100. Bürgerbus in NRW seit dieser Woche in Meschede unterwegs

16. September 2011

100. Bürgerbus in Nordrhein-Westfalen seit dieser Woche in Meschede unterwegs

Seit dieser Woche ist in Nordrhein-Westfalen der 100. Bürgerbus unterwegs: Von Montag- bis Samstagvormittag und an drei Nachmitta­gen in der Woche fährt der Bus in Meschede. Zwei Linien führen durch die Wohngebiete Klausenberg und Hünenburg, wo sie unter anderem zwei Seniorenheime bedienen. Auch die Mescheder Innenstadt wird täglich angebunden.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Seit dieser Woche ist in Nordrhein-Westfalen der 100. Bürgerbus unterwegs: Von Montag- bis Samstagvormittag und an drei Nachmitta­gen in der Woche fährt der Bus in Meschede. Zwei Linien führen durch die Wohngebiete Klausenberg und Hünenburg, wo sie unter anderem zwei Seniorenheime bedienen. Auch die Mescheder Innenstadt wird täglich angebunden.

Das Konzept der Bürgerbusse, vor 26 Jahren aus den Niederlanden übernommen, ist in Nordrhein-Westfalen zum Erfolgsmodell geworden. NRW ist bei dieser Entwicklung deutschlandweit Vorreiter: 1985 wurde das erste Bürgerbusprojekt in den Gemeinden Legden, Heek und Ahaus im Münsterland gefördert. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Bürgerbusvereine mit Zuschüssen für die Busbeschaffung (insgesamt 516.000 Euro in 2010) sowie mit einer jährlichen Pauschale von 5.000 Euro pro Verein (insgesamt 495.151 Euro in 2010) für die Vereinsorga­nisation. Der Mescheder Bürgerbusverein hat bislang 29 Mitglieder.

In Nordrhein-Westfalen sind mehr Bürgerbusse als in allen anderen Bundesländern zusammen auf den Straßen unterwegs. Weitere sind startbereit und werden bald folgen. 2009 legten die Bürgerbusse im Land fast 3,3 Millionen Kilometer zurück und beförderten circa 650.000 Fahrgäste.

Minister Harry K. Voigtsberger: „Der ehrenamtliche Einsatz in den Bür­gerbusvereinen steht für die Kultur eines Miteinander in unserem Land. Ohne den Gedanken an wirtschaftlichen Profit geht es den Menschen, die sich in den Vereinen engagieren, darum, anderen zu helfen. Dieser persönliche Einsatz leistet gerade für ältere Menschen ganz konkrete Lebenshilfe und ermöglicht Kontakte.“

Bürgerbusse seien in Zeiten finanzieller Engpässe keinesfalls „Lücken­füller“, sondern ergänzen sinnvoll das bestehende System als ein zwar kleiner, aber wichtiger Teil des Öffentlichen Personennahverkehrs, so Voigtsberger.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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