Nordrhein-Westfalen-Tag 2012 in Detmold

Nordrhein-Westfalen-Tag 2012 in Detmold

Unter dem Motto „NRW zu Gast in Detmold“ zeigte sich Nordrhein-Westfalen bunt, fröhlich und innovativ.

Detmold und der Kreis Lippe dürfen stolz sein. Sie verzauberten am langen Pfingstwochenende vom 25. bis 28. Mai zehntausende Gäste beim Nordrhein-Westfalen-Tag mit magischen Momenten. Sonniges Wetter, eine perfekte Organisation und überall gute Laune. Es war ein großes und schönes Fest.

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"Es war die richtige Entscheidung, die NRW-Tage 2012 nach Detmold zu vergeben". Dieses Fazit zog Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Detmold und Lippe haben tolle Pfingsttage erlebt, die vielen in Erinnerung bleiben werden. 


Bereits am Vorabend des ersten Veranstaltungstag besuchten rund 40.000 Menschen das Europäische Straßentheaterfestival und das Konzert von "Tom Gaebel & His Big Band" im Palaisgarten. Am Pfingstsonntag feierten dann knapp 90.000 Besucherinnen und Besucher aus der Region Lippe, ganz Nordrhein-Westfalen und auch darüber hinaus ausgelassen und friedlich den Geburtstag des größten Bundeslandes. Auch am Pfingstmontag, dem letzten Verastaltungstag, nutzten noch einmal fast 70.000 Menschen das schöne Wetter, um die vielen Aktionen auf den 13 Themenmeilen und das abwechslungsreiche Bühnenprogramm auf dem Landesfest zu erleben. 

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Video vom Landesfest 2012 in Detmold Land NRW Wenn Sie wissen möchten, was beim Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold los war? Dann schauen 





Was die Besucherinnen und Besucher des NRW-Tages in Detmold erleben konnten, welche Attraktionen und Highlights es gab und was Ministerpräsidentin Hanneloree Kraft beim Beusch des Landesfestes erlebte, können Sie in den folgenden Berichten nachlesen.

"Problemlöser" trifft auf "Feuerlöscher": Begegnungen auf dem NRW-Tag

8,5 Quadratmeter, ein vergittertes Fenster. Ein Bett, ein Tischchen, ein Schrank, eine Toilette: Die nachgebaute Zelle der JVA Detmold ist ein Besucher-Magnet am Stand des Justizministeriums NRW. Ein Knast zum Anfassen, Reinschauen erwünscht. Und anfühlen, was sonst so unbegreiflich ist.

Gefangene berichten über ihr Leben

Auffallend ist der riesige Bildschirm an der Wand. Den, sagt JVA-Mitarbeiter Jörg Gieseking, gebe es natürlich sonst nicht im Gefängnis. Aber für die Präsentation auf dem Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold ist der Bildschirm extra installiert worden. Es geht nämlich u.a. um das Projekt "Podknast": Gefangene drehen Filme und berichten damit von ihrem Leben hinter Gittern. "Das ist sehr spannend, schließlich müssen die Gefangenen auf diese Weise ihr eigenes Leben reflektieren", sagt Jörg Gieseking. Für solche Projekte gebe es auf dem NRW-Tag ein sehr großes Interesse. Gieseking ist begeistert.

Empfang für die Ehrenamtlichen in NRW

Genauso groß ist das Interesse schräg gegenüber am Stand des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Referentin Catrin Boss schneidet gerade Buttons aus, die Kinder mit einer Sticker-Maschine selbst produzieren können. Auf einmal ist man dank Button dann "Frau für alle Fälle", "Feuerlöscher" oder "Problemlöser". Es gehe bei der Button-Aktion darum, die verschiedenen Typen von Ehrenamtlichen zu präsentieren, sagt Boss. Die junge Frau ist sehr begeistert davon, wie viele engagierte Menschen beim NRW-Tag vor Ort sind. Bereits am Abend zuvor waren die Ehrenamtlichen in NRW mit einem Empfang in Detmold geehrt worden, den Ministerpräsidentin Hannelore Kraft extra ausgerichtet hatte. - Das ist gelebtes Miteinander.

Mit den Menschen über Europa reden

Ein Leitsatz, der sicherlich auch für Europa gilt. Am Stand des Ministeriums für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien haben viele Besucher Fragen zur Zukunft Europas. In zahlreichen Gesprächen habe sie davon erfahren, sagt Dr. Lale Akgün, Gruppenleiterin für Internationale Beziehungen und Eine Welt Politik in der Staatskanzlei des Landes NRW. Sie freut sich, im direkten Austausch mit den Menschen diskutieren und für Europa werben zu können. Ein NRW-Tag eigne sich hierfür ganz besonders.

Allein am letzten Tag über 75.000 Besucher

Noch bis zum Abend hin stehen alle Ministerien des Landes in Detmold für Fragen bereit. Allein der letzte Tag wird nach polizeilichen Schätzungen noch einmal rund 75.000 Menschen in die abgesperrte Innenstadt führen. Der NRW-Tag wird schließlich mit zahlreichen Konzerten und Live-Auftritten ausklingen.

​Ein starkes Stück NRW: Rockkonzert mit Gänsehaut-Gefühl

Pfingstsonntag, Open-Air-Gefühl: Vor der Hauptbühne in der Detmolder Innenstadt haben sich in der lauen Abenddämmerung über 1000 Leute versammelt. Die "größte Rockband der Welt" hat sich angekündigt: 11 Solisten, dazu 30 Musiker. Das ist das Rockorchester Ruhrgebiet (ROR), ein Klangerlebnis.

Feuerzeuge beim Michael-Jackson-Medley

Geige trifft E-Gitarre, Klavier trifft Schlagzeug. Dazu Sänger, die mit einer einmaligen Präsenz die Bühne beleben. Einer der Geiger bringt es sogar fertig, allein mit seinem Instrumenten-Solo das Publikum ausflippen zu lassen. Gänsehaut zieht den Rücken rauf, als das ROR "It's my life" von Bon Jovi in den Abendhimmel anstimmt. Und spätestens zum Medley mit Hits von Michael Jackson werden die Feuerzeuge gezückt. Das Publikum wippt, tanzt, singt. Detmold ist um einen einzigartigen Abend reicher.

Mehrere 10.000 Menschen säumten die Straßen beim Umzug

Das Konzert setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter einen Tag, der es in sich hatte: Bereits die Festparade am Nachmittag hatte eindrucksvoll bewiesen, wie bunt NRW ist. Mehrere 10.000 Menschen hatten die Route des Umzugs gesäumt. Das gibt es sonst nur zu Karneval im Rheinland, zeigte aber auch einmal mehr, wie viel dieses Bundesland von Rhein über Ruhr bis Lippe verbindet.

Tausende Hände sorgen für reibungslosen Ablauf

Die Vielfalt NRWs konnten die Besucher zuvor schon an den unzähligen Ständen erleben, die die Straßen der abgesperrten Innenstadt von Detmold säumten. Alle sind sie dabei: Sportfreunde, Folklorefans, Kirchengruppen, Naturschützer, Technikfreaks. Für einen reibungslosen Ablauf hatten viele tausend Hände vor allem auch hinter den Kulissen gesorgt. Noch bis Pfingstmontag lässt sich dieses Spektakel besuchen. Und am Ende wird man sagen: Detmold, das ist ein starkes Stück NRW.

Zwei Kilometer Festumzug quer durch Detmold

Dudel-Säcke, afrikanische Klänge, Cheerleader: NRW ist bunt

Das passiert, wenn man mal gerade nicht hinschaut: Die kleine Alruna hat den Dauerlutscher-Regen verpasst, der eben noch von einem der bunten Wagen auf die Schaulustigen herniederprasselte. Die 6-Jährige war nämlich in Sorge, dass ihr Luftballon wegfliegen könnte, und musste sich um ihn kümmern. Jetzt steht sie da, zwar mit Ballon, aber ohne Lolli. Doch noch bevor die ersten Tränen kullern können, reicht ihr eine Frau vom Straßenumzug einen jener begehrten Dauerlutscher. Alruna strahlt, deutet ihrer Mutter Alexandra Kock (28) an, dass sie auf die Schultern wollte. Und verfolgt von da an den fast zwei Kilometer langen Festumzug anlässlich des Nordrhein-Westfalen-Tages in Detmold aus der – für sie – Vogelperspektive.

Kind, was willst mehr: Polizeiautos, Feuerwehrwagen & Kletterwand

„Wir waren heute schon an der Kletterwand, bei den Polizeiautos, bei der Feuerwehr, also überall da, wo es für meine Kleine interessant war“, sagt Alexandra Kock, die erst seit kurzem in Detmold wohnt und gebürtig aus Altena/Sauerland stammt. Den Festumzug verfolgt die junge Mutter zusammen mit ihrer Schwester Cordula (23), die extra für den NRW-Tag aus dem Sauerland nach Detmold gekommen ist. „Da fährt man soweit und sieht dann doch wieder so viele bekannte Gesichter“, sagt die Schwester und lacht. Sie meint vor allem die Teilnehmer aus dem Ruhrgebiet, die unter den 51 Gruppen des Festumzugs sind. „Wir kennen Nordrhein-Westfalen ganz gut, vor allem das Ruhrgebiet. Als Kinder haben wir immer viele Ausflüge mit unseren Eltern unternommen“, sagt Cordula Kock.

Goldene Glücksdrachen und prächtige Fabelwesen

Doch natürlich hatten auch die anderen Landesteile NRWs zahlreiche Gruppen zur Festparade entsandt. Düsseldorf war u.a. mit Cheerleadern am Straßenumzug beteiligt. Bonn hatte afrikanische, chinesische und lateinamerikanische Tänzer auf den Weg geschickt. Ein goldener Glücksdrache und viele prächtige Fabelwesen des Figurentheaters Panato aus Zülpich sorgten bei den Schaulustigen für großes Staunen. Dazu historische Busse und Feuerwehrwagen, Folkore-Gruppen und Bergleute, Dudel-Säcke und Fanfaren.

Das bewegt NRW: eMobile sorgen für große Aufmerksamkeit

Dass NRW auch ein Land des Sports ist, bewiesen unter anderem die Teilnehmer des Landesleistungszentrum Kunstturnen Detmold, die Altbierlöwen aus Düsseldorf und Erwin, das Maskottchen von „Schalke 04“. Die Hälse wurden schließlich besonders gereckt, als die Gruppe „e-Mobiliy“ ihren Auftritt hatte: Lautlos und scheinbar wie von Geisterhand rollten elektrische Fahrräder, Segways und andere e-Mobile an den Schaulustigen vorbei. Das Interesse für diese modernen Arten der Fortbewegung ist offenbar recht groß.

Bielefeld wird 2014 den NRW-Tag ausrichten

Mit Bielefeld hatte sich auch bereits jene Stadt am Umzug in Detmold beteiligt, die den NRW-Tag 2014 ausrichten wird. Insgesamt waren über 1.000 Menschen an der Festparade beteiligt. Unzählige mehr hatten die Straßen in der extra gesperrten Detmolder Innenstadt gesäumt, um sich das einmalige Spektakel nicht entgehen zu lassen.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beim Rundgang über den NRW-Tag

„Dürfen wir ein Foto von Ihnen machen?“

Sie jubelt, reißt die Hände in die Höhe. Hannelore Kraft hat es geschafft. Die elektrische Maus ist am Ziel, ein Klingeln macht es für alle Umstehenden hörbar, wie bei einem Spiel auf einer Kirmes. „Wir bewegen Mäuse“, titelt das Finanzministerium über seinem Stand, der auf der Landesmeile des Nordrhein-Westfalen-Tages das Mäuse-Rennspiel anbietet. Die Ministerpräsidentin hat das Rennen gewonnen.

„Geh doch mal rüber und schüttele ihr die Hand.“

Die Fotografen drängeln sich um ein Bild, zwischendrin will ein Fernsehteam ein Interview mit der Ministerpräsidentin. Die Sonne brennt, Hannelore Kraft trinkt Wasser. „Das ist sie ja, die Hannelore“, sagt ein Mann im Vorbeigehen zu seiner Frau. „Geh doch mal rüber und schüttele ihr die Hand“, sagt seine Frau. Der Mann winkt ab. „Du traust Dich nur nicht“, frotzelt sie und lächelt zur Ministerpräsidentin, die zurücklächelt.

Hannelore Kraft schafft „elektrisches Gefühl“ bei Schülerband

Am nächsten Stand ist Hannelore Kraft bei Schülern der Gemeinschaftsschule Langenberg. Die Schüler haben zu Beginn der 5. Klasse ein Instrument gelernt – und jetzt, kurz vor Ende dieses ersten Schuljahres, sind sie bereits in der Lage, zusammen in einer Band zu spielen. „Elektrisches Gefühl“ singen die Schüler. Ein Stück der bekannten Band „Juli“, aber auch die wohl richtige Beschreibung für das Gefühl, das die Schüler überkommt, als sich Hannelore Kraft mit ihnen ans Mikro stellt. Eine Schülerin schaut nervös nach rechts und kann es gar nicht glauben, dass sie gerade mit der Ministerpräsidentin von NRW zusammensingt. Hannelore Kraft gefällt das Engagement der Schüler sichtlich, sie wippt zur Musik, winkt der Schlagzeugerin zu.

Die Gelegenheit will Arnold Essing nutzen, er nimmt seinen Mut zusammen. „Dürfen wir ein Foto von Ihnen machen?“, fragt der Familienvater die Ministerpräsidentin. Der 43-Jährige wohnt in Detmold und ist mit seiner Familie auf dem NRW-Tag. Hannelore Kraft nimmt sich die Zeit, gibt die Kamera einem ihrer Mitarbeiter und sagt zu Familie Essing, dass ein gemeinsames Foto doch viel schöner sei. Jetzt hat Arnold Essing ein Familienfoto mit Ministerpräsidentin auf seiner pinken Digitalkamera.

Die Artenfinder-App stößt auf großes Interesse

Der Pressetross zieht weiter. Hannelore Kraft besucht die Stiftung NRW. Eine altertümliche Maschine wird vorgestellt, mit der im Handumdrehen Äpfel geschält werden können. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Silvia Löhrmann, die ihre Kollegin begleitet, nimmt sich ein Apfelstück und beißt hinein. Grün wird es auch an einem anderen Stand: Hier wird den beiden NRW-Spitzenfrauen eine Artenfinder-App für das Smartphone präsentiert. Dieser soll es einfacher machen, bei einem Waldspaziergang bestimmen zu können, um welche Art es sich bei den gesichteten Tieren handelt. Hannelore Kraft ist sehr begeistert von der App. Noch besser, sagt sie, wäre es aber, wenn man nur noch ein Foto von dem Tier machen müsste, und die App würde einem dann das Tier benennen können.

Wie verkaufen die Gefangenen ihre Knastware?

Moderne Medien auch an anderen Orten: Am Stand des Justizministeriums absolviert die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft einen Online-Fragebogen, den sie mit Bravour löst. Wie viel kostet noch mal gleich im Schnitt ein JVA-Platz pro Monat? 2600 Euro. Wie verkaufen die Gefangenen ihre in der Haft gefertigten Waren? Über einen Online-Shop. Nach gut einer Stunde Rundgang in der brennenden Sonne noch ein paar Fotos für die Presse vor den großen NRW-Buchstaben, die vor dem Gebäude der Bezirksregierung aufgebaut sind. Dann geht es für die Ministerpräsidentin zum wohlverdienten Mittagessen.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft spricht mit Schülern über mehr Beteiligung

„Wir Jugendlichen sind auf gar keinen Fall politikverdrossen.“

Daniel Kessel atmet durch, setzt das Mikro an. Jetzt hat der 19-Jährige beim „Forum Politicum“ auf dem Marktplatz von Detmold seine Chance, der Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen einmal zu sagen, was ihn bedrückt. Der Schüler wirkt betont entschlossen: „Wir Jugendlichen sind auf gar keinen Fall politikverdrossen, ich glaube sogar, dass gerade wir Jugendlichen der Politik eine Chance geben. Aber wie können wir mehr auf unsere Belange aufmerksam machen?“ Seine Frage hallt auf dem Platz nach, so energisch hat er sie gestellt.

Hannelore Kraft: Gemeinsam mit dem Vater im Fernsehen Bundestagsdebatten verfolgt

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat verstanden, sie nickt. Wichtig sei ihr, dass die Jugendlichen zur Politik finden. Früher habe sie selbst noch mit ihrem Vater auf dem Sofa im Fernsehen Bundestagsdebatten geschaut, damals, als es gerade mal drei Fernsehsender gab und existentielle politische Entscheidungen anstanden. Für den Schüler Daniel Kessel mag das in diesem Moment sehr weit weg klingen. Doch dann kommt Hannelore Kraft auf das Heute, auf die veränderten Lebensbedingungen. Natürlich wisse sie, dass viele Familien dies heute nicht mehr leisten können. Teilweise, weil sie beruflich eingespannt seien, teilweise aber auch, weil es das Ritual des gemeinschaftlichen Fernseh-Schauens in Familien nicht mehr in dem Maße wie früher gibt.

Ein Jugendparlament gibt es sogar im Landtag in Düsseldorf

Deshalb hält die Ministerpräsidentin Jugendparlamente für eine sinnvolle Einrichtung. So ein Parlament gebe es zum Beispiel in ihrer Heimatstadt Mülheim an der Ruhr – und auch in Düsseldorf im Landtag. Daniel Kessel staunt. Jeder Abgeordnete, sagt Hannelore Kraft, könne einen Jugendlichen bestimmen, der während des Jugendparlaments auf seinem Sitz im Landtag Platz nehmen dürfe. Die Entscheidungen, die dort dann getroffen werden, würden sogar Einzug in den Landtag finden, wenn die Abgeordneten dann wieder diskutieren. Wenn es ums Diskutieren geht, ist Sara Sahi – eine weitere Schülerin auf dem „Forum Politicum“-Podium, mit ihren 15 Jahren bereits ein alter Hase. Sie organisiert am Städtischen Gymnasium Gevelsberg Debattierrunden und findet solche Veranstaltungen spannend.

Hannelore Kraft: Politik findet nicht in Hinterzimmern statt

Hannelore Kraft nickt. Auch sie schätze das Austragen von Argumenten, weil es letztlich auch zeige, dass Politik nicht in irgendwelchen Hinterzimmern gemacht werde, sondern in öffentlichen Räumen. So lud denn auch die Ministerpräsidentin die Schülerin Sara ein, am Jugendparlament im Landtag teilzunehmen. Zugleich rief sie alle Zuschauer dazu auf, selbst einmal das Parlament in Düsseldorf zu besuchen. Politik dürfe keine Distanz schaffen.

Daniel Kessel nickt, ist aber immer noch bei seinem Thema „Mehr politische Beteiligung für Jugendliche“ und deutet auf Sara Sahi. „Ich darf ja immerhin schon wählen, aber Sara hat noch nicht mal diese Chance, sich auf diese Weise einzumischen“, sagt Daniel Kessel.

Das Wahlrecht mit 16 Jahren stimmt Schüler Daniel Kessel zufrieden

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nickt wieder, sie erwähnt das Wahlrecht mit 16 Jahren. Daniel Kessel horcht auf. Er wirkt, als sei er zufrieden, als habe er etwas erreicht. Genau deshalb gibt es am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold das „Forum Politicum“. Fast das gesamte Landeskabinett stellt sich hier den Fragen der Schüler. Nach Ministerpräsidentin Hannelore Kraft kommt Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Hannelore Kraft geht von der Bühne, der Applaus ist groß.

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