10 Jahre „Soziale Stadt“ – Minister Lienenkämper für Fortentwicklung des Programms

5. Mai 2009

10 Jahre „Soziale Stadt“ – Minister Lutz Lienenkämper tritt für Fortentwicklung des Bund-Länder-Programms ein

Für eine Fortentwicklung des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ hat sich der Vorsitzende der Bauministerkonferenz, Lutz Lienenkämper, ausgesprochen. Auf dem Kongress „10 Jahre Soziale Stadt“ forderte er, künftig verstärkt auf die besonderen Probleme kleinerer Kommunen einzugehen.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Für eine Fortentwicklung des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ hat sich der Vorsitzende der Bauministerkonferenz, Lutz Lienenkämper, am Dienstag (5. Mai 2009) ausgesprochen. Auf dem Kongress „10 Jahre Soziale Stadt“ forderte er, künftig verstärkt auf die besonderen Probleme kleinerer Kommunen einzugehen und die lokale Ökonomie noch stärker als bisher in die städtebauliche Erneuerung mit einzu­beziehen.

„In der Startphase hatten wir es vor allem mit Großwohnsiedlungen und gründerzeitlichen Quartieren zu tun. Dies ist inzwischen nicht mehr so. In Nordrhein-Westfalen etwa bewerben sich zunehmend auch kleinere Kommunen um Fördermittel für weniger verdichtete Quartiere. Ihre Probleme sind zum Beispiel, die öffentliche Infrastruktur auch über Stadtgrenzen hinaus zu sichern oder Einzeleigentümer für Investitionen in die Wohnungsbestände zu mobilisieren“, so Lienenkämper.

Das in Nordrhein-Westfalen entwickelte Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ ist seit mittlerweile zehn Jahren ein erfolgreiches struk­turpolitisches Instrument zur Bewältigung der Folgen von Armut und sozialräumlicher Polarisierung in schwierigen Stadtteilen. „Es ist das Programm, um Stadtteile mit komplexen Problemlagen integrativ zu entwickeln. Die Bündelung von Fördermitteln verbunden mit privaten Investitionen und das abgestimmte Handeln von Akteuren unterschied­lichster Fachdisziplinen haben sich bewährt“, erklärte Lienenkämper.

Es gelte die Formel, dass durch einen Euro öffentliches Geld private Folgeinvestitionen von acht Euro ausgelöst würden, betonte Lienenkämper. Deshalb setze das Programm „Soziale Stadt“ auf eine integrierte Herangehensweise, die Städtebau, Wirtschafts- und Arbeits­marktpolitik kombiniert. Seit 1999 sind bundesweit mehr als 520 Stadt­quartiere in 330 Städten und Gemeinden in das Programm aufgenom­men worden. Insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro haben Bund, Länder und Gemeinden dafür bereit gestellt.

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.