Arbeit 4.0

NRW 4.0: Arbeit 4.0 - Gestaltung guter, fairer Arbeit

Mit fortschreitender Digitalisierung von Produkten und Prozessen in Dienstleistungen und Industrie verändert sich auch die Arbeitswelt fundamental. Der Gestaltung der Arbeitswelt durch Arbeitsorganisation, Qualifizierung und Mitbestimmung kommt eine Schlüsselrolle zu, um die Chancen der Digitalisierung für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt zu nutzen. Für die Landesregierung ist es eine zentrale Frage, wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Digitalisierung der Arbeitswelt in ihrem Interesse mitgestalten können.

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Ziele

Die Landesregierung will den digitalen Wandel gemeinsam mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Betriebsräten und Gewerkschaften mitgestalten. Es geht darum, die Grundsätze guter, fairer Arbeit auch unter den Bedingungen einer digitalisierten und vernetzten Wirtschaft in der Welt von Arbeit 4.0 durchzusetzen.

Strategisches Vorgehen

  • Stärkung und Qualifizierung von Beschäftigten und ihren Vertretungen bei der Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Tätigkeitsfeldern
  • Stärkung von Beteiligung und Mitbestimmung bei digitalen Umstrukturierungsprozessen

Bisher umgesetzte Maßnahmen

Betriebsrätekonferenz

Wie die Herausforderungen für Belegschaften und Betriebe zu meistern sind, dazu lud die Landesregierung im Juni 2015 zu einer Konferenz mit dem Titel „Digitalisierung – Vernetzung – Arbeit 4.0“ nach Düsseldorf ein. Der Einladung waren rund 500 Gäste gefolgt, neben Verbands- und Gewerkschaftsvertretern nahmen vor allem Betriebsräte und Betriebsrätinnen teil. Die Veranstaltung war der Start zu einer Reihe von Diskussionsveranstaltungen, um zusammen mit den Sozialpartnern Strategien für den digitalen Wandel in NRW zu erörtern und zu entwickeln.

Projektaufruf „Fachkräfte.NRW“

Die Landesregierung fördert kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Fachkräftesicherung und -erschließung. Unterstützung erhalten kreative Vorhaben, die im Rahmen der Digitalisierung neue Formen der Arbeitsorganisation, veränderte Arbeitszeitmodelle und angepasste Berufsbilder und Qualifizierungen entwickeln. Mit der Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) im Zeitraum bis 2020 will die Landesregierung Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen sichern helfen.

Potenzialberatung

Die Landesregierung will mit dem etablierten Förderinstrument der Potenzialberatung die beteiligungsorientierte Gestaltung der Arbeitswelt 4.0 vorantreiben. Daher wurden die Themenfelder der Potenzialberatung um „Digitalisierung“, mit den Schwerpunkten der Gestaltung von Arbeit und Technik sowie Partizipation ergänzt.

Pilotprojekt „Arbeit 2020“

Für die Stärkung der Arbeitnehmervertretungen hat das Arbeitsministerium ein Pilotprojekt mit der IG Metall, der IG BCE, der NGG und dem DGB-NRW initiiert, bei dem Betriebsrätinnen und Betriebsräte in ausgewählten Unternehmen bei der Bewältigung von Umbruch- und Veränderungsprozessen aktiv begleitet werden.

Mehr Informationen:

Geplante Maßnahmen der Landesregierung zum Thema "Arbeit 4.0"

NRW „Allianz Wirtschaft und Arbeit 4.0“

Mit der Allianz Wirtschaft und Arbeit 4.0 wird eine gemeinsame Plattform für Landesregierung, Sozialpartner, Wissenschaft und Wirtschaft geschaffen, um die Entwicklungsprozesse und Herausforderungen im Zusammenhang mit Digitalisierung und Vernetzung in NRW zu gestalten. Durch Koordination, Bündelung, Vernetzung der im Zusammenhang mit „Wirtschaft und Arbeit  4.0“ wichtigen Institutionen, Forschungskapazitäten, Netzwerke und Aktivitäten soll das hierzu in NRW vorhandene Know-how und Potenzial bestmöglich genutzt werden. Die Allianz tritt an, um umfassende Transparenz über die Entwicklungen, Chancen und Risiken sowie mögliche Konsequenzen zu der Digitalisierung von Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft herzustellen. Weiteres Ziel ist es, die Sozialpartner, betrieblich Verantwortlichen, Beschäftigten und fachlich ausgewiesenen Institutionen am Prozess konsequent zu beteiligen und mit ihnen bestehende Herausforderungen, Veränderungsprozesse und notwendigen Regulierungen zu gestalten.

Arbeitsorientierte Forschung

Im vierten Quartal 2015 wurden zwei Expertenworkshops mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Arbeitswelt Nordrhein-Westfalens durchgeführt, die sowohl der interdisziplinären Vernetzung, als auch der Identifizierung der arbeitswissenschaftlichen Expertise im Land dienten. Auf Basis der inhaltlichen Auswertung beider Workshops sollen Ideen entwickelt werden, die ab 2016 dabei helfen, einen relevanten Beitrag zur Profilierung NRWs als Zukunftsland für Arbeit 4.0 zu leisten.

Zweite Betriebs- und Personalrätekonferenz

Mit einer weiteren Betriebs- und Personalrätekonferenz am 19. Mai 2016 will die Landesregierung an die erfolgreiche Veranstaltung in 2015 anknüpfen und über Handlungsmöglichkeiten von Beschäftigtenvertretungen und Best-Practice Bespielen bei der Umsetzung von guter, fairer Arbeit bei Digitalisierungsprozessen in Unternehmen informieren und diskutieren.

Promovendenveranstaltung „Arbeit 4.0“

Gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung organisiert das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung vom 15. bis 17. Juni 2016 eine interdisziplinär angelegte wissenschaftliche Tagung mit Promovierenden aller Begabtenförderwerke in Deutschland zum Thema Arbeit 4.0. Welche Chancen, aber auch Risiken ergeben sich aus der fortschreitenden Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt? Wie verändert Arbeit 4.0 die Arbeitswelt? Wie werden und wie wollen wir arbeiten? Welche Rolle nehmen Interessenvertretungen wie Gewerkschaften ein? Solche und andere Fragestellungen sollen diskutiert werden. Die Tagung dient als Plattform für junge Menschen, sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft über die Zukunft der Arbeit 4.0 auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

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