Künstlerinnenpreis: Hilla Becher ist Schirmherrin

13. Juni 2010

15. Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen: Hilla Becher ist Schirmherrin für die diesjährige Auslobung im Bereich Baukunst

Hilla Becher ist Schirmherrin für den Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen 2010. Erstmalig in der langjährigen Geschichte des nordrheinwestfälischen Künstlerinnenpreises wird die öffentliche Wahrnehmung durch eine prominente Schirmfrau noch stärker auf das künstlerische Schaffen und die innovativen Ideen der beteiligten Künstlerinnen gelenkt.

Die Staatskanzlei und das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilen mit:

Hilla Becher ist Schirmherrin für den Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen 2010. Erstmalig in der langjährigen Geschichte des nordrheinwestfälischen Künstlerinnenpreises wird die öffentliche Wahrnehmung durch eine prominente Schirmfrau noch stärker auf das künstlerische Schaffen und die innovativen Ideen der beteiligten Künstlerinnen gelenkt. "Wir sind stolz darauf, dass es uns mit Hilla Becher gelungen ist, eine renommierte Künstlerin, deren beeindruckendes künstlerisches Engagement international Anerkennung und Würdigung findet, als Schirmfrau für den Künstlerinnenpreis zu gewinnen", sagten Minister Armin Laschet und Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (13. Juni 2010).

Durch ihre Fotografien von Fördertürmen, Hochöfen und Kokereien im Ruhrgebiet und andernorts haben Hilla und Bernd Becher über Jahrzehnte einen wesentlichen Teil der Industriebauten des Landes dokumentiert und damit eine Enzyklopädie dieser Architektur geschaffen, die heute zum großen Teil nicht mehr existent ist. Lange bevor Schacht- und Hochofenanlagen zum Bestandteil des Weltkulturerbes erklärt wurden, gaben sie den Anstoß für ein anderes Verhältnis zur Industriearchitektur. Die vierfachen documenta-Teilnehmer erhielten zahlreiche Auszeichnungen im In-und Ausland und haben mit ihrer dokumentarischen Fotografie Kunstgeschichte geschrieben. Im Wintersemester 2009/10 wurde Hilla Becher zum Ehrenmitglied der Düsseldorfer Kunstakademie ernannt. Damit ist sie als erfolgreiche Frau in der Kunstszene zugleich Vorbild und Ansporn für engagierte Künstlerinnen, ihr Schaffen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der Künstlerinnenpreis wird seit 1996 jährlich in einer anderen Kunstsparte ausgelobt und in 2010 im Bereich Architektur, hier Hochbau, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur vergeben. Mit dem Hauptpreis von 10.000 Euro soll das Gesamtwerk einer herausragenden Architektin gewürdigt werden. Der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis zeichnet ein vielversprechendes Nachwuchstalent aus.

Organisation und Information:
Frauenkulturbüro NRW e.V.
Tel.: 02151 / 39 30 25
www.frauenkulturbuero-nrw.de
info@frauenkulturbuero-nrw.de

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2010. Die Bewerbungsunterlagen können unter www.frauenkulturbuero-nrw.de/preise.html heruntergeladen werden. Die Preise werden im November im „Stadtbauraum“ in Gelsenkirchen verliehen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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