100 Jahre Landeshaus und Villa Horion

30. Oktober 2009

„100 Jahre Landeshaus und Villa Horion“ – Minister Armin Laschet: „Eine wechselhafte Geschichte zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik“

„Könnten Gebäude erzählen, dann hätten das historische Landeshaus und die Villa Horion viel zu berichten“, sagte heute Minister Armin Laschet bei der Feierstunde des 100-jährigen Bestehens der beiden historischen Gebäude. Das historische Landeshaus und die Villa Horion am Johannes-Rau-Platz liegen am südlichen Rheinufer, das mit seiner Promenade heute ein Tourismusmagnet ist.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Könnten Gebäude erzählen, dann hätten das historische Landeshaus und die Villa Horion viel zu berichten“, sagte heute (30. Oktober 2009) Minister Armin Laschet bei der Feierstunde des 100-jährigen Bestehens der beiden historischen Gebäude. Das historische Landeshaus und die Villa Horion am Johannes-Rau-Platz liegen am südlichen Rheinufer, das mit seiner Promenade heute ein Tourismusmagnet ist.

Das Landeshaus - heute Sitz des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration - und die Villa Horion wurden in den letzten 50 Jahren vor allem mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Franz Meyers und dem früheren Bundespräsidenten Johannes Rau verbunden. Franz Meyers ist die Initiative zur Nutzung des Hauses als Dienstsitz der nordrhein-westfälischen Regierungschefs und der Staats­kanzleien zu verdanken. Zwischen 1978 und 1998 prägte Johannes Rau die Villa, in der er auch hochrangige Staatsgäste aus aller Welt empfing.

Minister Armin Laschet unterstrich die herausgehobene Bedeutung der beiden Gebäude für die Geschichte der Stadt Düsseldorf und für das Land Nordrhein-Westfalen. In einer neuen Broschüre mit dem Titel „Vom Katholikentag zum Fest der Generationen“ wird die wechselvolle Geschichte der Gebäude dargestellt.

Die Historie der Gebäude reicht zurück in den Sommer 1909 als der Rheinische Provinzialverband mit dem Neubau begann. Die unter Denkmalschutz stehenden Bauten am Rheinufer wurden im späten Kaiserreich vom Rheinischen Provinzialverband für den Landeshaupt­mann und die Verwaltung des Verbandes errichtet, da eine Erweiterung des Ständehauses nicht möglich war. Der Anerkennung des späteren Landeshauptmanns Johannes Horion (1922 - 1933) verdankt die Villa ihren heutigen Namen. Der ortsansässige Architekt Hermann vom Endt plante und baute das Landeshaus, die Villa Horion ebenso wie viele andere Düsseldorfer Gebäude, die zum Teil heute noch die Innenstadt prägen, unter anderem das Girardethaus in der Königsallee.

1958 kaufte das Land Nordhein-Westfalen das Landeshaus und die angebaute Villa Horion. Bis ins Jahr 1999 beherbergte die Villa Horion die nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten; seitdem wird sie vom Landtag genutzt. Das Landeshaus war bis 2005 zumeist der Dienstsitz der jeweiligen Arbeits- und Sozialminister.

Der Autor der Broschüre zum 100-jährigen Jubiläum des Landeshauses und der Villa Horion, Prof. Dr. Ewald Grothe, hat die Geschichte der Gebäude nachgezeichnet. Sie begann im August des Jahres 1908 mit dem Deutschen Katholikentag, der auf dem heutigen Grundstück des Landeshauses in einer eigens erbauten Halle stattfand und reicht bis zum „Fest der Generationen“ im August 2006 zum 60-jährigen Jubiläum Nordrhein-Westfalens.

Die Broschüre „Vom Katholikentag zum Fest der Generationen“ kann telefonisch unter 01803 100-110 bei „Nordrhein-Westfalen direkt“ oder im Internet unter www.mgffi.nrw.de/publikationen mit Veröffentlichungs­nummer 1083 bestellt beziehungsweise als Download bezogen werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.