132 zusätzliche Familienzentren in sozialen Brennpunkten sorgen für mehr Chancengleichheit

6. September 2012

132 zusätzliche Familienzentren in sozialen Brennpunkten sorgen für mehr Chancengleichheit

Die Landesregierung weitet ihr Engagement für besonders hilfsbedürftige Kinder und Eltern deutlich aus. Insgesamt 132 zusätzliche Familienzentren haben mit Landesförderung zum jetzt begonnenen Kindergartenjahr 2012/2013 in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf die Arbeit aufgenommen. Während bisher nur 164 Familienzentren in sozialen Brennpunkten vom Land gefördert wurden, sind es jetzt mit 296 Familienzentren fast doppelt so viel.

Düsseldorf, 06.09.2012. Die Landesregierung weitet ihr Engagement für besonders hilfsbedürftige Kinder und Eltern deutlich aus. Insgesamt 132 zusätzliche Familienzentren haben mit Landesförderung zum jetzt begonnenen Kindergartenjahr 2012/2013 in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf die Arbeit aufgenommen. Während bisher nur 164 Familienzentren in sozialen Brennpunkten vom Land gefördert wurden, sind es jetzt mit 296 Familienzentren fast doppelt so viel. Das erklärte Familienministerin Ute Schäfer in Düsseldorf zum Auftakt von insgesamt vier regionalen Informationsveranstaltungen des Landes für Familienzentren und Kindertageseinrichtungen, die sich zum Familienzentrum entwickeln wollen.

"Wir wollen Familien besonders in sozial benachteiligten Stadtteilen noch besser und früher erreichen und ihnen Hilfe anbieten. Nur so können wir wirklich gezielt vorbeugen und fördern, damit alle Kinder die gleichen Chancen erhalten", sagte Schäfer. "Gerade diejenigen, die Unterstützung brauchen, scheuen oft davor zurück, Beratungs- und Bildungseinrichtungen aufzusuchen. Deshalb muss das Angebot zu den Familien kommen", so Schäfer.

Derzeit gibt es insgesamt 2.055 Familienzentren in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit den Verbund-Familienzentren mit mehreren Kindertageseinrichtungen arbeiten heute rund 2.950 Kitas als Familienzentrum. Familienzentren sind Kindertageseinrichtungen, die mit der Familienberatung, Familienbildung und anderen Einrichtungen aus den Bereichen Integration, Kultur und Sport zusammenarbeiten. Sie bieten nicht nur Kindern Betreuung und Bildung, sondern unterstützen auch Eltern in Alltags-, Erziehungs- und Bildungsfragen.

"Ich freue mich, dass trotz der späten Verabschiedung des Haushalts die neuen Familienzentren rechtzeitig zum 1. August an den Start gehen konnten", sagte die Ministerin.

Familienzentren erhalten durch das erste KiBiz-Änderungsgesetz bereits seit dem 1. August 2011 in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf 14.000 Euro. Alle anderen Familienzentren werden mit 13.000 Euro gefördert. Darüber hinaus erhalten die Familienbildung und die Familienberatung, die sich in Familienzentren engagieren, zusätzlich insgesamt 4,5 Millionen Euro vom Land.

Weitere Informationen zu den Familienzentren finden Sie unter www.familienzentrum.nrw.de

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