Düsseldorf und Neanderland

DER EINSTIEG MUSS NOCH GEÄNDET WERDEN!!! 
 Zunächst die Klischees: Düsseldorf ist reich, oberflächlich und besteht nur aus Königsallee, Altstadt und noch ein bisschen was drum herum. Dieses Bild wird sich wohl auch nie ändern, denn tatsächlich ist das Pro-Kopf-Einkommen hier das höchste in NRW, die Kö als Einkaufsstraße und auch die dort shoppenden Menschen sind echt schick und nicht umsonst wird die Altstadt nun einmal die längste Theke der Welt genannt. Dann ist Düsseldorf natürlich noch Modestadt, Messestadt, die zweitgrößte deutsche Banken- und Börsenstadt, 43 von 88 konsularischen Vertretungen in NRW befinden sich hier, ebenso die größte jüdische nordrhein-westfälische Gemeinde, die größte japanische Community Deutschlands und nicht zu vergessen: Düsseldorf ist Landeshauptstadt.

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Duesseldorf-und-Kreis-Mettmann

LOREM IPSUM

WARME WORTE

Mit rund 600.000 Einwohnern ist sie nicht die größte Stadt in NRW. Und doch sicher eine derjenigen, in der sich am meisten bewegt: Das beweisen die über 250.000 Fahrgäste, die täglich am Düsseldorfer Hauptbahnhof ein-, aus- und umsteigen und ihn so einem der verkehrsreichsten Bahnhöfe Deutschlands machen. Von außen betrachtet steht Düsseldorf also quasi tatsächlich auf der Stirn geschrieben: Seht her, ich bin wer!


Das Gute an Städte-Klischees ist denn aber auch der Aha-Effekt, wenn sich ganz andere Facetten eröffnen: Nicht umsonst ist die Stadt die einzige Großstadt Deutschlands, die sich selbst „Dorf“ nennt. Hier wird Business gemacht – und doch geht es in Düsseldorf durchaus gemütlich zu. Für alles andere wäre die Stadt auch viel zu klein. Und das ist kein Klischee. Groß ist Düsseldorf nicht – aber die Menschen verstehen es, es sich hier gut gehen zu lassen: Regelmäßig bestätigen ihnen internationale Studien, dass sie in einer der Städte mit der höchsten Lebensqualität leben. Und so gehen sie gerne auf die Kirmes (www.rheinkirmes.de), sind ihrem Fußballverein treu (www.fortuna-duesseldorf.de) und auch ihrem Eishockeyverein (www.deg-eishockey.de) und sie feiern auch Karneval (www.karneval-in-duesseldorf.de).

 

Der Dichter Heinrich Heine hat über seine Geburtsstadt einmal gesagt: „Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zumuthe. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als müßte ich gleich nach Hause gehn." An gleich mehreren Stellen in der Stadt ist dieses Bekenntnis des wohl bedeutendsten Sohns der Stadt nachzulesen.

 

Die Entdeckung des Neanderthalers in der benachbarten Stadt Mettmann machte den kleinen Ort nicht ganz so berühmt wie den Neanderthaler selbst. Vielfach finden sich Referenzen zu ihm in der Popkultur. Wer Zweifel daran hat, dass er wirklich existierte, kann sich das im Neandertal-Museum überzeugen lassen. (www.neanderthal.de). Mettmann selbst ist spätestens seit dem Film „Samba in Mettmann“ von Multitalent Hape Kerkeling (www.hapekerkeling.de) überregional bekannt. Die Publikumspremiere des Films fand ebenfalls in Mettmann statt, im 1907 erbauten Weltspiegel-Theater, einem der ältesten noch existierenden Kinos in Deutschland, betrieben in der 3. Generation als Familienunternehmen (www.kinomettmann.de). Verbunden werden Mettmann und Düsseldorf übrigens durch die Namensgeberin der großen Stadt am Rhein: Die Düssel, ein rund 40 km langer Fluss, der ehrlicherweise eher ein Bach ist und in Düsseldorf in den Rhein mündet.

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