NRW will stärkere Kooperation mit Kolumbien

26. November 2015

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft trifft kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos

Im Zuge ihrer Südamerikareise hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Mittwochabend den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos getroffen. In dem Gespräch ging es vor allem um die großen wirtschaftlichen Potenziale des Landes.

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„Eines unserer Ziele ist es, die Kooperation mit Kolumbien zu stärken und auszubauen“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nach dem Treffen mit Santos. Schon vor der Reise nach Kolumbien machte die Ministerpräsidentin deutlich: „Nicht nur in Kolumbien werden große Hoffnungen in einen erfolgreichen Friedensprozess gesetzt. Daraus könnte sich ein wichtiges Aufbruchssignal auch für die Intensivierung der wirtschaftlichen Kontakte entwickeln. Kolumbien eröffnet Firmen aus Nordrhein-Westfalen gute Marktpotenziale, wie im Bereich Infrastruktur und Industrie 4.0.“

Kolumbien steht vor einem Friedensschluss mit der Farc-Guerilla. Der Konflikt besteht bereits seit 50 Jahren. Nun könnte der Konflikt endgültig beendet werden. Bis März 2016 soll der Friedensvertrag in Kolumbien ausgehandelt und abgeschlossen werden.

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos sagte während des Besuchs, dass er die forschenden Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen in seinem Land fördern wolle: „Meine Nachricht an sie: Sie sind mehr als willkommen.“
 

"Meine Nachricht an sie: Sie sind mehr als willkommen."

Präsident Juan Manuel Santos über Unternehmen aus NRW in Kolumbien

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bereist in Begleitung von Wirtschaftsminister Garrelt Duin und einer 30-köpfigen Delegation von Unternehmern und Wissenschaftlern Südamerika. In der Hauptstadt Bogota ist zum Auftakt ein Wirtschaftsgespräch über die Rahmenbedingungen für Investitionen in Kolumbien vorgesehen. Dabei stehen die Infrastruktur, Energie und Anlagenbau im Mittelpunkt. Die Ministerpräsidentin besucht mit ihrer Delegation auch die zweitgrößte kolumbianische Metropole Medellín. Medellín wurde 2013 mit dem weltweit vergebenen „Innovation City“-Preis ausgezeichnet. Vor Ort will sich die Ministerpräsidentin in Gesprächen mit Vertretern der Metro Medellín einen Eindruck davon verschaffen, wie mit innovativen Verkehrsstrategien im ÖPNV-Bereich erfolgreiche Stadtteilentwicklung und Quartiersplanung in einer lateinamerikanischen Großstadt umgesetzt wird. Das Reiseprogramm schließt ab mit einem Besuch der Niederlassung von Henkel in Bogota. Henkel ist seit vielen Jahren erfolgreich im kolumbianisch-lateinamerikanischen Markt tätig.

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