Dienstleistungsbranche in Nordrhein-Westfalen stärken

5. Januar 2009

15 innovative Projekte sollen Dienstleistungsbranche in Nordrhein-Westfalen stärken

Der Wettbewerb „WissensWirtschaft.NRW“ ist erfolgreich abgeschlossen. Knapp 60 Unternehmen und Hochschulen aus ganz Nordrhein-Westfalen können nun mit ihren 15 Projektideen rund um unternehmensnahe wissensintensive Dienstleistungen einen offiziellen Förderantrag stellen. Eine unabhängige Fachjury hatte dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium die ausgewählten Projekte aus insgesamt 42 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen zur Förderung vorgeschlagen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Der Wettbewerb „WissensWirtschaft.NRW“ ist erfolgreich abgeschlossen. Knapp 60 Unternehmen und Hochschulen aus ganz Nordrhein-Westfalen können nun mit ihren 15 Projektideen rund um unternehmensnahe wissensintensive Dienstleistungen einen offiziellen Förderantrag stellen. Eine unabhängige Fachjury hatte dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium die ausgewählten Projekte aus insgesamt 42 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen zur Förderung vorgeschlagen.

„Die unterschiedlichen Konsortien haben sehr spannende Projektideen entwickelt“, lobt die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben. „Von der Entwicklung genereller Methoden für betriebliches Innovationsmanagement bis hin zu industriereifen Leistungs- und Servicepaketen: Die 15 Siegerprojekte spiegeln sämtliche Felder wissensintensiver Dienstleistungen wider.“

So dreht sich beispielsweise im Projektbeitrag „ServRisk“ des Konsortiums des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie alles um die Entwicklung von Methoden und Konzepten, die die Qualität von industriellen Dienstleistungen sicherstellen sollen. Das Vorhaben optimiert die Interaktion zwischen Dienstleistern und Kunden, wodurch die Risiken von Innovationen minimiert werden können. Indes erarbeitet das Projektteam des Beitrags „INNOSOL“ ein interaktives Innovationsmanagement-Konzept für ganze wissensintensive Dienstleistungsnetzwerke. Alle 15 Gewinnerprojekte wollen Innovationen in der Dienstleistungsbranche vorantreiben.

Werden die eingereichten Förderanträge nach Prüfung weiterer Anforderungen bewilligt, stehen den ausgewählten Projekten dann in den nächsten drei Jahren insgesamt bis zu 12,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem NRW-EU Ziel 2-Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007–2013“ (EFRE) zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.ziel2.nrw.de

Die Projekte im Überblick:

Projekttitel

Antragsteller

ServRisk – Risikominimierter Innovationsprozess für industrielle Dienstleistungen

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie

 

EMOTIO – Embedded Open Toolkits for User Innovation

Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement; Werkzeugmaschinenlabor WLZ der RWTH Aachen

INNOSOL – Lösungsorientiertes, interaktives Innovationsmanagement in wissensintensiven Dienstleistungsnetzwerken

Institut für Handelsmanagement und Netzwerkmarketing

INTER DRIVE – Steigerung der Interaktionskompetenz zur Umsetzung von Marktführerschaftsstrategien in der Dienstleistungswirtschaft

TU Dortmund, Lehrstuhl für Marketing

 

SecorLogTec – Sicherheitsrelevante Logistikdienstleistungen für die Chemieindustrie

Infraserv GmbH & Co. Knapsack KG

 

GENIUS im Handwerk   Ganzheitliche Entwicklung und Erprobung Neuer und angepasster Ideenmanagemten unterstützender Strategien

Handwerkskammer Münster

 

Verfahren zur Erkennung der Produktpiraterie – Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums

SCIconcept GmbH

MAKE/Malware – Automatische Klassifikation und Erkennung

Technische Universität Dortmund

Neue WissensDienstleistungen für energieeffiziente Haustechnik-Installation

Intermoves AG

 

Projekttitel

Antragsteller

KV-2E – Energieeffizienzberatung in der Kunststoffverarbeitung

3 Pi Consulting und Management GmbH

OpenIsa – Offene Innovationsplattform für gesundheitsbezogene Dienstleistungen im Alter

RWTH Aachen. Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement

KoKa-FBM – Kooperatives Funktionsbenchmarking und Re-Engineering von Karosseriekomponenten

RWTH Aachen, Institut für Kraftfahrzeuge (ika)

BPM – Bauprozessmanagement als Dienstleistung

Carpus + Partner AG

 

WinServ – Szenariobasierte Planung und Entwicklung des Dienstleistungsprogramms in der Windenergiebranche

Forschungsinstitut für Rationalisierung der RWTH Aachen

EmergencyMosis – Knowledge-based Mobile Secure Interactive System for Emergency Services

Geomed Research Forschungsgesellschaft mbH

Zum Wettbewerb:

Im Mai 2008 hat die Landesregierung den Wettbewerb „WissensWirtschaft.NRW - Gesucht: Die besten wissensintensiven Dienstleistungen in der Wertschöpfungskette“ gestartet. Im Rahmen dieses Wettbewerbs fördert die Landesregierung Projektideen, die wissensintensive Dienstleistungen in einer Wertschöpfungskette entwickeln und anwenden möchten. Denn: mit landesweit mehr als 580.000 Beschäftigten gelten die unternehmensnahen Dienstleistungen bereits heute als wichtige Zukunftsbranche in Nordrhein-Westfalen. In den nächsten fünf Jahren werden in diesem Bereich bis zu 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze erwartet, wenn vorhandene Potenziale genutzt werden. Die größten Potenziale liegen vor allem im Bereich der produktionsnahen und wissensintensiven Dienstleistungen.

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