Ministerpräsidentin Kraft eröffnet den Bochumer Kongress "Bildung. Weiter denken!"

Eröffnungsrede von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beim Bildungskongress "Bildung. Weiter denken!"
3. März 2017

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eröffnet den Bochumer Kongress "Bildung. Weiter denken!"

Beste Bildung für alle!

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat den Bochumer Kongress 2017 der Ruhr-Universität Bochum, des Deutschen Gewerkschaftsbund NRW und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft eröffnet. In ihrer Rede betonte die Ministerpräsidentin die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Themas "Bildung" und die zentrale Bedeutung des Kongresses für die Bildungspolitik in Nordrhein-Westfalen und bedankte sich ausdrücklich für das geleistete Engagement aller Beteiligten, die sich im Rahmen des Kongresses für die weitere Entwicklung des Bildungssystems in NRW einsetzen.

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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat den Bochumer Kongress 2017 der Ruhr-Universität Bochum, des Deutschen Gewerkschaftsbund NRW und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft eröffnet. Der Bildungskongress steht in diesem Jahr unter dem Motto "Bildung. Weiter denken!". In ihrer Rede betonte die Ministerpräsidentin die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Themas "Bildung" und die zentrale Bedeutung des Kongresses für die Bildungspolitik in Nordrhein-Westfalen.

Als einen wichtigen Baustein der Bildungspolitik in NRW nannte Ministerpräsidentin Kraft zudem das Landesvorhaben "Kein Kind zurücklassen", mit dem sich die Landesregierung bereits seit 2012 für bessere Bildungschancen einsetzt. Die Erfolge von „Kein Kind zurücklassen“ sollen nun schrittweise in die Fläche getragen werden: Neben den 18 Kommunen, die seit Beginn des Vorhabens dabei sind, machen nun 22 weitere Kommunen mit. Damit werden 80 Prozent aller kreisfreien Städte und 60 Prozent aller Kinder in NRW erreicht. Auf diese Weise soll Kindern aus benachteiligten Verhältnissen eine Chance gegeben werden, aus dem 'Teufelskreis der vererbten Armut' auszubrechen.

Im Rahmen der Eröffnung wurde Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Bilanz des "Bochumer Memorandum" übergeben. Das Memorandum umfasst bildungspolitische Ziele, die auf Grundlage von zehn Indikatoren bestimmt wurden, um messbare Fortschritte im nordrhein-westfälischen Bildungssystem ermitteln zu können.

Nach 2005 und 2011 findet der Bochumer Kongress in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Bei der zweitägigen Tagung geht es unter anderem um folgende Fragen:

  • Wie erreichen wir endlich mehr Chancengleichheit?
  • Welche Unterstützung brauchen Bildungseinrichtungen, damit Inklusion und Integration optimal gelingt?
  • Und wie gehen wir mit der zunehmenden Digitalisierung im Bildungs bereich um?

Für den heutigen Freitag und den morgigen Samstag werden insgesamt rund 700 Expertinnen und Experten aus allen Bildungsbereichen erwartet. Auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politk, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Kirchen nehmen teil. Neben Ministerpräsidetin Hannelore Kraft werden von der Landesregierung auch Schulministerin Sylvia Löhrmann, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sowie Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann zu Gast sein.

In insgesamt drei Forenphasen werden an beiden Veranstaltungstagen über 60 verschiedene Foren zu aktuellen Themen angeboten - angefangen bei Digitalisierung und Co-Teaching über Bildungsfinanzierung, Diversität und Multiprofessionalität bis hin zu Inklusion, Berufsausbildung, Integration oder Lehrerbildung.

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