Stahl-Aktionstag der IG Metall

11. April 2016

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft spricht bei der Kundgebung der IG Metall zum bundesweiten Stahl-Aktionstag

Unter dem Motto „Stahl ist Zukunft“ haben heute in Duisburg mehrere tausend Beschäftigte der Stahlindustrie aus ganz Nordrhein-Westfalen für faire internationale Wettbewerbsbedingungen und sichere Arbeitsplätze für die Stahlindustrie in Europa demonstriert. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nahm ebenfalls an der Kundgebung teil und sicherte in ihrer Rede den Beschäftigten der NRW-Stahlindustrie die volle Unterstützung der Landesregierung zu.

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Bei der Kundgebung stärkte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Stahlindustrie den Rücken: "Wir wollen, dass dieses Herz aus Stahl weiterschlägt. Denn: ‚Stahl ist Zukunft!‘ – Zukunft für unser Land, Zukunft für gute Arbeit und Zukunft für die Menschen hier im Ruhrgebiet und überall in Europa. Wir setzen uns in Berlin und Brüssel für die Stahlindustrie ein: Wir wollen Regeln, auf die sich die Unternehmen und ihre Beschäftigten verlassen können. Damit die Arbeitsplätze hier in NRW erhalten bleiben und sich Investitionen hier bei uns weiter lohnen."

Wir wollen, dass dieses Herz aus Stahl weiterschlägt. Denn: ‚Stahl ist Zukunft!‘ – Zukunft für unser Land, Zukunft für gute Arbeit und Zukunft für die Menschen hier im Ruhrgebiet und überall in Europa. Wir setzen uns in Berlin und Brüssel für die Stahlindustrie ein: Wir wollen Regeln, auf die sich die Unternehmen und ihre Beschäftigten verlassen können. Damit die Arbeitsplätze hier in NRW erhalten bleiben und sich Investitionen hier bei uns weiter lohnen.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, 11. April 2016

Zu weiteren Rednern bei gehörte ebenfalls Kurt Giesler, IG Bezirksleiter für Nordrhein-Westfalen. Er betonte, dass dieStahlindustrie  unverzichtbar für die Sicherung einer leistungsfähigen und innovativen Industrie in Nordrhein-Westfalen sei. Wettbewerbsnachteile aufgrund der hohen Belastungen durch einen verschärften Emissionshandel oder durch Dumping-Konkurrenz aus China gefährdeten daher nicht nur die Stahlindustrie in ihrer Substanz, sondern auch den gesamten Industriestandort NRW.

Günter Back, Betriebsratsvorsitzender der ThyssenKrupp Steel Europe AG, hob die Bedeutung der Stahlindustrie für den ökologischen Umbau hervor. „Die Beschäftigten der  nordrheinwestfälischen Stahlindustrie sind der Motor des ökologischen Umbaus der Industriegesellschaft. Sie haben mit ihrem Know-how dafür gesorgt, dass hier die weltweit saubersten Stahlwerke stehen. Und sie sorgen dafür, dass Stahl für Stromtrassen, Windräder oder schadstoffärmere Autos produziert wird. Darum sei jetzt eine europäische Politik der Vernunft gefordert. „Das Ziel muss heißen: Arbeitsplätze sichern, Umwelt schützen - durch sauberen Stahl aus Deutschland und Europa“.  
 

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