HGI-Direktor Prof. Holz über IT Sicherheit als Wirtschaftsfaktor

Interview
15. Juli 2015

Interview mit dem Direktor des Horst-Görtz-Instituts für IT-Sicherheit Prof. Dr. Thorsten Holz

"IT-Sicherheit ist ein schnell wachsender Markt von dem NRW in vielen Aspekten profitieren kann."

Im Interview mit der Redaktion von Land.NRW spricht Prof. Dr. Thorsten Holz, Geschäftsführender Direktor des Horst-Görtz-Instituts für IT-Sicherheit (HGI), über die Wirtschaftskraft von IT-Sicherheit, Vernetzung und die Entwicklungsmöglichkeiten von Startups.

 
Frage:
Wie beurteilen Sie den Bereich „IT-Sicherheit“ als Wachstumsmarkt in NRW?
Prof. Dr. Thorsten Holz:

IT-Sicherheit ist ein Querschnittsthema und betrifft viele Branchen, dadurch ergeben sich Anknüpfungspunkte in viele Bereiche. Wichtig ist IT-Sicherheit zum Beispiel im Kontext von Industrie 4.0, um die Kommunikation von Maschinen abzusichern und Maschinen gegen potentielle Angriffe zu härten. Darüber hinaus ist die Absicherung gegen Cyberangriffe ein Thema was alle Branchen betrifft und dies führt dazu, dass IT-Sicherheit ein schnell wachsender Markt ist von dem NRW in vielen Aspekten profitieren kann.

Frage:
In NRW gibt es eine Vielzahl an Forschern, Programmierern und weiteren Experten zum Thema IT-Sicherheit. Wie könnten die Vernetzung oder Zusammenarbeit untereinander verbessert werden?
Prof. Dr. Thorsten Holz:

Ein wichtiger Aspekt für eine gute Zusammenarbeit ist eine gute Kommunikation. Um diese zu verbessern, bauen wir momentan im Rahmen des Projekts nrw.units ein NRW-weites Netzwerk auf, um Synergiepotenziale aufzudecken und diese auch zu nutzen. Ziel ist eine bessere Vernetzung von Firmen und Universitäten, um gemeinsam an Lösungen für IT-Sicherheitsproblemen zu arbeiten.

Frage:
Stichwort Startups – welche Erfahrungen haben Sie am HGI mit Ausgründungen gemacht? Wie könnte das Gründerklima in NRW weiter verbessert werden?
Prof. Dr. Thorsten Holz:

Start-Ups sind ein wichtiger Baustein beim Forschungstransfer, über diesen Weg können Forschungsergebnisse effektiv genutzt werden. In den letzten Jahren hatten wir im HGI-Umfeld sieben Start-Ups und generell haben sie sich sehr positiv entwickelt, diesen Bereich möchten wir in Zukunft noch weiter ausbauen. Dazu sind vor allem zwei Themen wichtig: Räumlichkeiten wie zum Beispiel ein ITS-Inkubator und verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten von Seed-Finanzierung bis hin zu späteren Finanzierungsrunden.

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