Die Bergischen Drei

Es gibt so viele Mentalitäten wie Ortschaften in dem Dreieck zwischen Wuppertal, Solingen, Remscheid – zusammengefasst auch „Die Bergischen Drei“ (Link: www.die-bergischen-drei.de) genannt. Diese drei Städte bilden die Säulen einer traditionsreichen Handwerksregion und bergen jede für sich noch einmal eine Vielfalt an lokalen Traditionen, die sich bis heute in ihren Stadtvierteln erhalten haben.
 
 So besteht Wuppertal beispielsweise aus zehn Stadtbezirken, die ihrerseits aber früher eigene Städte und Gemeinden waren und dementsprechend eine lange eigene Geschichte besitzen. „Das bergische Land ist berühmt für seine Sekten“, sagen Insider deshalb auch, nicht ohne Augenzwinkern. „In jedem Tal und auf jedem Berg eine andere.“ So unterschiedlich Wuppertal, Solingen und Remscheid sind, so sehr vereint sie die besondere Geschichte dieser Region, denn hier begann die Industrialisierung Europas.

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LOREM IPSUM

WARME WORTE

Wuppertal


Hier war einst das Textil- und Bleicherhandwerk zu Hause. Von den Zeiten, als die Textilindustrie der treibende wirtschaftliche Standortfaktor war und es viele wohlhabende Industrielle gab, erzählen heute die zahlreichen historischen Bauwerke der Stadt. Berühmt ist Wuppertal außerdem für seine über 100 Jahre alte Schwebebahn (Link: www.wuppertal.de/tourismus-freizeit/schwebebahn), als Geburtsort von Friedrich Engels, zusammen mit Karl Marx Autor des Kommunistischen Manifests, und als Wirkungsstätte von Pina Bausch (Link: www.pina-bausch.de), der wohl bedeutendsten Choreographin der Gegenwart, die übrigens in Solingen geboren ist. Was viele außerhalb Wuppertals nicht ahnen: Auch über das von ihr gegründete Tanztheater hinaus gibt es hier eine sehr lebendige kulturelles Leben, mit einer Tangoszene, Künstlern, Musikern und solchen, die sich zugehörig fühlen.

Solingen


Weltbekannt sind die Messer und Scheren „Made in Solingen“ (Link: www.solingenmade.de). Ursprünglich sollte die Bezeichnung „Made in…“, entstanden Ende des 19. Jahrhunderts in Großbritannien, ein Schutz vor vermeintlich billiger deutscher Importware sein. Stattdessen gilt das Siegel „Made in Germany“ heute aber als Qualitätsmerkmal und das gilt eben auch für Schneidwaren aus Solingen. Bereits 1938 wurde der Name der Stadt als Markenzeichen geschützt. Begehrt waren Schwerter und Degen mit der Inschrift „Me fecit Solingen“ (Ich bin in Solingen gemacht) jedoch bereits im 16. Jahrhundert, sei es als Staatsgeschenke, die sich europäische Fürsten gegenseitig machten, aber auch bei Rittern, quasi als Überlebensgarantie beim Kampf.

Remscheid


Schon vor über 200 Jahren wurde von hier aus weltweiter Handel mit Werkzeug und anderen Eisenwaren betrieben. Davon erzählt das Deutsche Werkzeugmuseum in Remscheid (Link: www.werkzeugmuseum.org), das einzige Museum seiner Art in Deutschland. Und nach wie vor wird die Werkzeugherstellung in Remscheid groß geschrieben. Der wohl berühmteste Sohn der Stadt ist der Physiker und Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen, der die nach ihm benannten Strahlen entdeckte. Ebenfalls nach ihm benannt ist der Röntgen-Lauf (Link: www.roentgenlauf.de), ein bei den mehreren tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr beliebter Herbstlauf - wegen seiner familiären Atmosphäre und der schönen Landschaft.

LOREM

IPSUM