16,7 Millionen Euro für die Denkmalpflege in Nordrhein-Westfalen

1. August 2011

16,7 Millionen Euro für die Denkmalpflege in Nordrhein-Westfalen – Minister Voigtsberger: Respektables Förderpaket sichert die wichtigsten Bau- und Bodendenkmäler

Mit 16,7 Millionen Euro fördert das Bauministerium in diesem Jahr die Denkmalpflege in Nordrhein-Westfalen. Die Fördermittel zur Instand­setzung der Baudenkmäler kommen unmittelbar den Städten und Ge­meinden, Kirchen und Privateigentümern zugute. Das Geld zum Erhalt, zur Erforschung und Herrichtung der Bodendenkmäler wird von den beiden Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe, der Stadt Köln wie auch weiteren Städten und Gemeinden des Landes sowie den Universitäten eingesetzt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Mit 16,7 Millionen Euro fördert das Bauministerium in diesem Jahr die Denkmalpflege in Nordrhein-Westfalen. Die Fördermittel zur Instand­setzung der Baudenkmäler kommen unmittelbar den Städten und Ge­meinden, Kirchen und Privateigentümern zugute. Das Geld zum Erhalt, zur Erforschung und Herrichtung der Bodendenkmäler wird von den beiden Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe, der Stadt Köln wie auch weiteren Städten und Gemeinden des Landes sowie den Universitäten eingesetzt.

Bauminister Harry K. Voigtsberger betonte am Montag (1. August) in Düsseldorf die identitätsstiftende Wirkung von Denkmälern: „Bau- und Bodendenkmäler sind prägende und wichtige Zeugnisse unseres kulturellen Erbes. Sie wecken Emotionen und halten die Erinnerung an unsere eigene Geschichte lebendig. Schutz und Erhaltung unserer Denkmäler sind damit wichtige gesellschaftliche Anliegen, zumal sie unsere Städte und Regionen als Lebensorte attraktiver machen, der Tourismusförderung dienen und qualifizierte Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft sichern.“

Wieder neu eingeführt wurden 2011 die Pauschalzuweisungen an die Gemeinden und Gemeindeverbände in einer Höhe von 1,2 Millionen Euro. Diese Pauschalmittel werden von den Kommunen und Kreisen in gleicher Höhe ergänzt und kommen privaten Denkmaleigentümern zugute, die damit kleinere Erhaltungs- und Sanierungsmaßsnahmen durchführen können.

In der Archäologie und Bodendenkmalpflege werden neben Aus­grabungen auch Konservierungen und Restaurierungen von Boden­denkmälern finanziert. Hinzu kommen wissenschaftliche Untersuchun­gen und Dokumentationen sowie Präsentationen von Bodendenkmälern und Funden, um diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Oft sind Bodendenkmäler durch nicht vermeidbare Baumaßnahmen gefährdet: Mit den geförderten Ausgrabungen kann gefährdetes Kulturgut erhalten, geborgen und dokumentiert werden.

Schwerpunkte der Baudenkmalpflege sind zum Beispiel Erhaltungs­maßnahmen an der Wiesenkirche in Soest, an der Ravensburg in Borgholzhausen, dem Aachener Dom oder der Wuppertaler Schwebe­bahn. In der Bodendenkmalpflege liegt der Schwerpunkt auf wissen­schaftlichen Verfahren, um die Kenntnis über die nicht sichtbaren Bodendenkmäler zu verbessern. Auch der Niedergermanische Limes, die Grenze des römischen Reiches entlang des Rheins, wird mit Unter­stützung des Landes erforscht.
In Nordrhein-Westfalen stehen rund 80.000 Baudenkmäler, 6.000 Bodendenkmäler und 812 bewegliche Denkmäler wie Schiffe, Hafenkräne oder Eisenbahnen unter Denkmalschutz.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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