125 Jahre Deutsche Rentenversicherung Rheinland

Porträtfoto von Minister Guntram Schneider
17. März 2015

125 Jahre Deutsche Rentenversicherung Rheinland

Minister Schneider: Rentenniveau sichern, um Altersarmut abzuwenden

Nordrhein-Westfalens Sozialminister Guntram Schneider hat sich dafür ausgesprochen, das Rentenniveau in der gesetzlichen Alterssicherung nicht weiter abzusenken. „Wenn es mit dem Rentenniveau weiter wie geplant abwärts geht, wird die Altersarmut zunehmen und auch für Normalverdiener wird es immer schwieriger, den Lebensstandard im Alter zu sichern“, sagte Schneider in Düsseldorf bei einer Festveranstaltung zum 125-jährigen Bestehen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Sozialminister Guntram Schneider hat sich dafür ausgesprochen, das Rentenniveau in der gesetzlichen Alterssicherung nicht weiter abzusenken. „Wenn es mit dem Rentenniveau weiter wie geplant abwärts geht, wird die Altersarmut zunehmen und auch für Normalverdiener wird es immer schwieriger, den Lebensstandard im Alter zu sichern“, sagte Schneider in Düsseldorf bei einer Festveranstaltung zum 125-jährigen Bestehen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland. 

Die im Umlageverfahren von den heute Erwerbstätigen finanzierte und an die heutigen Rentner ausgezahlte Rente müsse das Hauptstandbein des deutschen Alterssicherungssystems bleiben, forderte Schneider. „Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die umlagefinanzierte Rente noch lange nicht am Ende ist. Vielmehr hat sie wirtschaftliche Turbulenzen weit besser verkraftet als die kapitalgedeckte Altersvorsorge. Das hat gerade die jüngste Wirtschaftskrise wieder eindrucksvoll bewiesen.“ 

Auch der viel beschworene demografische Wandel verliere beim Blick in die Geschichte viel von seinem Schrecken: Kamen im Jahr 1900 auf einen über 65-Jährigen noch 12,4 Personen im Alter von 15 bis 65 Jahren, so waren es im Jahr 2000 nur noch 4,1 Personen im erwerbsfähigen Alter auf einen über 65-Jährigen. Nach der Prognose werden es im Jahr 2050 sogar nur noch zwei 15- bis 65-Jährige sein. „Die gestiegene Produktivität hat es in der Vergangenheit ermöglicht, dass immer weniger Erwerbsfähige eine Rentnerin oder einen Rentner finanzieren. Ich sehe keinen Grund, dass diese Entwicklung gerade heute zum Stillstand kommen sollte“, sagte Schneider.

Das Rentenniveau beschreibt das Verhältnis der Rente eines Versicherten, der 45 Versicherungsjahre aufweist und stets im Durchschnitt verdient hat, zum Einkommen eines Durchschnittsverdieners.

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