150 Maßnahmen zur Unfallvermeidung

10. Februar 2016

150 Maßnahmen zur Unfallvermeidung - Minister Groschek stellt Verkehrssicherheitsprogramm NRW 2020 vor

Eine kurze Unachtsamkeit, der Blick aufs Handy oder Übermüdung – ein Unfall im Straßenverkehr ist schnell passiert. Weniger Unfälle und die Minderung der Folgen stehen nach wie vor an erster Stelle der Verkehrssicherheitsarbeit im Land.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Eine kurze Unachtsamkeit, der Blick aufs Handy oder Übermüdung – ein Unfall im Straßenverkehr ist schnell passiert. Weniger Unfälle und die Minderung der Folgen stehen nach wie vor an erster Stelle der Verkehrssicherheitsarbeit im Land. Daher hat Verkehrsminister Michael Groschek jetzt das Verkehrssicherheitsprogramm NRW 2020 vorgestellt.

„Unser langfristiges Ziel ist es, dass kein Mensch im Straßenverkehr verletzt oder getötet wird – die Vision Zero“, sagte Minister Groschek. „Die Daten zeigen, dass sich unsere Arbeit in den vergangenen Jahren gelohnt hat: Von 2004 bis 2014 ist die Zahl der Verkehrstoten um fast 40 Prozent gesunken, die Zahl der Schwerverletzten um 15 Prozent.“ Allerdings seien das noch immer zu viele Unfallopfer. „Deshalb müssen wir unsere Arbeit konsequent fortsetzen und noch weiter verbessern.“

Um das Verkehrssicherheitsprogramm NRW zeitlich an die nationalen und internationalen Programme anzupassen, ist das aktuelle NRW-Programm bis 2020 angesetzt, denn in vier Jahren läuft beispielsweise auch das Programm der Europäischen Union aus. Bezogen auf einen Zehnjahreszeitraum – ausgehend vom Jahr 2010 – soll die Zahl der Getöteten um 40 Prozent und die Zahl der Schwerverletzten um 20 Prozent reduziert werden. Es ist das erste Mal, dass in einem bundesdeutschen Verkehrssicherheitsprogramm ein quantitatives Ziel hinsichtlich der Schwerverletzten formuliert wird.

In dem Programm werden nicht nur Probleme thematisiert, etwa die Ablenkung im Straßenverkehr durch Smartphone- oder MP3-Player-Nutzung. Es werden auch rund 150 konkrete Maßnahmen genannt. So setzt sich das Land für verpflichtende Sehtests alle 15 Jahre für jeden Führerscheininhaber – nicht nur für Senioren – ein. Parken auf den Geh- und Radwegen muss umfassender überwacht und geahndet werden, um dem Fuß- und Radverkehr seinen erforderlichen Raum zu geben. Um die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen zu erfüllen, müssen attraktive Angebote, wie eine verbesserte Verknüpfung der Verkehrsmittel, geschaffen werden.

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Verkehrssicherheitsprogramm NRW 2020 (PDF, 8,7 MB)

Hintergrund

Das erste Verkehrssicherheitsprogramm in NRW wurde 1963 aufgelegt. Seitdem wurde es konsequent etwa alle zehn Jahre fortgeschrieben. Es hat dazu beigetragen, dass die Zahl der Verkehrstoten seit dem Höchststand im Jahr 1970 mit 4.632 Getöteten auf 522 im Jahr 2014 reduziert werden konnte.

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