Staatskanzlei zieht ins Landeshaus am Rheinufer

21. Juli 2017

Historisch-ehrwürdiges Landeshaus am Düsseldorfer Rheinufer wird wieder Sitz der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Umzug aufgrund neuem Zuschnitt der Ministerien

Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen kehrt an einen historischen Ort zurück: Dann wird der Regierungssitz des Ministerpräsidenten wieder im ehrwürdigen Landeshaus am Düsseldorfer Rheinufer sein. Dort hatte die Staatskanzlei von 1961 bis 1999 fast 40 Jahre ihren Sitz. Der künftige Amtssitz des Ministerpräsidenten ist zugleich bürgernah und repräsentativ und soll ein Haus der Begegnungen werden.

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Regierungssprecher Christian Wiermer teilte am 21. Juli 2017 mit: „Durch einen neuen Zuschnitt der Ministerien ergibt sich die Chance, an den historischen Ort der Staatskanzlei zurückzukehren. Jetzt wird die Immobilie frei. Das wollen wir nutzen, um mit möglichst wenig Aufwand diesen Umzug zu gestalten. Es ist geplant, dass der Umzug aller betroffenen Häuser in den Herbstferien erfolgt.“

Hintergrundinformationen zum Landeshaus

Das Landeshaus ist seit fast 110 Jahren ein Ort von Politik und Verwaltung – zunächst des Rheinlandes, später dann des Landes Nordrhein-Westfalen.

Am 13. März 1907 beauftragte der Rheinische Provinzlandtag die Ermittlung des Raumbedarfs für Landtag und Zentralverwaltung. Im März 1909 stimmte der Rheinische Provinziallandtag dem Bau des Landeshauses zu. Schon im April 1909 wurde die Baustelle eingerichtet. Im Jahr 1911 wurde das Landeshaus fertiggestellt.

Zwischen 1911 und 1945 war im Landeshaus die Zentralverwaltung des Rheinischen Provinzialverbandes untergebracht sowie ab 1945 die provisorische Selbstverwaltung in der Nord-Rheinprovinz. Nach der Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen wurde es von verschiedenen Landesministerien genutzt.

Von Anfang an wurde das Gebäude als „Landeshaus“ bezeichnet. Es ist seit jeher als das Gebäude der Provinzial- bzw. Landesverwaltung erdacht und konzipiert worden. Es soll diese Funktion für das Land Nordrhein-Westfalen wieder übernehmen.

In der 70-jährigen Geschichte Nordrhein-Westfalens war das Landeshaus fast 40 Jahre lang Sitz der Staatskanzlei - zwischen 1961 und 1999.

Die großen politischen und gesellschaftlichen Umbrüche lassen sich am Gebäudekomplex ablesen: Das Kaiserreich und die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Gleichschaltung und die Kriegszerstörung, die Entnazifizierung und der Wiederaufbau sowie die Landesgründung und die Entwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen bis heute.

Im Landeshaus wurde für das Einwanderungsland Nordrhein-Westfalen zudem von 2005 bis 2010 das erste Integrationsministerium der Bundesrepublik Deutschland eingerichtet. Modernisierung und Entwicklung Nordrhein-Westfalens sollen auch in Zukunft vom Landeshaus aus gesteuert und angetrieben werden.

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