Erstmals „Ab in die Mitte!“-Stadt ist 2010 Salzkotten. Das Projekt „Lichtblick – Kultur trifft Leerstand“ will unter Hervorhebung der lokalen Identität Salz vorhandene Leerstände zu Potenzialflächen für neue Nutzungen umwidmen.
  • Das Projekt „Grüne Meile: gesund – fit – ökologisch“ in Schöppingen zielt in enger Kooperation mit dem ansässigen Künstlerdorf darauf, Sport, Ernährung und Ökologie als wesentliche Elemente einer „kerngesunden“ Gemeinde zu thematisieren.
  • Das Projekt „GeSUND(K)ERN – Die neue Mitte!“ in Sundern baut inhaltlich auf den beiden Vorjahren auf und hat zum Ziel, die Innen­stadt nachhaltig zu stärken und zugleich Orte für Bürger neu nutz­bar zu machen, um diese Flächen zukünftig neu zu entwickeln.
  • Vlotho zielt mit dem Projekt „Wir machen Vlotho!“ auf die gesell­schaftliche Mobilisierung für die Potenziale seiner City und will zugleich innerstädtische Investitionen auslösen.
  • Unter dem Motto „Vorbild(lich) – Umbau mit Köpfchen!“ thematisiert  Wesel den Umbau seiner Fußgängerzone als zentrale Haupt­schlagader des innerstädtischen Lebens, führt inhaltlich das Projekt aus dem Vorjahr fort und rückt zugleich 10 berühmte Weseler als Vorbilder in den Fokus.
  • Winterberg setzt sich – auf den Siegerprojekten der Jahre 2006 bis 2008 aufbauend – mit seinen stadtstrukturellen Veränderungen auseinander und zielt mit dem Projekt „provinziell : urban : winter­berg“ sowohl auf die Förderung seiner städtischen und ländlichen Strukturen wie auf die Chancen des Tourismus.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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