Armin Laschet reist zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft nach Paris

Armin Laschet reist zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft nach Paris

13. Juli 2020

Politische Gespräche mit Bildungsminister Blanquer und Wirtschafts- und Finanzminister Le Maire / Teilnahme an den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag auf Einladung von Staatspräsident Macron

„Die großen Schäden der Corona-Pandemie grenzübergreifend zu bewältigen und die Weichen für eine digitalisierte Bildung zu stellen – das ist das gemeinsame Ziel Deutschlands und Frankreichs“, sagt Armin Laschet, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

„Die großen Schäden der Corona-Pandemie grenzübergreifend zu bewältigen und die Weichen für eine digitalisierte Bildung zu stellen – das ist das gemeinsame Ziel Deutschlands und Frankreichs“, sagt Armin Laschet, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit.
 
Um dieses Ziel zu unterstützen, nimmt der Ministerpräsident am Montag (13. Juli 2020) und Dienstag (14. Juli 2020) verschiedene Termine in Paris wahr. Laschet reist seit Ausbruch der Corona-Pandemie erstmals wieder ins Ausland. Der deutsch-französische Kulturbevollmächtigte kommt bei seinem Besuch in der französischen Hauptstadt als einer der ersten deutschen Spitzenpolitiker mit Kabinettmitgliedern des am 3. Juli 2020 ernannten Premierministers Jean Castex zum persönlichen Gespräch zusammen.
 
Wenige Tage nach Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft setzt der Kulturbevollmächtigte den vertrauensvollen Austausch mit den französischen Partnern fort. Am Montag findet zunächst ein Treffen mit dem französischen Minister für Wirtschaft, Finanzen und Aufschwung, Bruno Le Maire statt. Dabei sprechen Laschet und Le Maire über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Im Anschluss steht bei einem Treffen mit dem Minister für Bildung, Jugend und Sport, Jean-Michel Blanquer, das Thema digitale Bildung auf dem Programm.
 
Der deutsch-französische Kulturbevollmächtigte Armin Laschet: „Die Corona-Pandemie hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig die digitale Bildung ist. Deshalb nimmt die Digitalisierung unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft auch einen besonderen Stellenwert ein.“ Der Ministerpräsident betont: „Unser Ziel muss es sein, alle Schülerinnen und Schüler, insbesondere die aus sozial benachteiligten Familien, sowie alle Lehrkräfte in Deutschland mit digitalen Endgeräten auszustatten. Digitale Kompetenzen sind Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Nordrhein-Westfalen geht hier voran. Dafür haben wir gerade das bislang größte Investitionspaket für die Digitalisierung an den Schulen geschnürt: Rund 350 Millionen Euro wollen wir in Technik, Pädagogik und digitale Qualifizierung der Lehrkräfte investieren.“
 
Bund und Länder haben im vergangenen Jahr den Digitalpakt in Höhe von fünf Milliarden Euro zur Förderung der Digitalisierung in den Schulen aufgelegt.

Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag

Am Dienstag (14. Juli 2020) wird Ministerpräsident Armin Laschet auf Einladung des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron an den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag der Französischen Republik teilnehmen. Der Ministerpräsident wird die Zeremonie an der Place de la Concorde von der Ehrentribüne aus verfolgen. Eingeladen wurden Ministerpräsidenten sowie Gesundheitsminister europäischer Länder, die Frankreich während der Corona-Pandemie zur Seite standen - so auch das Land Nordrhein-Westfalen: Im März 2020 wurden französische Patienten aus der Stadt Metz in in das Universitätsklinikum nach Essen verlegt, wo sie behandelt und versorgt wurden.

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Hintergrund: Zusammenarbeit Nordrhein-Westfalen mit Frankeich

Frankreich ist Deutschlands engster und wichtigster Partner in Europa. Die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankreich haben eine besondere Qualität: In Nordrhein-Westfalen leben rund 20.000 Französinnen und Franzosen. Zahlreiche Einrichtungen, Institute und Programme tragen zu einem intensiven Dialog und kulturellen Austausch bei. Im Rahmen einer Partnerschaft ist Nordrhein-Westfalen zudem seit vielen Jahren eng mit der französischen Region Hauts-de-France verbunden. Gemeinsam mit der polnischen Woiwodschaft Schlesien arbeiten Nordrhein-Westfalen und Hauts-de-France auch trilateral im Format des Regionalen Weimarer Dreiecks zusammen.
 
Bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie fand zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankreich auch eine enge operative Zusammenarbeit bei der grenzüberschreitenden medizinischen Behandlung von Intensivpatienten statt.
 

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