20 Prozent aller Haupt- und Realschüler starten durch zum Abitur

24. August 2009

20 Prozent aller Haupt- und Realschüler starten durch zum Abitur

Die Auswertung des diesjährigen Zentralabiturs an den 193 Berufkollegs in Nordrhein-Westfalen zeigt ein gutes Ergebnis. Insgesamt erreichten die rund 6300 Schülerinnen und Schüler eine Abiturdurchschnittsnote von 2,67.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:


Die Auswertung des diesjährigen Zentralabiturs an den 193 Berufkollegs in Nordrhein-Westfalen zeigt ein gutes Ergebnis. Insgesamt erreichten die rund 6300 Schülerinnen und Schüler eine Abiturdurchschnittsnote von 2,67. Damit liegt das Berufskolleg zwischen dem Gymnasium (2,53) und der Gesamtschule (2,83). Im Vergleich zum Vorjahr gab es an den Berufkollegs eine leichte Verbesserung der Durchschnittsnote (2008: 2,71) sowie einen leichten Rückgang der Bestehensquote von 96,0 im vergangenen Jahr auf nun 94,8. „Ich freue mich über dieses tolle Ergebnis. Es zeigt einmal mehr, dass die Berufskollegs eine interessante Alternative zu Gymnasien und Gesamtschulen sind, die Schülerinnen und Schülern aller Schulformen nach der Sekundarstufe I offen steht“, betonte Schulministerin Barbara Sommer.

Die Durchlässigkeit des nordrhein-westfälischen Schulsystems bis zum Abitur hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht. So stieg der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die nach ihrem Abschluss an der Haupt- oder Realschule in eine gymnasiale Oberstufe wechselten, von 12,9 Prozent im Schuljahr 2000/01 auf 19,3 Prozent im Schuljahr 2008/09. Hatten damals lediglich 11.316 Schülerinnen und Schüler dieser Schulformen die Chance auf ein Abitur, sind dies heute bereits über 19.000. Rund ein Drittel dieser Schülerinnen und Schüler wechselt nach der Haupt- oder Realschule in die Oberstufen der Berufskollegs, fast 20 Prozent in die Oberstufen der Gesamtschulen und rund 47 Pro­zent wechseln in die Oberstufen der Gymnasien.

Schulformwechsler aus Hauptschule und Realschule zur gymn. Oberstufe

Schuljahr

Schüler insgesamt

Wechsler zum Gymnasium

Wechsler zur Gesamtschule

Wechsler zum Berufskolleg

Wechsler insgesamt

2000/01

87 682

5 794
(6,6 Prozent)

1 432
(1,6 Prozent )

4 090
(4,7 Prozent)

11 316
(12,9 Prozent)

2004/05

96 877

6 894
(7,1 Prozent)

3 502
(3,6 Prozent)

5 399
(5,6 Prozent)

15 795
(16,3 Prozent)

2008/09

98 898

8 883
(9,0 Prozent )

3 780
(3,8 Prozent)

6 416
(6,5 Prozent)

19 079
(19,3 Prozent)

Barbara Sommer: „Wir haben die Möglichkeiten verbessert, auf verschiedenen Wegen zu den höchst möglichen Bildungsabschlüssen zu gelangen. Mit dieser Erhöhung der Durchlässigkeit sorgen wir für mehr Chancengerechtigkeit. Ich freue mich, dass 4,4 Prozent aller Hauptschüler und rund 31 Prozent aller Realschüler in die gymnasialen Oberstufen wechseln. Damit starten insgesamt 20 Prozent aller Schülerinnen und Schüler dieser Schulformen zum Abitur durch. Dies beweist: Wer die notwendigen Begabungen mitbringt und sich anstrengt, kann auch dann das Abitur erreichen, wenn er nicht von Anfang an ein Gymnasium besucht hat.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211/5867-3505 oder -3506.

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