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Starke Wirtschaft – starkes Land

Nordrhein-Westfalen erwirtschaftete 2015 mit rund 646 Milliarden Euro knapp 21,3 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP). Damit liegt NRW deutlich an der Spitze aller Bundesländer. International belegt NRW Rang 18 – vor anderen europäischen Staaten wie der Schweiz, Schweden oder Belgien.

Dabei machen Dienstleistungen mehr als zwei Drittel der Wirtschaftsleistungen von Nordrhein-Westfalen aus und schaffen als Wachstumstreiber etwa 90 Prozent der neuen Arbeitsplätze.

BIP im Bundesländervergleich (2015, in Milliarden Euro)
Balkendiagramm mit NRW auf Platz 1 vor Bayern und Baden-Württemberg

NRW ist der Investitionsstandort Nr. 1. Fast jeder dritte aus dem Ausland investierte Euro fließt in unser Bundesland. Nordrhein-Westfalen weist damit unter allen Bundesländern den größten Anteil an ausländischen Direktinvestitionen auf – fast so viel wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen.

Ausländische Direktinvestitionen in Deutschland (2014, in Milliarden Euro)
Balkendiagramm mit NRW auf Platz 1 vor Hessen und Bayern

In 2015 konnte NRW erneut ein Rekordjahr verzeichnen. Im vergangenen Jahr akquirierte die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST 173 Investitionsprojekte. Das ist das beste Ergebnis in den vergangenen zehn Jahren. Die Anzahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze stieg auf knapp 3.000.

Vor allem für chinesische Investoren wird der Standort NRW immer beliebter. Während 2013 NRW mit Abstand beliebtester Investitionsstandort für chinesische Unternehmen gewesen ist, hat sich die Zahl 2014 sogar auf 79 Projekte erhöht. Und wie schon 2014 lag China auch 2015 klar vorn. 84 der von NRW.INVEST betreuten ausländischen Investitionen stammten aus China. Auf Rang zwei folgte die Türkei mit 35 Investitionen.

Und die Zahl der mittelständischen chinesischen Investoren in NRW steigt weiter, wie die landeseigene Wirtschaftsförderung NRW.Invest mitteilte. Allein im Jahr 2016 akquirierte NRW.INVEST 94 Investitionsprojekte aus der Volksrepublik China für Nordrhein-Westfalen. Diese Investitionsprojekte schaffen im ersten Schritt rund 640 neue Arbeitsplätze. Insgesamt stieg die Anzahl der chinesischen Unternehmen in NRW nun auf über 1.000. Damit ist Nordrhein-Westfalen Investitionsstandort Nr. 1 in Europa für Unternehmen aus der Volksrepublik China.

Champions aus NRW

Jeder vierte deutsche Weltmarktführer ist in Nordrhein-Westfalen zuhause. Darunter sind große Industrieunternehmen von Weltrang ebenso wie Dutzende sogenannter „Hidden Champions“. Das sind mittelständische, oft familiengeführte Unternehmen, die hochspezialisierte, maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen anbieten und in ihren Geschäftsfeldern und Branchen führend sind.

Die besondere Mischung aus Großunternehmen und den sehr vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen macht das Land zu einer starken Industrieregion Europas und einem idealen Wirtschaftsstandort für Produzenten und Zulieferer.

Die nordrhein-westfälischen Industrieunternehmen erzielten 2015 einen Umsatz von rund 334 Milliarden Euro. Das entspricht 18,6 Prozent des deutschen Industrieumsatzes. 18,1 Prozent der Erwerbstätigen in NRW sind im Industriesektor beschäftigt.

Besonders im näheren Umfeld der Industrie verzeichnet die nordrhein-westfälische Wirtschaft Erfolge. So tragen unternehmensnahe Dienstleister, etwa Beratungsunternehmen, Ingenieurbüros, Software und zahlreiche Dienstleister in Forschung und Entwicklung, viel zu Innovation und Wertschöpfung bei. Auch hier sind zahlreiche Weltmarktführer unterwegs, vor allem im Wachstumsmarkt digitaler Dienstleistungen.

18 der 50 umsatzstärksten deutschen Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen haben ihren Sitz in NRW. Das ist mehr als ein Drittel.

Führende „Riesen“ aus Nordrhein-Westfalen sind zum Beispiel E.ON (Energie), Aldi (Lebensmittelhandel), Deutsche Telekom (Telekommunikation), Deutsche Post (Logistik, Post), Metro (Lebensmittelhandel), Rewe (Lebensmittelhandel), BP Europa (Mineralöl), RWE (Energie), Bayer (Pharma, Chemie) und ThyssenKrupp (Automobilzulieferer).

Umsatzstärkste deutsche Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen 2015 mit Sitz in NRW
# Unternehmen Sitz
3 E.ON SE Düsseldorf
6 Aldi-Gruppe Mülheim/Ruhr
10 Deutsche Telekom AG Bonn
11 Deutsche Post AG Bonn
12 Metro AG Düsseldorf
13 REWE-Gruppe Köln
15 BP Europa SE Bochum
16 RWE AG Essen
17 Bayer AG Leverkusen
18 ThyssenKrupp AG Essen
21 Lufthansa Gruppe Köln
24 HOCHTIEF AG Essen
31 Henkel AG & Co. KGaA Düsseldorf
34 Ford-Werke GmbH Köln
35 Bertelsmann SE & Co. KGaA Gütersloh
43 EVONIK Industries AG Essen
48 Lekkerland AG & Co. KG Frechen
49 Oetker Gruppe Bielefeld

Wir sind zudem das Land der Familienunternehmen. 141 der 500 umsatzstärksten deutschen Familienunternehmen sind in NRW zu Hause. Das sind mit Abstand die meisten in ganz Deutschland. Auf Platz 2 folgt Baden-Württemberg mit 104 und auf Platz 3 Bayern mit 91 Unternehmen.

135 der 500 beschäftigungsstärksten deutschen Familienunternehmen und damit mehr als in jedem anderen Bundesland sitzen in NRW. Das alles ist Ausdruck einer historisch gewachsenen, eng mit Zulieferern und anderen Beteiligten verwobenen Industriegesellschaft.

„Global Player“

Über 19.000 ausländische Unternehmen aus den wichtigsten Investorländern steuern von Nordrhein-Westfalen aus ihre Deutschland- oder Europaaktivitäten, unter anderem 3 M, BP, Ericsson, Ford, Huawei, LG Electronics, QVC, Toyota und Vodafone. Das ist mehr als jedes fünfte ausländische Unternehmen in Deutschland. Ausländische Investoren bieten hier über 800.000 Menschen Arbeit (= ca. 12,5 Prozent der Gesamtbeschäftigten in NRW).

Gute Arbeit

Seit der Wiedervereinigung hat sich die Zahl der Arbeitsplätze in NRW um über eine Million erhöht. Noch nie hatten in NRW so viele Menschen Arbeit wie jetzt. Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen lag im Jahresdurchschnitt 2016 bei rund 9,27 Millionen. Damit gab es im Jahr 2016 insgesamt 72.200 (+0,8%) mehr erwerbstätige Personen als im Jahr 2015. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat ein neues Rekordniveau erreicht. Noch in 2010 hatten wir 5,9 Millionen Beschäftigte. Im Dezember 2016 waren es mehr als 6,6 Millionen.

Die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit 23 Jahren (Jahresdurchschnitte). Im Schnitt des vergangenen Jahres waren rund 726 000 Menschen arbeitssuchend gemeldet. Lediglich im Jahr 1993 war die Zahl der arbeitssuchenden mit 703 000 Menschen geringer.

Entwicklung der Erwerbstätigen in NRW und der BRD 1991-2015 (1991 = 100)
Grafik mit aufsteigenden Entwicklungs-Kurven für NRW und Bund
Mehr Beschäftigung

Ebenfalls ein guter Trend: Die Zahl der Arbeitslosen ist in NRW seit 2010 kontinuierlich gesunken. Hatten 2010 noch ca. 830.000 Menschen keine Arbeit, so waren es im Februar 2017 731.011. Das entsprach einer Arbeitslosenquote von 7,7 Prozent.

IT.NRW hat errechnet, dass die Zahl der Erwerbspersonen bis zum Jahr 2020 um 5,1 Prozent ansteigen wird.

Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit

Dank der Investition des Landes in das Übergangssystem Schule-Beruf konnte die Jugendarbeitslosigkeit in NRW in 2015 einen historischen Tiefstand erreichen. Im November 2015 sank die Jugendarbeitslosigkeit in NRW erstmals unter die 60.000. Im Jahresmittel 2015 lag die Jugendarbeitslosigkeit bei den 15-24-Jährigen bei rund 66.500. Das entspricht einer Quote von 6,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein starker Rückgang um 7,1 Prozent. Prozentual gesehen ist die Jugendarbeitslosigkeit in NRW von 2010 bis 2015 um 14,3 Prozent zurückgegangen.

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