Aachen und die Eifel

Sie sehen den Dom zu Aachen.

Wer in Aachen wohnt, hat es gut: Die mit etwas mehr als 240.000 Einwohnern westlichste Großstadt Deutschlands hat eine hübsche Innenstadt, einen wohlklingenden französischen Namen – Aix-la-Chapelle, Napoleon sei Dank – und so viel Geschichte im Gepäck, dass man eigentlich niemandem groß erklären muss, wo man herkommt. Es waren wohl die nahen Waldgebiete und die Aachener Thermalquellen, weswegen der Ort zur Lieblingsresidenz Karl des Großen avancierte. Heute liegen seine Reliquien im Karlsschrein im Aachener Dom (www.aachendom.de), der übrigens als erstes deutsches Denkmal 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Hier ist auch der Thron zu sehen, auf dem er während der Gottesdienste saß und auf dem nach seinem Tod bis ins 16. Jahrhundert insgesamt 30 römisch-deutschen Könige gekrönt wurden.

Aachen und die Eifel
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LOREM IPSUM

WARME WORTE

Heute ist Aachen einer der herausragenden deutschen Forschungsstandorte. Dessen Herz ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, die auch weltweit einen exzellenten Ruf genießt (www.rwth-aachen.de). Auch auf dem Campus geht es sehr international zu. Von den über 40.000 Studierenden kommen fast 16 Prozent aus mehr als 120 Ländern.
Diese treffen in Oche, wie die Einheimischen im Öcher Platt sagen, auf einen Menschenschlag mit rheinischer Dreiländerecksmentalität: Entsprechend heißt es hier im Karneval wie überall im Rheinland mit Hingabe „Alaaf!“, die Grenze zu den Nachbarländern wird eher als Formsache betrachtet und es gibt entsprechend überdurchschnittlich viele Schulklassen und Studierende, die Niederländisch lernen.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum Aachen Freunde in der ganzen Welt hat. Genauer gesagt: Pferdefreunde. Mit dem CHIO findet bereits seit 1924 jedes Jahr ein internationales Pferdesport-Turnier im Reitstadion im Sportpark Soers statt (www.chioaachen.de), das regelmäßig von mehreren hunderttausend Pferdesportbegeisterten besucht wird.

Aachen hat im Osten die Millionenstadt Köln und mit den Niederlanden und Belgien im Westen gleich zwei Länder, mit denen NRW vielfältigste Beziehungen pflegt. Über uninteressante Nachbarn beschwert sich hier niemand. Südlich fängt die wunderschöne Eifel an – mit einem gut ausgebauten Netz von Wander- und Radwegen, Kletterfelsen und einem kleinen Skigebiet zu jeder Jahreszeit ein Freizeitparadies (www.eifel.info). Die Eifel ist seit Generationen auch ein beliebtes Ziel für Klassenfahrten von Schulen aus der Umgebung – mit dem einzigen Nationalpark in NRW (www.nationalpark-eifel.de). Nicht nur bei Technikfreaks beliebt ist ein Besuch des Radioteleskops Effelsberg (www.mpifr-bonn.mpg.de/effelsberg), eins der größten beweglichen Radioteleskope der Erde, und Kultstatus haben mittlerweile die Eifel-Krimis – so sehr, dass sie inzwischen ihren eigenen Wanderweg haben (www.eifelkrimi-wanderweg.de). 

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