Erfolgreiche Prävention durch ressortübergreifende Zusammenarbeit

17. November 2009

1. Landespräventionstag – Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter: Ressortübergreifende Zusammenarbeit ist Grundlage für erfolgreiche Kriminalprävention

Eine enge, ressortübergreifende Zusammenarbeit von Gremien auf allen Verwaltungsebenen ist nach Überzeugung von Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter die beste Verbrechensvorbeugung. Auf dem 1. Landespräventionstag Nordrhein-Westfalen in Hamm lobte sie die Tätigkeit des Landespräventionsrats.

Das Justizministerium teilt mit:

Eine enge, ressortübergreifende Zusammenarbeit von Gremien auf allen Verwaltungsebenen ist nach Überzeugung von Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter die beste Verbrechensvorbeugung.

Auf dem 1. Landespräventionstag Nordrhein-Westfalen in Hamm hob die Ministerin heute (17. November 2009) die Tätigkeit des Landes­präventionsrats hervor: „Hier erstreckt sich die Zusammenarbeit nicht nur auf verschiedene Ressorts, sondern auf den gesamten gesellschaft­lichen Bereich. Der Landespräventionsrat setzt sich dementsprechend aus Mitgliedern verschiedener Ministerien zusammen, bindet aber zugleich Verantwortungsträger aus ganz unterschiedlichen gesellschaft­lichen Bereichen ein. Dort wirken Wissenschaftler ebenso wie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände und Migrantenvertretungen, der Wohnungswirtschaft und Repräsentanten der Kirchen mit.“

Der 1. Landespräventionstag in der Karlsschule in Hamm stand unter dem Motto „Gemeinsam Kriminalprävention gestalten – aktiv in Schule und Stadtteil“. Mehrere hundert Teilnehmer beteiligten sich an den Diskussionen. Präsentiert wurde auch der „Präventionsatlas Nordrhein-Westfalen“, den das Landeskriminalamt im Auftrag des Landespräven­tionsrats erstellt hat. Demnach gibt es in Nordrhein-Westfalen derzeit allein 587 kriminalpräventive Gremien mit polizeilicher Beteiligung. „Endlich können wir buchstäblich einen Blick auf die Präventions­landschaft in Nordrhein-Westfalen werfen“, lobte die Ministerin.

Gegenstand einer Podiumsdiskussion waren die Handlungsempfehlungen der Arbeitsgruppe „Stadt und Sicherheit im demographischen Wandel“. Die Vorsitzende des Landespräventionsrates, Prof. Rita Süssmuth, diskutierte mit Vertretern aus Praxis, Ministerien und Wissenschaft über Konzepte der Stadtentwicklung als Beitrag zu einer städtebaulichen und zugleich sozial ausgleichenden Kriminalprävention.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.