Ministerpräsidentin Kraft besucht jüdische Gemeinde

Ministerpräsidentin Kraft gemeinsam mit dem Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln.
13. April 2015

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft informiert sich über die Synagogen-Gemeinde Köln

Gemeinde zählt zu den größten und ältesten in Deutschland

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist am 13. April 2015 zu einem Besuch in die Synagogen-Gemeinde Köln gekommen und hat sich mit Mitgliedern der Gemeinde über das jüdische Leben in der Domstadt ausgetauscht.

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Auf dem Programm stand unter anderem ein Zusammentreffen mit der Gemeinde im Gemeindesaal und ein Gespräch mit dem Vorstand. Zuvor ist Ministerpräsidentin Kraft an der Synagoge Roonstraße durch den Vorstand und die Geschäftsführung der Gemeinde herzlich begrüßt worden. Im Innenhof nahmen Alexander Sperling, Geschäftsführer, sowie die drei Vorstandsmitglieder Isabella Farkas, Abraham-Josef Lehrer und Dr. Michael Rado die Ministerpräsidentin freundlich in Empfang.

Nach einem Rundgang durch das Haus und die Synagoge tauschte sich die Ministerpräsidentin mit Gemeindemitgliedern über das Leben in der Gemeinde aus. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft informierte sich darüber, dass das Gemeindehaus in der Roonstraße das religiöse und kulturelle Zentrum der Synagogen-Gemeinde ist. Integriert im Gemeinehaus ist eine Kindertagesstätte und ein koscheres Restaurant.

Als Synagoge wurde das Haus Ende des 19. Jahrhunderts im neo-romanischen Stil erbaut. Das Gotteshaus, das 1.400 Menschen Platz bot, wurde am 22. März 1899 eingeweiht. In der Reichspogromnacht wurde die Synagoge zerstört und 1957 - zwölf Jahre nach Neugründung der Gemeinde im April 1945 - wieder aufgebaut. An der feierlichen Einweihung am 20. September 1959 nahm auch der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer teil.

In den letzten Jahren ist die Gemeinde deutlich gewachsen: 2013 zählte die Synagogen-Gemeinde ca. 4.100 Mitglieder, 1989 bestand die Gemeinde noch aus ca. 1.350 Personen. Die Synagogen-Gemeinde Köln gehört damit zu den größten jüdischen Gemeinden Deutschlands. Ihre Wurzeln reichen bis in das 4. Jahrhundert zurück.

 

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