Nordrhein-Westfalen wächst

Grafik mit Menschen die durch vor großen Häusern in der Stadt laufen
24. April 2015

Nordrhein-Westfalen wächst

Trendumkehr in der Bevölkerungsprognose für Nordrhein-Westfalen

Eine neue Vorausberechnung zur Bevölkerungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen hat ergeben: Die Bevölkerungszahl steigt bis 2025 um ein Prozent. Nordrhein-Westfalen hat somit weiterhin jeden Grund, seine Kitas weiter auszubauen und seine Lehrer an den Schulen zu halten.

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Nordrhein-Westfalen schrumpft nicht, Nordrhein-Westfalen wächst. Das ist das Ergebnis der jüngsten Bevölkerungsprognose des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW). Der demografische Wandel kommt zwar - allerdings 20 Jahre später als erwartet. Das geht aus der aktuellen Analyse hervor.

Nach den neuen Berechnungen wird die Bevölkerung im einwohnerstärksten Bundesland noch bis 2025 um ein knappes Prozent auf 17,7 Millionen Bürger anwachsen. Erst danach wird mit einem Rückgang gerechnet, der mit minus sechs Prozent bis 2060 aber nur halb so hoch ausfallen soll wie in früheren Prognosen angenommen.

2025 wird Nordrhein-Westfalen demnach noch 315.000 Einwohnerinnen und Einwohner mehr haben als in den bisherigen Analysen errechnet wurde. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl einer Stadt wie Bielefeld.

"Das ist eine Trendumkehr", sagte Regierungssprecher Thomas Breustedt. Die politischen Auswirkungen der neuen Ergebnisse sind enorm. "Der Kita-Ausbau muss weiter gehen. Die Erwartung, dass der Babyboom bald vorbei ist, wird sich so nicht erfüllen." Und auch für die Schulen ändert sich die Lage: "Wir können mittelfristig keine Lehrerstellen abbauen. Demografie-Gewinne wird es in der bisher erwarteten Größenordnung nicht geben."

Bis 2024 werden der Prognose zufolge die Bevölkerungsgewinne aus Zuwanderung eine abnehmende Geburtenzahl und wachsende Sterbefallzahlen übersteigen. Bis 2021 wird auch die Zahl der jährlichen Geburten noch um rund 5.000 gegenüber 2014 ansteigen. Bis 2025 wächst die Zahl der Kinder bis sechs Jahre um knapp 30.000.

"Das verfügbare Arbeitskräftepotenzial entwickelt sich voraussichtlich günstiger als bisher erwartet", so der Regierungssprecher Breustadt. Im Vergleich zur Berechnung aus dem Jahr 2011 kann für 2030 nun mit 405.000 Personen mehr im Alter von 19 bis 65 Jahre gerechnet werden. "Das sind viele Menschen, die noch lange im Berufsleben stehen und in die Sozialsysteme einzahlen."

(Hinweis: Der Text wurde mit Material von dpa erstellt)

Prognose: 14 Städte in NRW mit Bevölkerungszuwachs 

Region prognostizierter Zuwachs bis 2025
Köln + 113.000
Düsseldorf + 49.700
Münster + 31.000
Dortmund + 25.300
Bonn + 24.300
Essen + 15.800
Aachen + 10.200
Bielefeld + 8.300
Leverkusen + 7.700
Wuppertal + 5.300
Solingen + 3.000
Hamm + 2.300
Mönchengladbach + 1.800
Krefeld + 500

Prognose: 10 Kreise in NRW mit Bevölkerungszuwachs 

Region prognostizierter Zuwachs bis 2025
Rhein-Erft + 21.500
Rhein-Sieg + 20.400
Rhein-Kreis Neuss + 15.700
Kleve + 10.500
Gütersloh + 10.400
Paderborn + 9.000
Steinfurt + 2.300
ehemaliger Kreis Aaachen + 1.900
Heinsberg + 1.600
Rheinisch-Bergischer Kreis + 600

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