Köln und der Rhein-Erft-Kreis

In Köln sammeln sich die Superlative: Der WDR (www.wdr.de), die RTL-Senderfamilie (www.rtl.de) und viele zuliefernde Produktions- und Dienstleistungsunternehmen machen Köln zur wichtigsten Medienstadt Deutschlands, sie ist mit 1.034.175 Menschen die einwohnerstärkste Stadt in NRW und viertgrößte deutsche Stadt und sie hat mit dem Dom (Link: www.koelner-dom.de), einer der größten gotischen Kathedralen der Welt, den Tourismusmagneten Nr. 1 im Land zu bieten.

Köln und der Rhein-Erft-Kreis
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Koeln-und-Rhein-Erftkreis

LOREM IPSUM

WARME WORTE

Die Ursache des Lokalpatriotismus, für den die Kölnerinnen und Kölner bekannt sind, ist jedoch komplexer. Schon in der Grundschule lernen die Kinder die Bedeutung der Buchstaben CCAA: Colonia Claudia Ara Agrippinensium war der Name der römischen Kolonie im Rheinland, gegründet 50 Jahre vor Christi Geburt. Ein Stadttor aus der Römerzeit mit der Inschrift des Kürzels befindet sich heute im Römisch-Germanischen Museum am Fuße des Doms (Link: www.roemisch-germanisches-museum.de).


Die ausgeprägte Heimatliebe der Menschen dieser Stadt zeigt sich in allen erdenklichen Formen: Natürlich im Karneval (Link: www.koelnerkarneval.de), wenn auch schon mal im Dom geschunkelt wird, aber auch im Fußball, wo jedes Tor des 1. FC Köln (Link: www.fc-koeln.de) - zur Zeit Erstligist - gefeiert wird, als ginge es um das Champions League-Finale. Anders als in anderen großen Städten ist es hier nahezu unmöglich, es in den neun Stadtbezirken und 86 Stadtteilen bzw. Veedeln, wie es hier heißt, NICHT mitzubekommen, wenn in Kölle ein Großereignis stattfindet.


Der Rest der Nation mag das belächeln. Echte Kölsche stehen da gerne drüber. Es ist diese Art von Gelassenheit, die das Lebensgefühl in dieser Stadt ausmacht, nachzulesen auch im kölschen/rheinischen Grundgesetz, einer Zusammenfassung kölscher Lebensweisheiten und Redensarten (Link: www.wikipedia.org/wiki/Das_Rheinische_Grundgesetz). Die Menschen hier sind gerne offen und tolerant, lachen mit Vorliebe über sich selbst, und sie reden gerne und viel. Wer von außen dazukommt, wird liebevoll „Immi“ genannt und dann schnell integriert. Das dient der Gemeinschaft, der Geselligkeit - und in Köln mag man genau das. Der Praxistest beweist sich spätestens in einer der vielen Kneipen der Stadt: Fremde bleiben hier an der Theke niemals lange alleine stehen.


Mit den Städten des Rhein-Erft-Kreises, der Köln von Westen und Süden her quasi umarmt, gibt es einen regen Austausch. So arbeiten viele Menschen, die beispielsweise in Frechen, Pulheim oder auch Wesseling wohnen, in Köln – und umgekehrt pendeln vor allem viele Kölner Fernsehschaffende beruflich nach Hürth, von Köln lediglich durch den Grüngürtel und die A4 getrennt, wo es mehrere TV-Studiokomplexe gibt.


Kulturhistorisch Bedeutsames gibt es im Rhein-Erft-Kreis auch: Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl (Link: www.schlossbruehl.de), zwei architektonische Meisterwerke des Rokoko, gehören seit 30 Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die zwei weltweit bekanntesten Menschen aus dem Rhein-Erft-Kreis sind wohl die Rennfahrerbrüder Michael und Ralf Schumacher - geboren in Hürth, aufgewachsen in Kerpen (Link: www.michael-schumacher.de – zu Ralf Schumacher gibt es keinen).

 

LOREM

IPSUM