Forschung zu Digitalisierung und IT-Sicherheit

Der Digitale Wandel in NRW: Forschung zu Digitalisierung und IT-Sicherheit

Vernetzte Fabriken, SmartHomes, soziale Netzwerke im Web: Die allgegenwärtige Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist für NRW eine enorme Chance – macht Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen aber auch auf ganz neue Art angreifbar. Insgesamt arbeiten in Nordrhein-Westfalen über 30 Hochschul- und Forschungseinrichtungen zum Thema IT-Sicherheit, unter anderem am Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit (HGI) an der Ruhr-Universität Bochum oder am Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, wo z.B. der Master-Studiengang „Internet-Sicherheit“ angeboten wird. IT-Sicherheit ist ein Standortfaktor für Nordrhein-Westfalen, dank der Spitzenforschung in NRW werden bereits heute wichtige Grundlagen für Datensicherheit und die digitale Welt von morgen geschaffen – und die Landesregierung trägt dazu bei, Unternehmen, Institutionen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen.

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Ziele

Die Landesregierung will dazu beizutragen, Unternehmen, Institutionen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor digitalen Gefahren zu schützen und durch die Entwicklung innovativer Lösungen mehr Vertrauenswürdigkeit in der elektronischen Welt zu erreichen: Die Landesregierung hat sich ein klares Ziel gesetzt: Insgesamt rund 1.000 Forscherinnen und Forscher werden in NRW an Fragen der IT-Sicherheit und des digitalen Wandels arbeiten.

Strategisches Vorgehen

Durch eine ganzheitliche Betrachtung der Chancen und Risiken soll sich Nordrhein-Westfalen als der Standort der Digitalisierung hin zu „NRW 4.0“ positionieren. Dazu gehört auch, das Thema IT-Sicherheit unter den Stichworten "IT-Sicherheit als enabler" sowie "Security by design" in Prozessen und Verfahren von Beginn an mit in den Fokus/Blick zu nehmen. Neben der Unterstützung und der Flankierung der IT-Sicherheitsakteure ist ein Austausch mit Schlüsselakteuren entlang der betroffenen Wertschöpfungsketten notwendig.

Bisher umgesetzte Maßnahmen

Förderung von „nrw.unITS“

Vernetzung und Stärkung der Forschung auf dem Gebiet der IT-Sicherheit. In das bereits bestehende Netzwerk nrw.uniTS, das v.a. aus Unternehmen der IT-Sicherheitsbranche besteht und das Unternehmen aller Branchen für IT-Sicherheit sensibilisiert, sollen Hochschulen und Forschungseinrichtungen eingebunden werden. Förderzeitraum: Mai 2015 bis Juni 2018, rund 590.000 Euro.

Ausbau Horst Görtz-Institut (HGI)

Im Rahmen dieser Maßnahme werden beim HGI/Ruhr-Universität Bochum zwei neue Professorenstellen geschaffen, um führendes Expertenwissen zu den wesentlichen Problemstellungen und Innovationsbedarfen der NRW-Wirtschaft in Hinsicht auf die IT-Sicherheitslösungen für die erfolgreiche digitale Transformation auszubauen. Das Land flankiert diese Neuberufungen mit einer Projektförderung in den Jahren 2016 bis 2018 mit 380.000 Euro.

Forschungstag IT-Sicherheit NRW 2015

Wie können öffentliche Institutionen effektiv vor Cyberangriffen geschützt werden? Sind unsere Energieversorgung oder sensible Unternehmensdaten gut genug geschützt? Diese Fragen diskutierten Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik beim Forschungstag IT-Sicherheit NRW im Juni 2015. Der Forschungstag IT-Sicherheit ist eine zentrale Plattform für den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen IT-Wissenschaft und IT-Unternehmen in NRW.

Neue Landes-Cloud

Im Februar 2015 nahmen 22 NRW-Hochschulen ihre eigene Cloud in Betrieb: Der kostenlose Speicherdienst „sciebo“ ermöglicht Studierenden und Beschäftigten einen sicheren Umgang mit großen Datenmengen. Anders als bei vielen kommerziellen Cloud-Diensten werden bei „sciebo“ Daten ausschließlich in Deutschland gespeichert. Sie werden an den Uni-Rechenzentren in Münster, Bonn und Duisburg-Essen verarbeitet. Jeder Nutzer erhielt zum Start der Cloud direkt 30 Gigabyte Speicherplatz zur freien Verfügung. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Campus-Cloud mit 2,8 Mio. Euro.

Förderung für Hightech-Rechner in Aachen

Die gemeinsame Wissenschaftskonferenz aus Bund und Ländern hat sich 2015 für die Förderung des Hochleistungsrechners an der RWTH Aachen ausgesprochen. Für die Einrichtung des Hochleistungsrechners des Clusters Aix-la-Chapelle, kurz Claix, soll die Hochschule ab 2016 insgesamt fast 22 Millionen Euro erhalten.

Geplante Maßnahmen der Landesregierung

Forschungsagenda IT-Sicherheit

Im Rahmen eines (vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung initiierten) Round Table Prozesses wurde ein Strategiepapier „IT-Sicherheit NRW 4.0“ mit übergreifenden Handlungsempfehlungen erstellt. Hierauf aufbauend soll im 1. Halbjahr 2016 in Abstimmung mit Schlüsselakteuren eine Forschungsagenda (mit Priorisierung) erarbeitet werden. Forschungsbedarfe sollen in die Konzeption der nächsten Ausschreibung des Leitmarktwettbewerbs IKT einfließen bzw. – je nach weiterer Budgetverfügbarkeit – gefördert werden.

#itsNRW – Bürgerdialog IT-Sicherheit in NRW

In einer Dialogveranstaltung im Juni 2016 sollen den Bürgerinnen und Bürgern die Stärken des Landes Nordrhein-Westfalen im Bereich IT-Sicherheit und digitaler Wandel aufgezeigt werden. Zudem möchten wir das Thema IT-Sicherheit auf der Veranstaltung gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Forschung, sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren. Die Fokusthemen der Veranstaltung orientieren sich an den Interessen und Alltagssituationen der Bürgerinnen und Bürger. Wie zum Beispiel: Einkauf im Netz (e-Commerce), Chatten und Posten: Alles rund ums Smartphone, besorgte Eltern oder etwa Smart Life oder die Digitalisierung des Alltags („Smarter Kühlschrank“, „Smartes Auto“, „Smarte Stadt“).

Forschungstag IT-Sicherheit NRW 2016

Fortsetzung der Plattform für den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen IT-Wissenschaft und IT-Unternehmen in NRW.

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