Kein Kind zurücklassen!

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Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor

Landesinitiative „Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen“

Die Landesregierung verfolgt eine Politik der Vorbeugung. Beispielhaft dafür ist die Landesinitiative „Kein Kind zurücklassen!“. Gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung hat das Land Nordrhein-Westfalen die Weichen für eine bessere Bildungs- und Vorbeugungsarbeit gestellt. Im Mittelpunkt steht der Auf- und Ausbau von kommunalen Präventionsketten – von der Geburt bis zum Eintritt in das Berufsleben. Das 2012 gestartete Modellvorhaben umfasst mittlerweile ein Netzwerk von 40 teilnehmenden Kommunen. Dadurch werden schon 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen erreicht.

Zu dem Landesvorhaben gehören unter anderem

  • präventive Leistungen im Bereich der Frühen Hilfen,
  • Unterstützungen im Übergang Schule und Beruf,
  • Beratungsleistungen für Familien oder auch die
  • Kooperation so unterschiedlicher Bereiche wie Schule, Gesundheitswesen, Kultur, Freizeit, Sport und eben auch Familie.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hierzu: "Wir dürfen uns nicht erst dann um Kinder und Jugendliche kümmern, wenn sie in eine Notlage geraten sind, sondern müssen so früh wie möglich dafür sorgen, dass sie erst gar nicht in Not geraten. Es muss deshalb vor allem um jene Kinder gehen, die - aus welchem Grund auch immer - von Geburt an schlechte Startbedingungen hatten." Bei „Kein Kind zurücklassen!“ wurden Anfang 2012 damit begonnen, insgesamt 15 Städte und 3 Kreise dabei zu unterstützen, kommunale Präventionsketten aufzubauen. Gemäß dem Grundsatz „Vorbeugen ist besser als heilen“ wurden so in den Modellkommunen die vorhandenen Kräfte und Angebote gebündelt. Auf diese Weise sollen spätere, aufwendige Interventionen in das Familienleben vermieden werden, die gleichzeitig die Kommunen haushaltlich immer stärker belasten.

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Kein Kind zurücklassen! 2 Geschichten zum Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen!" 02:20 Min. min Video: Staatskanzlei NRW Sehen Sie hier "2 Geschichten" - ein erklärendes Video zum Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor."

Geschehen ist dies durch eine bessere Vernetzung und Koordination vor Ort, wobei wichtige Übergänge in der Kindheits- und Jugendphase in den Blick genommen werden. Dies kann der Wechsel von der Kindertagesstätte in die Schule sein, aber auch die Kooperation so unterschiedlicher Bereiche wie Schule, Gesundheitswesen, Kultur, Freizeit, Sport und eben auch Familie. „Kinder dürfen in keiner Phase ihres Lebens zu Außenseitern und Einzelkämpfern werden, deren Lebenswege im schlimmsten Fall in Sozialhilfekarrieren und Kriminalitätsbiografien münden“, so Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Zur Begleitung und Unterstützung der 18 Modellkommunen ist im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport eine zentrale Koordinierungsstelle eingerichtet worden. Sie unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung ihrer jeweiligen Ziele.

Am 2. Juni 2016 haben Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung, in der Staatskanzlei in Düsseldorf den Abschlussbericht des Modellprojektes „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ vorgestellt: „Kein Kind zurücklassen ist ein Erfolg und wir wollen die vorbeugende Politik in Nordrhein-Westfalen fortsetzen – weil sie gut für die Kinder und für die Zukunft des Landes ist“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „Kein Kind zurücklassen“ habe den Praxistest bestanden. Aus dem Modellvorhaben ist ein Landesvorhaben geworden.

Im Jahr 2017 ist in die erste Stufe des landesweiten Ausbaus von "Kein Kind zurücklassen!" eingestiegen worden. Mittlerweile sind 22 neue Kommunen im "Kein Kind zurücklassen!"-Netzwerk. Es handelt sich hierbei um folgende Kommunen:

  • Kreisfreie Städte: Aachen, Bochum, Bottrop, Herne, Köln, Krefeld, Leverkusen und Mülheim an der Ruhr
  • Kreisangehörige Städte: Ahlen, Brühl, Dinslaken, Gummersbach, Monheim, Neuss im Rhein-Kreis Neuss
  • Kreise: Coesfeld, Euskirchen, Herford, Lippe, Siegen-Wittgenstein, Steinfurt, Recklinghausen, Rheinisch-Bergischer Kreis

Mit der ersten Stufe des Ausbaus erreicht "Kein Kind zurücklassen!" deutlich mehr Kinder als bislang im Modellvorhaben. Mit dabei im Vorhaben ist die größte kreisfreie Stadt Deutschlands Köln als auch der bevölkerungsreichste Kreis Deutschlands: Der Kreis Recklinghausen.

Mittlerweile sind rund 80 Prozent der kreisfreien Städte NRWs beim Vorhaben dabei und über ein Drittel aller Landkreise. Es ist geplant, dass in zwei Jahren der abschließende Schritt vollzogen wird: Bis Ende 2020 sollen dann alle anderen Kommunen in NRW die Chance erhalten, am "Kein Kind zurücklassen!"-Netzwerk teilzunehmen. Ziel ist, dass sich jede Kommune in unserem Land die Politik der Vorbeugung zu Eigen macht. Und zudem einen eigenen Präventionsansatz für sich entwickelt, bestehend aus einem Präventionsleitbild, einer eigenen Präventionskette und einem sozialräumlichen Präventionsmonitoring. 

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Kein Kind zurücklassen! "Sparen ist teuer." Video zum Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen!" 01:33 min Video: Bertelsmann Stiftung "Sparen ist teuer" - ein Informationsfilm zu vorbeugender Politik.

  

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