Hilfestellung für den Blick über den Tellerrand

Interview
7. März 2016

Mitarbeiter beim Blick über den Tellerrand mitnehmen - Interview mit Prof. Dr. Gunther Olesch von PHOENIX CONTACT

Prof. Dr. Gunter Olesch ist Vorstand Personal bei PHOENIX CONTACT in Blomberg. Das auf elektrische Verbindungs- und elektronische Interfacetechnik sowie industrielle Automatisierungstechnik spezialisierte Unternehmen setzt durchgängig auf digitale Produktion und Prozesse und ist hierzulande einer der Vorreiter im Bereich Industrie 4.0. Prof. Dr. Olesch ist Podiumsteilnehmer auf dem Kongress „Lernen im Digitalen Wandel“ der NRW-Landesregierung am 11. März 2016 in Neuss. Er wird dort für die PHOENIX CONTACT GmbH Einblicke in die Fachkräfteausbildung für den Digitalen Wandel geben. Mit dem Landesportal land.nrw sprach er vorab in einem Kurzinterview.

 
Land.nrw:
Auf der Phoenix Contact-Internetseite ist zu lesen, dass „Industrie 4.0“ ein Leitbild für die Weiterentwicklung der industriellen Produktion verstanden wird. Welche Maßnahmen im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung ergreifen Sie, damit Mensch und Maschine wirksam zusammenarbeiten können und Mitarbeiter dabei ihre Entscheidungskompetenzen behalten und nicht vollständig von Systemen gesteuert werden?
Prof. Dr. Olesch:

Wir müssen unsere Mitarbeiter auf dem Weg zu Industrie 4.0 auf allen Ebenen mitnehmen. Es geht dabei nicht nur um Weiterqualifizierung in Sachen IT-Kenntnisse, sondern auch um die Sensibilisierung für einen veränderten Aktionsradius, neue Formen der Zusammenarbeit, die Aneignung eines breiteren Fachwissens. Auch hier können wir mit Seminaren und Workshops z. B. für einen „Blick über den Tellerrand“ Hilfestellung anbieten.

Land.nrw:
Wieso ist es wichtig, dass die Landesregierung NRW bei der Entwicklung eines Leitbildes zum „Lernen im Digitalen Wandel“ auch den Dialog mit der Wirtschaftswelt sucht, insb. beim Thema „Fachkräfte“?
Prof. Dr. Olesch:

Politik und Wirtschaft müssen wir hier eng zusammenarbeiten, um die Rahmenbedingen für moderne Technik und evtl. auch neue Berufsbilder zu schaffen. Hier ist eine Kooperation zwischen Landesregierung, Berufsschulen und Hochschulen erforderlich, damit z. B. auch Zusatzqualifikationen für Bachelor und Master-Studenten in Richtung Informatik/Produktion angeboten werden können.

Land.nrw:
Welche Impulse für den Industriestandort NRW und seine Beschäftigten wünschen Sie sich vom Dialogprozess der Landesregierung?
Prof. Dr. Olesch:

Durch den demografischen Wandel werden wir in Zukunft weniger Arbeitskräfte haben. Ein wichtiger Impuls wäre deshalb, dass Industrie 4.0 als Chance für den erfolgreichen Bestand erfolgreicher Unternehmen in Deutschland gesehen wird.

Zur Person:
Prof. Dr. Gunter Olesch

Prof. Dr. Gunter Olesch ist Vorstand Personal bei der PHOENIX CONTACT GmbH, Blomberg

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