Migranten in den öffentlichen Dienst

15. Juli 2016

Migranten in den öffentlichen Dienst

Integrationsland Nordrhein-Westfalen

Ein Ziel der Landesinitiative „Mehr Migrantinnen und Migranten in den öffentlichen Dienst – Interkulturelle Öffnung der Verwaltung“ ist es, den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der Landesverwaltung zu erhöhen und möglichen Zugangsbarrieren bei der Besetzung ausgeschriebener Stellen entgegen zu wirken.

4 Bewertungen
 

Deine Zukunft findet STADT - Ein Gemeinschaftsprojekt von Kommunen und Auszubildenden

Im Rahmen der Initiative "Vielfalt verbindet - Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor" des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen haben zwölf Städte aus der Städtekooperation Integration.Interkommunal diesen Film gedreht. Auszubildende der beteiligten Stadtverwaltungen haben das Drehbuch geschrieben und treten auch selbst als Schauspieler in dem Trailer auf. Ziel der Initiative ist es, mehr Migrantinnen und Migranten für den öffentlichen Dienst zu gewinnen.

NRW-Pilotprojekt „Anonymisierte Bewerbungen“ im Zeitraum vom 1. Januar 2011 bis zum 30. Juni 2012

Acht Ressorts haben sich mit Stellenkontingenten beteiligt. Bei den Stellen handelte es sich um Ausbildungsstellen sowie Stellen im Tarif- und Beamtenbereich. Insgesamt bewarben sich auf die ausgeschriebenen 97 Stellen 1.256 Personen. 89 Stellen konnten im Laufe der Pilotphase besetzt werden.

Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass anonymisierte Bewerbungsverfahren nicht durchgängig für alle Stellenbesetzungsverfahren gleichermaßen geeignet sind: je größer die Möglichkeit zu einer Standardisierung ist, desto besser eignet sich das Instrument. Deshalb hat die Landesregierung beschlossen, grundsätzlich anonymisierte Bewerbungsverfahren für Einstellungen in den Vorbereitungsdienst verschiedener Beamtenlaufbahnen und für Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz einzuführen. Anonymisierte Bewerbungsverfahren stehen hierbei allerdings gleichberechtigt neben anderen diskriminierungsfreien Einstellungsverfahren der Ressorts.

Zu weiteren Einzelheiten und Ergebnissen des Pilotprojektes wird auf den Abschlussbericht der Bezirksregierung Arnsberg vom 5. Oktober 2012 verwiesen.

Direkte Ansprache in Stellenausschreibungen

Menschen mit Migrationshintergrund nehmen zum Teil den öffentlichen Dienst noch nicht als möglichen Arbeitgeber wahr. Um deutlich zu machen, dass sie bei entsprechenden Voraussetzungen und Qualifikation im öffentlichen Dienst arbeiten können, ist eine direkte Ansprache in Stellenausschreibungen sinnvoll. Deshalb verwenden alle Ressorts inzwischen einen Zusatz bei externen Stellenausschreibungen wie z.B. „Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund“.

Weiterführende Informationen

Sämtliche Stellenangebote der Landesregierung NRW
Infos des Schulministeriums zu Lehrkräften mit Zuwanderungsgeschichte

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Kontakt

Pressestelle

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Tel.:

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.