NRW bei der 66. Berlinale

15. Februar 2016

Berlinale zu Gast in Nordrhein-Westfalen

1200 Gäste feiern Berlinale in der Landesvertretung

Anlässlich der 66. Berlinale folgten mehr als 1.000 internationale Gäste aus Film, Medien und Politik gestern Abend der Einladung der Gastgeberinnen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Filmstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller in die Landesvertretung in Berlin. Beim 15. Berlinale-Empfang standen die Teams und Stars der 26 NRW-geförderten Filme, die in den offiziellen Reihen der Berlinale zu sehen sind, im Mittelpunkt des Abends.

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Die Staatskanzlei NRW und die Film- und Medienstiftung NRW teilen mit:
 

Anlässlich der 66. Berlinale folgten mehr als 1.000 internationale Gäste aus Film, Medien und Politik gestern Abend der Einladung der Gastgeberinnen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Filmstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller in die Landesvertretung in Berlin. Beim 15. Berlinale-Empfang standen die Teams und Stars der 26 NRW-geförderten Filme, die in den offiziellen Reihen der Berlinale zu sehen sind, im Mittelpunkt des Abends.

Im Wettbewerb der 66. Berlinale läuft Montag der filmstiftungsgeförderte Beitrag „Jeder stirbt für sich allein“ von Vincent Pérez, hochkarätig besetzt mit der mehrfach Oscar-prämierten Emma Thompson sowie Brendan Gleeson und Daniel Brühl. Die internationale Koproduktion von X Filme, Master Movies Sarl und FilmWave machte im Mai 2015 für 15 Tage Station in NRW. Dabei wurde sowohl im Ruhrgebiet als auch in den Städten Köln und Remscheid gedreht. Regisseur Vincent Pérez und das Produzententeam rund um Stefan Arndt vertraten das Filmteam beim NRW-Empfang.  Ebenfalls in großer Besetzung war das Filmteam von Hans Steinbichlers „Das Tagebuch der Anne Frank“ vor Ort. Zwei Tage vor ihrer Weltpremiere in der Reihe Generation der Berlinale kamen die Hauptdarsteller Lea van Acken (Anne Frank), Martina Gedeck und Ulrich Noethen mit dem Team zum NRW-Empfang. Ebenso dabei war das Team von „Auf einmal“ von Asli Özge, u.a. mit Sebastian Hülk und Hanns Zischler (Berlinale Panorama), und direkt von ihrer Premiere kam die Künstlerin und Protagonistin des Dokumentarfilms „Wer ist Oda Jaune?“ mit ihrer Regisseurin Kamilla Pfeffer (Berlinale Perspektive Deutsches Kino).

Junges Kino und Dokumentarfilme stehen für einen starken Festivalauftritt: „Havarie“ und „Verfluchte Liebe Deutscher Film“ sowie „Toro“, „The Wounded Angel“, „Ted Siegers Molly Monster – Der Kinofilm“ – Filme, die in den Reihen Forum, Perspektive, Panorama und Generation Kplus competition laufen.

Aber auch über das Filmschaffen hinaus ist NRW bei der diesjährigen Berlinale engagiert. So ist die Film- und Medienstiftung im zweiten Jahr Partner der „Drama Series Days“, der 2015 initiierten Plattform für Serien im Rahmen des European Film Market (EFM).

 

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eröffnete den Abend: „Nordrhein-Westfalen ist auch in diesem Jahr wieder mit großartigen Filmen im Programm der Berlinale vertreten. Dies zeigt: Das Filmland NRW bietet Ernstes und Unterhaltsames, Nachwuchsfilme und internationale Koproduktionen. Ich freue mich ganz besonders über die Hans-Fallada-Verfilmung ,Jeder stirbt für sich allein‘ im internationalen Wettbewerb und über ,Das Tagebuch der Anne Frank‘ als Weltpremiere im Rahmen der Reihe Generation.“

„Mit 26 Filmen präsentiert sich das Filmland NRW bei der Berlinale 2016 wieder in starker Form. Internationale Koproduktionen, deutsches Arthouse, Kinder-, Jugend- und Dokumentarfilme zeigen die Vielfalt, Kreativität und Leistungsfähigkeit der Filmschaffenden aus NRW“, so die Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung, Petra Müller. „Zudem wird das Land 70 und die Filmstiftung 25! Da ist es besonders schön, dass wir mit den Filmemachern Tom Tykwer und Sönke Wortmann zwei der erfolgreichsten deutschen Kinoregisseure und langjährige Wegbegleiter der Filmstiftung NRW heute Abend auf der Bühne begrüßen dürfen.“

Wie in den vergangen Jahren waren auch die europäischen Shooting Stars 2016 beim NRW-Empfang zu Gast. Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler wurden von der European Film Promotion für die Berlinale ausgewählt. Deutscher Shooting Star ist in diesem Jahr Jella Haase („Kriegerin“, „Fack ju Göhte“). Neben den Teams der Berlinale-Filme waren u.a. auch die Filmteams der NRW-Produktionen „Er ist wieder da“, „Die Vampirschwestern 3“, „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“, „Junges Licht“, „Smaragdgrün“ und „Wild“ auf dem roten Teppich zu sehen.

Der Empfang von Landesregierung und Film- und Medienstiftung NRW fand zum 15. Mal statt. Deutsche Post DHL, REWE und Huawei Technologies sind als offizielle Partner beteiligt.
 

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NRW in Berlin Berlinale-Empfang 2016 2:21 min Video: Land NRW Zu den Gästen beim 15. Berlinale-Empfang in der NRW-Landesvertretung gehörten unter anderem auch die Schauspieler Axel Stein und Maria...

 

NRW-Filme bei der Berlinale 2016

 
Sektion Film Regisseurin / Regisseur
Wettbewerb „Jeder stirbt für sich allein“ Vincent Pérez 
Panorama „The Wounded Angel“ Emir Baigazin
  „Auf einmal“ Asli Özge
Forum   „Havarie “ Philipp Scheffner
  „Verfluchte Liebe Deutscher Film“ Dominik Graf und Johannes Sievert
  „Rudolf Thome – Überall Blumen“ Serpil Turhan*
Generation „Das Tagebuch der Anne Frank“ Hans Steinbichler
Generation Kplus competition „Ted Siegers Molly Monster – Der Kinofilm“ Matthias Bruhn, Ted Sieger, Michael Ekblad
Perspektive Deutsches Kino „Wer ist Oda Jaune?“ Kamilla Pfeffer
  „Toro“ Martin Hawie
  „Liebmann“ Jules Herrmann*
Lola@Berlinale „Agnes“ Johannes Schmid
  „Babai“ Visar Morina
  „Das Tagebuch der Anne Frank“ Hans Steinbichler
  „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ Isabelle Stever
  „Der Bunker“ Nikias Chryssos (Verleihförderung)
  „Democracy – Im Rausch der Daten“ David Bernet
  „Der Staat gegen Fritz Bauer“ Lars Kraume
  „Die dunkle Seite des Mondes“ Stephan Rick
  „Die Lügen der Sieger“ Christoph Hochhäusler
  „Ein Atem“ Christian Zübert
  „Er ist wieder da“ David Wnendt
  „Gespensterjäger“ Tobi Baumann
  „Himmelverbot“ Andrei Schwartz
  „Ich und Kaminski“ Wolfgang Becker
  „Junges Licht“ Adolf Winkelmann
  „Was heißt hier Ende? Der Filmkritiker Michael Althen“ D. Graf

* Festivalpräsentationsförderung

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