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Studieren in NRW

Bundesweit besser ins Studium finden mit Online-Tool aus NRW
Die genannten Personen halten ein Tablet hoch, auf dem der StudiFinder gestartet ist
Foto: Land NRW
Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender Bundesagentur für Arbeit; Christiane Schönefeld, Leiterin Regionaldirektion Bundesagentur für Arbeit; Ministerpräsidentin Kraft; Wissenschaftsministerin Svenja Schulze

Mit dem Studifinder, einem in NRW entwickelten gemeinsamen Online-Tool der öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen und Universitäten des Landes NRW sowie dem nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium, wird den Studieninteressierten die Suche nach einem passenden Studienplatz erleichtert.

Die Internetseite bietet u.a. Selbsteinschätzungstests an, um schnell herauszufinden, welcher Studiengang der passende ist. Den Jugendlichen wird so der Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert, um zu vermeiden, dass es aus Unkenntnis zu einem Fachwechsel oder gar zu einem Studienabbruch kommt.

Auf Bundesebene findet dieses Projekt großen Anklang und soll ab 2017 in ganz Deutschland jungen Menschen helfen, leichter den Weg ins Studium zu finden.

Gute Hochschulen

In NRW sorgen 70 Universitäten und Fachhochschulen Fachhochschulen für Forschung und Lehre auf Top-Niveau. Hier sind im Wintersemester 2016/2017 rund 760.000 Studierende in den verschiedenen Fachrichtungen eingeschrieben. Damit wird in NRW mehr als ein Viertel des akademischen Nachwuchses ausgebildet. Ungefähr so viel wie in Bayern und Baden-Württemberg zusammen. Köln ist zudem die zweitgrößte Präsenz-Universität Deutschlands. Die meisten Studierenden gibt es mit rund 73.000 (Sommersemester 2016) an der FernUniversität Hagen.

Die größten Hochschulen in Deutschland
# Name Anzahl der
Studierenden
Bundesland
1. FU Hagen
(SoSe 2016)
73.187 Nordrhein-Westfalen
2. Uni München
(WS 2014/2015)
51.025 Bayern
3. Uni Köln
(WS 2015/2016)
47.467 Nordrhein-Westfalen
4. Uni Frankfurt a.M.
(Studienjahr 2014)
46.547 Hessen
5. Uni Münster
(WS 2015/2016)
43.790 Nordrhein-Westfalen
6. RWTH Aachen
(WS 2015/2016)
43.721 Nordrhein-Westfalen
7. Uni Bochum
(WS 2015/2016)
43.004 Nordrhein-Westfalen
8. Uni Duisburg-Essen
(Juni 2016)
42.073 Nordrhein-Westfalen
9. Uni Hamburg
(WS 2015/2016)
42.023 Hamburg
10. Uni Erlangen-Nürnberg
(WS 15/16)
40.174 Bayern

Laut einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) kann jeder, der in NRW studieren möchte, in einem Umkreis von maximal 32 Kilometern eine Hochschule finden. Zwischen 1990 und 2016 sind in NRW insgesamt 27 Hochschul-Hauptstandorte und 69 „Filialen“ entstanden. Das sind so viele Neugründungen wie in keinem anderen Bundesland.

Rekordbilanz bei Hochschulabsolventen

2015 wurden in NRW so viele Hochschulstudiengänge erfolgreich beendet wie noch nie zuvor. Insgesamt 100.430 Studierende haben ihr Hochschulstudium abgeschlossen. Das ist eine Steigerung von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders stark ist NRW im Bereich der Nachwuchssicherung für den mit Blick auf den Fachkräftemangel so wichtigen MINT-Bereich: Seit 2010 hat sich hier die Zahl der Studierenden um über 50 Prozent erhöht.

Spitzenplatz für Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern

Eine Studie der Körber-Stiftung hat ergeben, dass NRW bei der Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern einen deutschlandweiten Spitzenplatz belegt. Die Studie gibt einen Überblick darüber, welche Netzwerke zur Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern existieren. Von den 80 deutschlandweit erfassten MINT-Regionen befinden sich mehr als die Hälfte in Nordrhein-Westfalen. NRW hat somit die höchste Dichte regionaler Netzwerke auf.

Gute Forschung für eine gute Zukunft

Was haben Aspirin, die Goldbären und der Otto-Motor gemeinsam? Sie alle kommen aus Nordrhein-Westfalen. Hier wurden sie erdacht und erfunden. Denn NRW ist ein innovatives Land. Grundlage dafür ist eins der dichtesten Forschungsnetzwerke Europas.

Collage der größten Forschungsnetzwerke in NRW
Forschungsnetzwerk

Ein Netzwerk von 70 Hochschulen mit mehr als 100 dort angesiedelten Forschungsinstituten, 13 Fraunhofer-Instituten, 3 Fraunhofer-Anwendungszentren, 12 Max-Planck-Instituten, 11 Instituten der „Leibniz-Gemeinschaft“, 3 Helmholtz-Zentren, einem Helmholtz-Institut, dem center of advanced european studies and research (caesar), 15 Johannes Rau-Forschungsinstituten, über 60 Technologie- und Gründerzentren und 30 Technologietransferstellen und 50 Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft an Universitäten bieten ein exzellentes Feld für Forschung und Entwicklung.

Fortschrittsmotor Klimaschutz

NRW ist das Energie- und Klimaschutzland Nr. 1. Nirgendwo sonst in Deutschland wird mehr Energie umgewandelt und genutzt. Nordrhein-Westfalen produziert rund 30 Prozent des deutschlandweit benötigten Stroms.

Dabei setzt NRW immer mehr auf den Zukunftsmarkt der Erneuerbaren Energien. Mit einer Bruttobeschäftigung von 50.000 Menschen entwickelt sich die Erneuerbare Energien-Branche insgesamt zu einem Jobmotor für Nordrhein-Westfalen.

2015 wurden in Nordrhein-Westfalen 167 Windkraftanlagen mit einer Leistung von mehr als 421 Megawatt (MW) errichtet. Damit lag NRW 2015 im bundesweiten Vergleich auf Platz 2.

Darüber hinaus gibt es neben den Windenergieanlagen auch 220.000 Photovoltaikanlagen in Nordrhein-Westfalen, die mit der Stromerzeugung aus Sonnenenergie im vergangenen Jahr eine Leistung von mehr als 4.100 Mega-Wattpeak (MWP) ergab.

Bruttobeschäftigte in der Erneuerbaren Energie-Branche in NRW (Stand 09/2014)
Tortengrafik über die Anzahl der Arbeitsplätze je Branche
Erneuerbar

In NRW gibt es rund 3.600 Unternehmen im Regenerativen Anlagen- und Systembau mit insgesamt 26.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 6,6 Milliarden Euro (2013). Fast alle Hersteller von Windkraft-Hauptgetrieben in Deutschland befinden sich in Nordrhein-Westfalen.

Auch im Bereich Energieforschung liegt NRW vorne: An 70 Universitäten und Hochschulen sowie mehr als 50 außeruniversitären Forschungseinrichtungen arbeiten rund 2.000 Forscherinnen und Forscher an modernen Lösungen für eine sichere, klimafreundliche und wirtschaftliche Energieversorgung. In NRW werden 47 Studiengänge an Universitäten und 75 Studiengänge an Fachhochschulen im Bereich erneuerbare Energien angeboten. Das ist der Spitzenwert in Deutschland!

Energieeffizientes Bauen ist ein wichtiger Pfeiler der Energiewende. Mit den „50 Solarsiedlungen“ und dem Nachfolgeprogramm „100 Klimaschutzsiedlungen“ setzt NRW europaweit Maßstäbe im klimafreundlichen Bauen.

Elektromobilität

Auch bei Elektromobilität ist NRW top: NRW ist das Flächenland mit den meisten Ladepunkten für Elektroautos (Stand: Juni 2016) und belegt mit 2.600 E-Mobilen Platz 3 in Deutschland (Stand: 2014). NRW soll zu einem zentralen Innovations- und Produktionsstandort für Elektromobilität entwickelt werden.

Digitales NRW

Schnelles Internet in NRW

Beim Breitbandausbau in Deutschland ist Nordrhein-Westfalen das führende Flächenland im Vergleich zu anderen Bundesländern.

Breitbandverfügbarkeiten Ende 2016 (alle Technologien)
>= 2 Mbit/s >= 6 Mbit/s >= 16 Mbit/s >= 50 Mbit/s
Nordrhein-Westfalen 99,9 % 99,2 % 92,9 % 82,2 %
Bayern 99,6 % 98,5 % 90,6 % 72,1 %
Baden-Württemberg 99,4 % 97,9 % 89,9 % 77,3 %
Deutschland 99,9 % 98,8 % 89,5 % 75,5 %

Neun Gründe warum NRW eine Zukunftsregion für Digitale Wirtschaft ist

1

Nordrhein-Westfalen ist der führende IT und Telekommunikationsstandort in Deutschland und eine führende Region in Europa.

Nordrhein-Westfalen ist der führende IT und Telekommunikationsstandort in Deutschland und eine führende Region in Europa. Im Jahr 2014 arbeiteten mehr als 206.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in fast 23.600 IKT-Unternehmen und erwirtschafteten einen Umsatz von 101,14 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 34 Prozent am deutschen Gesamtumsatz der Branche. Im Wachstumsmarkt „Mobile Communications“ vereinigen die Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen den größten Teil des deutschen Mobilfunkumsatzes auf sich. NRW ist das Rückgrat der mobilen Vernetzung in Deutschland

2

Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland ein virtuelles Kompetenzzentrum im Bereich Cyber Physical Systems.

Mit dem CPS.HUB NRW hat NRW einen zentralen Knotenpunkt für alle Akteure der IKT-Branche geschaffen, die die (Weiter-) entwicklung von Technologien für die Digitalisierung vorantreiben. Über 850 Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten gemeinsam daran, als „Innovationsmotor für die Digitale Transformation“ die Innovationskraft von KMU zu stärken und die Möglichkeiten der Digitalisierung für alle Branchen nutzbar zu machen (www.cps-hub-nrw.de).

3

Nordrhein-Westfalen ist Standort für erfolgreiche Startups.

Das zeigen zum Beispiel der Verkauf der Düsseldorfer Reisesuchmaschine Trivago in 2012 für knapp 500 Millionen Euro durch Expedia und der Trivago-Börsengang im Dezember 2016. Weitere große Exits waren der Verkauf des Internetportals meinestadt.de aus Siegburg – auch 2012 – für geschätzte 50 Millionen Euro an Springer oder der Verkauf des Kölner Startups Retailo 2013 an den US-Investor Blackhawk Network ebenfalls für geschätzte 50 Millionen Euro. Insgesamt gibt es in NRW derzeit zahlreiche vielversprechende Internetstartups.

4

Nordrhein-Westfalen ist Heimat starker Online-Dienste

wie z.B. dem Reiseportal hrs.de (Köln), rtl.de (Köln), chefkoch.de (Bonn) oder den Top20 Online-Medien wie rponline.de (Düsseldorf), derwesten.de (Essen), express.de oder ksta.de (beide Köln).

5

Nordrhein-Westfalen ist Schauplatz herausragender Branchenevents der digitalen Wirtschaft.

Die gamescom als internationale Leitmesse für interaktive Unterhaltung und auch die dmexco als europäische Businessmesse rund um digitale Werbung finden jeweils in Köln statt, ebenso wie der European Pirate Summit, der wichtigsten Startup-Veranstaltung der Republik, die in der Domstadt stattfinden.

6

Nordrhein-Westfalen hat als erstes Land einen Beauftragten für die Digitale Wirtschaft.

Mit der Initiative Digitale Wirtschaft NRW hat Nordrhein-Westfalen als Internetstandort weiter Fahrt aufgenommen. Als erstes Land verfügt NRW auf Initiative von Wirtschaftsminister Garrelt Duin mit Professor Dr. Tobias Kollmann über einen Beauftragten für die Digitale Wirtschaft. Er kümmert sich insbesondere um drei Bereiche: Die digitale Transformation der klassischen Industrie und des Mittelstandes, digitale Innovationen über Startups in NRW sowie die Verbindung von Industrie, Mittelstand und Startups. www.digitalewirtschaft.nrw.de

7

Nordrhein-Westfalen bietet Wettbewerbsvorteile für digitale Innovationen durch Anbindung an international erfolgreiche Unternehmen vor Ort.

Wenn Startups mit ihren innovativen Ideen direkt der heimischen Industrie und dem Mittelstand helfen können, dann könnte daraus könnte ein Wettbewerbsvorteil für NRW werden. Gerade durch die international erfolgreichen Familienunternehmen und Konzernen hier am Standort Nordrhein-Westfalen ist das Land ein hervorragender Platz, um digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln, etwa für die Industrie 4.0, die digitale Vernetzung zu Hause (Smart Home), die Energienetze der Zukunft (Smart Grid) oder im elektronischen Handel (E-Commerce, s. Round Table).

8

Nordrhein-Westfalen ist Gründerland Nr. 1 und unterstützt gerade junge Gründerinnen und Gründer.

Nordrhein-Westfalen ist bei gewerblichen Existenzgründungen bundesweit Gründerland Nr. 1. Hier gibt es passgenaue, vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten für junge Gründerinnen und Gründer: Der Startup-Wegweiser NRW bietet einen Überblick über Anlaufstellen, Kapitalgeber, Netzwerke und Veranstaltungen der digitalen Wirtschaft. Dazu gehören etwa die Startercenter NRW, die NRW.BANK, die Wirtschaftsförderungs-gesellschaften vor Ort oder die Branchencluster IKT.NRW, Creative.NRW und Medien.NRW.

Neue Anlaufstellen in der Digitalen Wirtschaft sind die sechs „DWNRW-Hubs“ in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, im Münsterland und im Ruhrgebiet, Die Hubs sind Gründerzentren, die überregionale Vernetzung und Zusammenarbeit fördern und als zentrale Anlaufstelle für Startups, Industrie und Mittelstand dienen, auch um gemeinsam an digitalen Geschäftsmodellen zu arbeiten.

Das Gründerland NRW präsentiert sich mit dem Gründergipfel NRW und dem Gründerpreis NRW, der jedes Jahr für herausragende Unternehmensgründungen verliehen wird. Seit 2014 wird außerdem jährlich der Preis der Digitalen Wirtschaft NRW (DWNRW-Award) an ein Startup, zwei Familienunternehmen aus Handel und Handwerk und einen Konzern vergeben. 2016 wurde der Award erstmalig beim Kongress „Tag der Digitalen Wirtschaft“ (DWNRW-Summit) verliehen: An das Kölner StartUp „Homelike Internet“, an die mittelständischen Unternehmen „Foto Koch“ und „Wallossek Dentaltechnik“ und an den AXA-Konzern.
9

Strategie für die Digitale Wirtschaft NRW.

Herausragend ist dabei das Projekt „Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“: Exzellenzen aus drei starken Regionen des Landes werden zusammengeführt, um Technologietransfer zu organisieren. Mittelständische Unternehmen können – auf jeder Stufe der Industrie 4.0 – gemeinsam mit Experten der Kompetenzzentren die Digitalisierung ihrer Wertschöpfungsprozesse angehen und neue Geschäftsfelder der Industrie 4.0 erschließen. Sie haben dabei Zugang zu Demo-Zentren in Forschung und Industrie und zu Weiterbildungsangeboten der Industrie 4.0.

  • In OstWestfalenLippe bieten Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Spitzenclusters it’s OWL Unterstützung in den Bereichen intelligente Automatisierung und intelligente Produkte und Produktionssysteme.
  • In der Metropole Ruhr sind das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr Experten für intelligente Logistik und Wertschöpfungsnetzwerke.
  • Im Rheinland arbeiten das Werkzeugmaschinenlabor WZL und das Forschungsinstitut für Rationalisierung FIR der RWTH Aachen an intelligenter Produktionstechnik.
Start-ups

Laut Deutschem Start-up Monitor 2016 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG befinden sich in NRW deutschlandweit die meisten Start-ups. 19,1 Prozent aller Jungunternehmen haben ihren Hauptsitz in unserem Bundesland. Auf Platz 2 folgt Berlin mit 17 Prozent und Baden-Württemberg mit 12,4 Prozent.

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