Dank an alle Helferinnen und Helfer

Video
6. August 2015

Innenminister Jäger dankt in Videobotschaft allen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung bei der Betreuung von Flüchtlingen

Jäger: „Ich bewundere all diejenigen Menschen, die freiwillig, schnelle und unbürokratische Hilfe leisten.“

In einer Videobotschaft dankt Innenminister Ralf Jäger allen Helferinnen und Helfern, die sich für die Betreuung von Flüchtlingen engagieren. „Diese Hilfe für Menschen in Not wird von vielen Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen geleistet“, sagt der Innenminister. „Ich bewundere gerade diejenigen Menschen, die freiwillig, schnelle und unbürokratische Hilfe leisten. Die das in ihrer Freizeit tun oder sogar ihren Jahresurlaub dafür aufbrauchen.“

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Aktuelle Lage der Unterbringung von Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen

Weltweit sind rd. 60 Millionen Menschen auf der Flucht.

Vom 01.01. bis 31.07.2015 kamen rund 300.000 Flüchtlinge nach Deutschland. Ein Großteil davon aus Syrien, Albanien und dem Kosovo. Nach der Prognose des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wird sich die Anzahl der Flüchtlinge bis zum Jahresende auf ca. 450.000 erhöhen. Voraussichtlich wird diese Prognose jedoch deutlich übertroffen

Die Flüchtlinge bzw. Asylsuchenden werden mit Hilfe eines bundesweiten Verteilungssystems vom Bund auf die einzelnen Bundesländer verteilt. Nordrhein-Westfalen nimmt nach dem Königsteiner Schlüssel rd. 21,2 Prozent der Flüchtlinge auf. Tatsächlich kommen jedoch deutlich mehr Personen in den EAE Nordrhein-Westfalens an. Flüchtlinge, die über die Aufnahmequote hinaus die EAE des Landes aufsuchen, müssen von hier aus in andere Bundesländer weitergeleitet werden. So kamen bis Ende Juli insgesamt bereits 90.000 Flüchtlinge in die nordrhein-westfälischen EAE.
Wöchentlich sind es derzeit mehr als 5.000 Menschen, die hier in den Landeseinrichtungen untergebracht werden müssen. Aktuell verfügt NRW um ca. 21.500 Plätze in den Erstaufnahmeeinrichtungen, Zentralen Unterbringungseinrichtungen und einer Vielzahl von Notunterkünften. Seit 2012 (1.800 Plätze) wurden die Regelkapazitäten durch das Land verfünffacht, die Gesamtkapazitäten betragen das Zwölffache.

Nach einer vorübergehenden und nur wenige Tage dauernden Unterbringung in den EAE sollen die Asylbewerber dann für einige Wochen in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) des Landes versorgt werden, bevor sie den Kommunen zur weiteren Unterbringung zugewiesen werden. In der momentanen Situation müssen die Flüchtlinge jedoch kurzfristiger in die Kommunen weiterverteilt werden, um bei den hohen Zugängen die benötigten Kapazitäten für die neu Ankommenden zu schaffen. Ziel ist es, hier mit dem weiteren Ausbau der Kapazitäten wieder eine Verweildauer von mehreren Wochen in den ZUE des Landes zu erreichen.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen arbeitet in Zusammenarbeit mit den Bezirksregierungen und den Kommunen sowie einer Vielzahl auch ehrenamtlicher Helfer mit Nachdruck daran, neue Unterbringungseinrichtungen in NRW zu schaffen, um den Asylbewerbern die nötige Unterbringung und Versorgung zukommen zu lassen. 

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