Preisverleihung "Der Heinrich"

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
13. September 2015

Ministerin Sylvia Löhrmann hält Laudatio bei Preisverleihung der Heinrich Böll Stiftung NRW

Anlässlich der Preisverleihung des Ideen- und Initiativpreises „Der Heinrich“ hat die stellvertretende Ministerpräsidentin und NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann die Laudatio auf das Gewinnerprojekt gehalten.

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Anlässlich der Preisverleihung des Ideen- und Initiativpreises „Der Heinrich“ hat die stellvertretende Ministerpräsidentin und NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann die Laudatio auf das Gewinnerprojekt gehalten. In diesem Jahr geht der Initiativpreis der Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen an das Kunstprojekt „Engel der Kulturen“, mit dem die bildenden Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten seit 2007 den interkulturellen und interreligiösen Dialog sowie das friedliche Zusammenleben und das gemeinschaftliche Handeln unterstützen. 

Der „Engel der Kulturen“ verbindet die Symbole der drei abrahamischen Religionen - den Halbmond, den Stern und das Kreuz - die sich in ausgewogener Relation auf einer runden Fläche gruppieren. In dieser kreisförmigen Anordnung wird deutlich: keine Gruppe kann herausgelöst werden, ohne dass alle anderen mit beschädigt werden. Dass sich bei den verschiedenen künstlerischen Aktionen zudem Menschen aller Altersgruppen und Religionszugehörigkeiten beteiligen und oft verschiedene Initiativen und Sichtweisen konstruktiv zusammenarbeiten, macht den Engel der Kulturen so preiswert! 

Da das Verständnis für die jeweilige Religion nicht früh genug gelebt und erlebt werden kann, war der Wunsch von Carmen Dietrich und Gregor Merten, die Preisverleihung mit einer Veranstaltung zum Weltkindertag im Landtag NRW und vielen Aktionen für Kinder und Jugendliche zu verbinden. 

Neben vielen bunten Aktionen konnten die für Kinder und Jugendlichen auch die Arbeit der beiden Künstler kennenlernen und mit ihnen hierüber ins Gespräch zu kommen. Für die jüngeren Gäste gab es darüber hinaus vielfältige Chancen selber künstlerisch aktiv zu werden und mit dem „Engel der Kulturen“ zu arbeiten. 

Weltkindertag

Die 9. Vollversammlung der Vereinten Nationen am 21. September 1954 war die Geburtsstunde des Weltkindertages. Damals empfahl sie ihren Mitgliedsstaaten, einen weltweiten Kindertag einzurichten.

Drei Ziele wurden damit verfolgt:

  1. Einsatz für die Rechte der Kinder
  2. Förderung der Freundschaft unter den Kindern und Jugendlichen
  3. Einmal im Jahr sollten sich die Regierungen öffentlich verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zu unterstützen.

Damit griffen die Vereinten Nationen einen Vorschlag auf, den die amerikanische Organisation „International Union for Child Welfare“ unterbreitet hatte und die bereits 1952 für einen weltweiten Kindertag plädiert hatte.

Die Idee stieß auf breite Zustimmung, der „Universal Children’s Day“ war geboren und bereits ein Jahr später beteiligten sich 40 Länder daran. Heute wird der Weltkindertag in mehr als 145 Staaten gefeiert.

Die Art und Weise der Umsetzung sowie die Wahl eines geeigneten Datums stellte die Generalversammlung den UN-Mitgliedsstaaten frei. Deutschland entschied sich für den 20. September.

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