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Familien früh fördern

Abb.: istock.com

Nordrhein-Westfalen ist ein Land für Familien. Hier bekommen Eltern wichtige Unterstützung bei ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe – auch damit sie ihre Familie und ihren Beruf besser unter einen Hut bekommen.

Dazu gehört, dass es ausreichend Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren gibt. Die Jugendämter in NRW haben für das Kindergartenjahr 2017/2018 insgesamt 179.472 Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder angemeldet (10.730 mehr als im Vorjahr). Dies entspricht einer Versorgungsquote von rund 37,5 Prozent für unter Dreijährige. Bezogen auf die ein- und zweijährigen Kinder – also die Kinder, die seit dem 01.08.2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben – beträgt die Versorgungsquote sogar 56,8 Prozent. Für jedes zweite Kind mit einem U3-Rechtsanspruch steht also ein Platz zur Verfügung.

Zum Kitajahr 2017/2018 können wir mit rund 10.000 Plätzen mehr auch eine große Steigerung im Bereich Ü3 verzeichnen. Damit stehen nun 479.361 Betreuungsplätzen für über dreijährige Kinder zur Verfügung.

Familienzentren

Als erstes Bundesland hat NRW sogenannte Familienzentren auf den Weg gebracht. Diese Familienzentren sollen auch zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen. Inzwischen gibt es in NRWrund 3.500 Kindertageseinrichtungen, die ihre Arbeit als Familienzentrum organisieren – so viele wie sonst nirgendwo in Deutschland.

Karte von NRW mit vielen Markierungen für die Kindertagesstätten

Gemeinsam & erfolgreich lernen

Hier wird Inklusion gelebt: In NRW ist das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung nicht nur Theorie, sondern vielerorts bereits gelebte Praxis. Immer mehr Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden in allgemeinen Schulen unterrichtet – und zwar inzwischen mehr als 40 Prozent. Erst wenige Bundesländer haben wie Nordrhein-Westfalen bereits ein Gesetz zur Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nicht-behinderten Kindern verabschiedet. Hierfür wurde NRW beim Inklusionsgipfel der UNESCO ausdrücklich gelobt.

Gemeinsam Lernen – das wird in NRW groß geschrieben. Zum Schuljahr 2016/17 sind in Nordrhein-Westfalen 5 neue Sekundarschulen und 13 neue Gesamtschulen an den Start gegangen. Seit dem Schuljahr 2011/12 sind 234 neue Schulen des längeren gemeinsamen Lernens errichtet worden. Damit hat sich die Zahl dieser Schulen auf insgesamt 457 mehr als verdoppelt.

Kein Abschluss ohne Anschluss – Nordrhein-Westfalen geht beim Übergang von der Schule in den Beruf neue und erfolgreiche Wege. Als erstes Flächenland hat NRW ein landesweit einheitliches und effizient gestaltetes Übergangssystem in die Ausbildung oder das Studium eingeführt. Basis dafür ist eine frühzeitige und umfassende Berufs- und Studienorientierung – und zwar für alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8. Die Zahl der jährlich Teilnehmenden wird bis Ende 2018/19 auf insgesamt weit über 500.000 angewachsen sein (Klassen 8 bis 10).

Beste Schulabschlüsse

Im Vergleich zu anderen Bundesländern bringen wir überdurchschnittlich viele junge Menschen mit Hochschulreife hervor. Hier erreichen 64,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Hochschulreife. Damit liegen wir fast 10 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (54,9) und auf Platz 2 aller Bundesländer hinter Hamburg und vor Baden-Württemberg. Auch beim Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss schneiden wir mit einer Quote von 5,5 Prozent besser ab als der Bundesdurchschnitt mit 6,0 Prozent.

Erfolgreich studieren – das geht in NRW auch ohne Abitur, zum Beispiel mit Berufserfahrung in einem fachverwandten Studiengang.

Das Land verbessert laufend die Übergänge zur Hochschule. Seit 2010 zeigt sich in Nordrhein-Westfalen ein regelrechter Boom beim Studium ohne allgemeine Hochschul- und Fachhochschulreife. In keinem anderen Bundesland gibt es mehr Studienanfänger (2015: 5.333) und Studierende (2015: 19.298), die über eine berufliche Qualifizierung den Weg an eine Hochschule gefunden haben. 4,28% der Erstsemester haben in NRW kein Abitur – das ist Platz 2 nach Hamburg (4,74%).

Auch die Absolvent(inn)enquote konnte stetig erhöht werden, wodurch sich NRW in dieser Kategorie vom sechsten Platz 2012 auf den nunmehr dritten Platz steigern konnte. Nach absoluten Zahlen entlässt das Land Nordrhein-Westfalen mit 1.662 Personen nun sogar die mit Abstand meisten beruflich qualifizierten Hochschulabsolvent(inn)en. Einen wesentlichen Anteil am sehr guten Abschneiden unseres Bundeslandes in puncto Studium ohne Abitur hat die FernUniversität in Hagen. 2015 nahmen dort etwas mehr als 2.000 beruflich Qualifizierte ein Studium auf. Diesen ungewöhnlich hohen Wert erreichte keine andere deutsche Hochschule.

Auftrag Talentförderung

Eine Studie des Deutschen Studentenwerks hat ergeben, dass rund 77 Prozent aller Kinder aus Akademiker-Familien, aber nur 23 Prozent der Kinder aus Nichtakademiker-Familien den Weg in ein Studium finden.

NRW – einzigartig als Talentförderer

Talentscout Suat Yilmaz sitzt mit Jugendlichen auf einer Bank in einer Umkleidekabine
Talentscout Suat Yilmaz, Foto: Westfälische Hochschule

Um mehr Jugendlichen ein Hochschulstudium zu ermöglichen, unterstützt die Landesregierung ein bundesweit einzigartiges Projekt, das an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen/Recklinghausen entwickelt wurde. Sogenannte Talentscouts gehen in die Schulen und helfen den Kindern und Jugendlichen dabei, ihre Talente zu erkennen und die Hürden auf dem Weg in ein Studium zu überwinden. Zur Förderung dieses Programms stellt die Landesregierung in NRW jährlich 6,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Das sind die sechs Hochschulen, die neben der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen/Recklinghausen am Projekt Talentscouting beteiligt sind:

Aufgrund der beeindruckenden Resonanz an den Schulen und Hochschulen wird das Modell künftig auf ganz NRW ausgeweitet. In der zweiten Runde des Talentscouting-Förderwettbewerbs wird die Zahl der Hochschulen in NRW, die am Talentscouting-Programm teilnehmen, verdoppelt. Zu den aktuell sieben Hochschulen im Ruhrgebiet kommen sieben weitere in ganz NRW: vier Universitäten und drei Fachhochschulen (RWTH Aachen, FH Aachen, Universität Köln, FH OWL, Universität Düsseldorf, Universität Wuppertal), die von 2017 bis 2020 vom Land NRW mit insgesamt weiteren acht Millionen Euro zusätzlich gefördert werden.

Besser leben

Eine Hand hält ein Schlüsselbund in die Luft, im Hintergrund eine fast fertig gestelltes Einfamilienhaus
Foto: panthermedia.net / Marko Volkmar

Kein anderes Bundesland investiert so viel in den sozialen Wohnungsbau wie NRW: Damit Wohnen bezahlbar bleibt, engagiert sich das Land Nordrhein-Westfalen weit mehr als andere große Bundesländer für den sozialen Wohnungsbau. Und zwar von 2014 bis 2017 mit insgesamt 3,8 Milliarden Euro. Kein anderes Bundesland stellt so viel Geld für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung. Mehr als zehn Prozent aller Mietwohnungen in NRW sind Sozialwohnungen – auch hier ist NRW im Vergleich mit anderen großen Bundesländern vorn.

In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2016 so viele preiswerte Wohnungen gebaut worden wie seit Jahren nicht mehr. Insgesamt wurden über 11.000 Wohnungen gefördert. Eine Steigerung von über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich des Mietwohnungsbaus lag die Steigerung sogar bei 66 Prozent.

Von Januar bis Oktober 2016 wurden zudem Genehmigungen zum Bau von fast 56.000 Wohneinheiten erteilt. Das sind 32 Prozent mehr als im gesamten Jahr 2015. NRW liegt damit auch deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 23,4 Prozent.

Deutscher Meister im geförderten Wohnungsbau

Fast 40 Prozent aller in 2015 bundesweit geförderten Mietwohnungen wurden in Nordrhein-Westfalen gebaut. Der Anstieg im Mietwohnungsbau ist in NRW derzeit doppelt so hoch wie im Bundesgebiet (Zuwachsrate von 2014 auf 2015 in NRW +35%, bundesweit: +17%).

Bundesweiter Rekord bei Steigerung der Ausbildungszahlen in der Pflege: Durch Einführung einer Umlagefinanzierung in der Altenpflege konnte die Zahl der Auszubildenden in der Altenpflege in Nordrhein-Westfalen innerhalb von nur 18 Monaten um rund 45 Prozent (fast 70 Prozent innerhalb von 3 Jahren) gesteigert werden. Das ist ein großer politischer Erfolg im Kampf gegen den drohenden Pflegenotstand. Bayern will das NRW-Modell kopieren, der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, lobt das Modell als bundesweit vorbildlich:

Zitat

„Ich fordere alle Länder auf, endlich für mehr Ausbildungsplätze zu sorgen. Zum Beispiel nach dem Vorbild Nordrhein-Westfalens. Dort werden die Kosten der Ausbildung breit verteilt: Alle Einrichtungen müssen eine Umlage zahlen, und die Betriebe, die tatsächlich Pflegenachwuchs ausbilden, bekommen die Kosten aus diesem Topf erstattet.“

Karl-Josef Laumann
Pflegebeauftragter der Bundesregierung
Eine freundliche alte Dame lacht eine Pflegerin an
Foto: istock.com

NRW setzt Qualitätsmaßstäbe mit bundesweit beachtetem Krankenhausplan: Der neue Krankenhausplan 2015 schreibt Qualitätskriterien für die Krankenhäuser vor und setzt damit den Rahmen für eine konkrete Verbesserung der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Das findet bundesweit positive Beachtung.

Nordrhein-Westfalen ist bundesweit Vorreiter bei Studienangeboten für Pflege- und Gesundheitsberufe: An sieben Hochschulen in NRW werden insgesamt elf Modellstudiengänge in den Bereichen Pflege, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Hebammenkunde durchgeführt. Durch die Modellstudiengänge werden auch wichtige Erkenntnisse zur inhaltlich-strukturellen Weiterentwicklung der Ausbildungen gewonnen. Die Modellstudiengänge bieten in der Endstufe insgesamt 1.840 Studienplätze.

Zusammenleben gestalten

Nordrhein-Westfalen ist ein Land der Vielfalt. Wir in NRW begreifen Vielfalt als Chance. 4,3 Millionen Menschen in NRW haben eine Einwanderungsbiografie, jeder vierte Einwohner. Sie sind entweder selbst zugewandert oder bereits in Deutschland geboren, leben also schon in der zweiten oder dritten Generation hier. Rund ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler in NRW hat eine Zuwanderungsgeschichte. Nordrhein-Westfalen ist offen für Menschen, die neu zuwandern. Sie sind willkommen. Kein Land hat mehr Erfahrungen darin, Menschen zusammenzuführen und Gegensätze zu überwinden als NRW.

In den NRW-Kreisen und kreisfreien Städten haben bereits 53 Kommunale Integrationszentren ihre Arbeit aufgenommen oder sind kurz davor. Mittlerweile haben alle kreisfreien Städte und fast alle Kreise ein solches Zentrum. NRW ist damit bundesweit spitze, was auch das große Interesse aus anderen Bundesländern an unserem Erfolgsmodell beweist.

Kommunale Integrationszentren
Karte von NRW mit den Orten markiert, die über ein Kommunales Integrationszentrum verfügen

NRW ist entwicklungspolitischer Standort Nr. 1 in Deutschland,

  • weil ehrenamtliches Engagement hier groß geschrieben wird und mit ca. 3.000 die mit Abstand meisten Eine-Welt-Gruppen aktiv sind,
  • weil am internationalen Standort Bonn die wichtigsten entwicklungspolitischen Einrichtungen des Bundes und zahlreiche nationale und internationale Nicht-Regierungsorganisationen angesiedelt sind
  • und weil das Land selbst mit seiner aktiven Eine-Welt-Politik und seinen entwicklungspolitischen Programmen Trendsetter unter den deutschen Ländern ist.

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