Flüchtlingsprojekt "Schulterschluss des Bergbaus"

2. September 2016

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft informiert sich über das Bildungsprojekt der RAG-Stiftung "Schulterschluss des Bergbaus" für Flüchtlinge

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich am Freitag, 2. September 2016, bei einem Besuch in Kamp-Lintfort über ein Bildungsprojekt für Flüchtlinge der RAG-Stiftung informiert.

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Am 1. März 2016 startete im Bildungszentrum von TÜV NORD Bildung in Kamp-Lintfort ein zehnmonatiges Bildungsprojekt für junge Flüchtlinge, die in Kamp-Lintfort leben. Noch bis zum 30. Dezember nehmen zurzeit 30 junge Frauen und Männer an Sprachkursen, Berufsfelderkundung und berufspraktika-ähnlichen Tätigkeiten im Bildungszentrum teil, um den Ankommenden die Integration zu erleichtern.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft besuchte heute das Bildungszentrum in Kamp-Lintfort, um sich im Beisein von Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstand der RAG-Stiftung, und des Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Michael Vassiliadis über den Fortschritt des Bildungsprojektes für junge Flüchtlinge zu informieren.

„Schulterschluss des Bergbaus“ ist ein speziell für Flüchtlinge entwickeltes Bildungsprojekt der RAG‐Stiftung und der RAG in den Bergbauregionen in NRW und im Saarland. An den Standorten Bergkamen, Herne, Ibbenbüren, Kamp‐Lintfort und Völklingen‐Fenne stellt die RAG‐Stiftung dafür insgesamt bis zu 1,5 Millionen Euro bereit. Durchgeführt wird das Projekt vor Ort vom Bildungsdienstleister TÜV NORD Bildung. Lehrer, Ausbilder, Sozialpädagogen, Sprachtrainer und Psychologen arbeiten Hand in Hand, um die insgesamt 150 Flüchtlinge zu betreuen. Im Fokus der Maßnahme stehen Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die über eine gute Bleibeperspektive in Deutschland verfügen.

Die Ministerpräsidentin betonte beim Besuch die Herausforderungen mit Blick auf die Betreuung, Unterstützung und Integration der in Nordrhein‐Westfalen lebenden Flüchtlinge: „NRW kann Wandel. Das werden wir auch bei der Integration der vielen Flüchtlinge wieder unter Beweis stellen: Mit vielen Programmen des Landes, Initiativen von Institutionen, ehrenamtlich geführten Projekten und Initiativen der Wirtschaft. Die RAG‐Stiftung ist dabei ein wichtiger und verlässlicher Partner“, so Hannelore Kraft. Sie dankte der RAG‐Stiftung für den wichtigen und gelungenen Beitrag zur Unterstützung gerade der jugendlichen Flüchtlinge.

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